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das ist KEINE Ausbildung sondern Mißbrauch am Hund. Hier kann ich mitreden! Ich habe einen *versauten* Hund der nach vorne ging wieder in die richtige Spur gebracht nämlich: Mit Vertrauen, Liebe und Konsequenz, sowie Auslastung des Hundes. Ich wäre NIEMALS auf die Idee gekommen meinen Derry so zu Maßregeln. Die Souveränität kam nicht von alleine sondern hat eben seine Zeit gedauert. Aber mein "Dicker" konnte sich immer auf MICH verlassen.
Egal wie ich es Drehe oder Wende ich kann hier nichts aber auch gar nichts positives Finden, damit hier ein "sauberer" Hund rauskommt oder ein souveräner Begleiter. Über solch eine eckelhafte "Arbeit" kann ich nur kotzen. Kein Wunder, dass die Beisstatistik vom DSH immer noch so hoch ist, wenn ein Schäfi wie in dem Fall, so *gearbeitet* wird. Pfui Teufel sag ich nur.
Angelika
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Heinz,
ich denke, wir sind uns hier alle einig, dass die Vorgehensweise zumindest fragwürdig ist. Darum geht es aber gar nicht.
Ich glaube schon, dass dieser Hund in Verbindung mit dieser Halterin eine Gefahr darstellte. Offensichtlich konnte "Frauchen" das Problem selbst unter fachkundiger Anleitung nicht selbst lösen. Was bleibt als Alternative? Halterwechsel, Einschläfern oder eben eine Erziehungsmaßnahme, die durch einen Dritten durchgeführt und bei der dem Hund ein absolutes Abbruchverhalten konditioniert wird.
Was mich an dieser Diskussion (oder besser Hetze) stört, ist die lautstarke Äußerung einiger Unbedarfter hier, die gar nicht wissen, wovon sie reden, oftmals selber genug Probleme haben, die sie entweder mit Kompromissen übertünchen oder totschweigen, die trotz kompetenter Hilfe auch nicht überwunden wurden. Da wird von Anzeige geschwafelt, weil der Leinenhalter ein massives Edelstahlgefäß dem Hund "voll ins Gesicht gedroschen hat", der Hund ein Meideverhalten gezeigt hat, von Mutti weggeschoben wurde, weil er sich in sie hineinretten wollte etc. Diese Leute kommen dann mit Parolen von Bindung aufbauen, erzählen uns hier Märchen, wie sie das positiv konditioniert lösen würden usw.
Genau DAS ist ein Teil davon, warum es immer schwerer wird, in der Öffentlichkeit vernünftig auszubilden und man dies besser hinter einer hohen Mauer macht.
Ganz ohne Zwang gehts nicht. Das beinhaltet natürlich, dass man ein Meideverhalten beim Hund erreichen will, ja, sogar muß!
Ich widerspreche keinem, der sagt, dass der Hund in dem Video nichts gelernt haben kann, weil er zu tief im Meiden stand und nur noch Angst hatte. Ich widerspreche auch nicht, wenn jemand sagt, dass es evt. auch anders hätte gehen können.
Bedenklicher (im Sinne von nachdenkenswert) finde ich, dass der Hund als Studien- oder Trainingsobjekt herhalten mußte. Andererseits (deshalb nachdenken)... wie soll ein Azubi es sonst lernen? An einem Dummi? Anhand des Videos gehe ich davon aus, dass Herr Grewe sehr wohl einen Plan hatte. Ob Du, ich oder ein anderer den gut finden, ist eine andere Sache. Hätte Grewe die Sache/Hund selbst in die Hand genommen, sähe es vielleicht anders aus.
Bei selbst ernannten oder von Medien dazu gemachten Hundetrainern -experten bin ich von Grund auf skeptisch. Ich will also keinen hier verteidigen.
Aber die Auswüchse hier im Thread wegen der Wahl der Mittel ist genauso wie der Vergleich eines TIG mit dem elektrischen Stuhl oder Zwingerhaltung = Einzelhaft hinter Stahlgittern etc.
