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voodoo09,'index.php?page=Thread&postID=140585#post140585' schrieb:Wie schon erwähnt, heisse ich die Aktion mit dem Napf im Video nicht gut, jedoch hat noch immer niemand einen besseren Vorschlag gehabt...
Clickertraining, Ausbildung durch kompetenten Menschen, Teletakt.
Meine bescheidene Erfahrung ist, dass die elende Prügelei auf den Schädel i.d.R. zu nichts führt. Und keiner der Lutscher, die von einem gefährlichen Hund faseln, hat schon mal einem gegenüber gestanden. Dann würden sie sowas nähmlich nicht machen. Selbst, wenn er einen Beißkorb auf hat. Dann brechen eben Rippen. Falls sie ihm den Beißkorb überhaupt (ein zweites Mal) aufsetzen können.
Und wenn er ihn kurieren sollte (war ein Witz), können die Besitzer den Hund nicht führen. Sonst wären sie nicht bei diesem Seminar und würden zusehen wie ein Idiot auf ihren Freund eindrischt. Nicht mal das kann er richtig. Es gibt Leute, die sind wenigstens fair zu ihrem Hund und verzichten auf den Beißkorb. Wenn dann die Schippe am Schädel zerschellt, kann man davon ausgehen, dass der Hund schon ein paar Erziehungsversuche hinter sich hat. Also wäre eine abschließende gute Empfehlung, den Hund zu verkaufen oder einzuschläfern, denn dauernd in die Fresse zu kriegen ist auch nicht schön.
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voodoo09,'index.php?page=Thread&postID=140585#post140585' schrieb:Wie schon erwähnt, heisse ich die Aktion mit dem Napf im Video nicht gut, jedoch hat noch immer niemand einen besseren Vorschlag gehabt... es ist doch erstaunlich mit welchen maßnahmen und mitteln diese vermeintlichen experten aufwarten. ich habe keinen zweifel daran das die im video gezeigte situation das ganze problem nur noch verstärkt.
1) die hilflosigkeit der hundeführerin wird noch größer
2) die unsicherheit des hundes wird noch größer
das erstaunliche daran ist, das es durchaus sein kann, das der hund in einer sich wiederholenden situation tatsächlich mit einem meiden antwortet, das dann als erfolg verkauft wird. wirklich geändert hat es aber nichts, das hält nur für einen moment in dieser örtlichkeit. was ist zu tun?
1) der hundeführerin muß der zusammenhang von reiz und reaktion erklärt werden.
2) sie muß