MfG
Maik
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angieblau,'index.php?page=Thread&postID=140670#post140670' schrieb:das ist KEINE Ausbildung sondern Mißbrauch am Hund. Hier kann ich mitreden! Ich habe einen *versauten* Hund der nach vorne ging wieder in die richtige Spur gebracht nämlich: Mit Vertrauen, Liebe und Konsequenz, sowie Auslastung des Hundes. Ich wäre NIEMALS auf die Idee gekommen meinen Derry so zu Maßregeln. Die Souveränität kam nicht von alleine sondern hat eben seine Zeit gedauert. Aber mein "Dicker" konnte sich immer auf MICH verlassen.
Egal wie ich es Drehe oder Wende ich kann hier nichts aber auch gar nichts positives Finden, damit hier ein "sauberer" Hund rauskommt oder ein souveräner Begleiter. Über solch eine eckelhafte "Arbeit" kann ich nur kotzen. Kein Wunder, dass die Beisstatistik vom DSH immer noch so hoch ist, wenn ein Schäfi wie in dem Fall, so *gearbeitet* wird. Pfui Teufel sag ich nur.
Angelika Genau DAS ist es, was ich meine. Einmal einen Hund gehabt, der Probleme machte und schon ist man selber ein Experte, der überall mitreden kann und alle, die anders denken als blöd hinstellen und alle Hunde für gleich erachten.
MfG
Maik
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M. Lorenz,'index.php?page=Thread&postID=140672#post140672' schrieb:Genau DAS ist es, was ich meine. Einmal einen Hund gehabt, der Probleme machte und schon ist man selber ein Experte, der überall mitreden kann und alle, die anders denken als blöd hinstellen und alle Hunde für gleich erachten. @maik, .... hart aber fair :daumenhoch: , das ging mir auch gleich so durch den kopf!
@angelika, .... bevor du ausholst denke erst mal einen moment darüber nach.
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Detlef ich habe nicht ausgeholt! Aber ich kenen wenige bzw. fast gar keine Hundesportler die eine sogenannten versauten Hund führen wollen, geschweige den "Führen" können. Aber ich habe nicht erwartet, dass man mir hier glaubt oder ernst nimmt. Da wären wir nämlich bei dem Thema, warum hier bei manchen Themen so wenig geschrieben wird. Du Detlef kennst mich nicht! Aber die, welche mich kennen wissen, dass ich mit *versauten* Hunden arbeiten kann und auch "hinbekomme".
Angelika
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Als Mutti, die nur auf Ortsgruppeniveau Sport getrieben hat und jetzt noch nicht mal mehr IPO betreibt, darf man hier ja fast nichts mehr sagen, das zieht, wie in einem anderen Thread gelesen, wohl nur das Niveau runter. egal, ich tue es trotzdem.
Aus ganz eigener Erfahrung, so als Mutti mit Hund, würde ich meinen Hund abgeben oder einschläfern, wenn ich ihn nicht führen kann und er eine Gefahr für Umwelt darstellt, bevor ich ihn so korrigieren lassen würde!
Und das nicht, weil mir der Clicker fehlt...
Das hat ganz andere Gründe. Meideverhalten ist fast immer nicht von lebenslanger Dauer. Irgendwann nach Wochen, Monaten oder gar Jahren muss eine Auffrischung her. Löst mir allerdings ein Dritter das Problem und das einzige Alternativverhalten ist "nicht beißen", dann habe ich ein Problem. Ich lerne weder meinen Hund zu führen und schon gar nicht meinen Hund zu lesen. Also fliegt mir das schöne Konstrukt wahrscheinlich irgendwann um die Ohren und der Hund beißt "aus heiterem Himmel" dann doch. Und weil ich nach der Behandlung des Gurus so entspannt war, trifft er wahrscheinlich auch.
Manche Hundetypen muss eben auch eine Mutti beim Gassi führen, nicht im sportlichen Sinne, sondern ganz im Sinne der Wortbedeutung dem Verhalten und dem Bewegungsspielraum einen Rahmen zu geben und den Hund bewusst durch eine Situation zu leiten.
Grüßle
ursus, Mutti
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angieblau,'index.php?page=Thread&postID=140674#post140674' schrieb:Detlef ich habe nicht ausgeholt! ich meinte hier eine antwort auf maik seinen beitrag, nicht deinen davor geschriebenen.
angieblau,'index.php?page=Thread&postID=140674#post140674' schrieb:Aber ich kenen wenige bzw. fast gar keine Hundesportler die eine sogenannten versauten Hund führen wollen, geschweige den "Führen" können. woher kommt die erkenntnis das die das nicht können?? sagt dir das deine erfahrung? in dem video geht es ja eigentlich um ausbildungsvermittlung. die frage wäre also ob du in der lage bist, unter deiner anleitung, den hundesportlern oder hundehaltern einen weg aufzuzeigen damit die solch einen hund führen können.
angieblau,'index.php?page=Thread&postID=140674#post140674' schrieb:Aber ich habe nicht erwartet, dass man mir hier glaubt oder ernst nimmt. Da wären wir nämlich bei dem Thema, warum hier bei manchen Themen so wenig geschrieben wird. zugegeben es gibt forenmitglieder die nicht schreiben weil sie sich nicht trauen oder das gefühl haben nicht ernst genommen zu werden. aber es gibt auch forenmitglieder (siehe beitrag von uwe stolpe) die erst gar nicht mehr hier herkommen und ihre kompentenzen teilen weil sie keine lust mehr auf das andere extrem haben.
angieblau,'index.php?page=Thread&postID=140674#post140674' schrieb:Du Detlef kennst mich nicht! Aber die, welche mich kennen wissen, dass ich mit *versauten* Hunden arbeiten kann und auch "hinbekomme". ich kenne nur einige wenige in diesem forum persönlich. trotzdem kann ich mir, wie jeder andere hier sicherlichh auch, nur anhand von beiträgen ein bild von der person dahinter machen.
wie dem auch sei. um beim thema zu bleiben. hast du den mal einen hundeführer und seinen hund mit solch einer problematik betreut? wenn ja wie war den dein lösungsweg?
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Meine Erfahrung ist, dass man gar nicht ZUHÖREN möchte oder sich auf den Weg machen möchte vielleicht über Jahre um einen Hund zu einem Hund zu machen. Detlef ich habe hier NIEMANDEN die Kompetenz abgesprochen, der Kompetent ist. Du hast das mir allerdings schon.
Ein Lösungsweg für "versaute" Hunde ist IMMER idividuell auf Hund und Hundeführer angepaßt, hier gibt es KEIN Generalkonzept! Da gibt es so viele Situationen die man analysieren muss, vor allen Dingen im Umgang von HF und Hund. Vor allen Dingen kann man das normalerweise nicht auf dem Hundeplatz/Hundeschule klären, sondern im UMFELD zu Hause.
Mehr habe ich nicht zu sagen.
Angelika
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Hallo,
habe das hier eben in einem anderem Forum gefunden! Vielleicht kennt ihr das schon stelle es trotzdem mal hier rein!
Finde das schon heftig!
! http://www.forsthaus-metzelthin.de/pdf/grewe-1.pdfhttp://www.forsthaus-metzelthin.de/pdf/grewe-1.pdf
Gruß Jens
Das mir der Hund viel lieber sei sagst du, oh Mensch sei sünde.
Der Hund bleibt mir im Sturme treu der Mensch nicht mal im Winde.
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aha Maik - vielen Dank das Du so ein Experte bist! Hast Du den schon mal einen Hund der richtig Kaputt und versaut war geführt? Gerne tausche ich mich mit Dir aus. Außerdem woher weißt Du, dass ich nur 1 versauten Hund gehabt habe?
Aber seis drum. Jahrelange Erfahrung heißt noch lange nicht, dass man auch "Hundeverstand" haben muss.
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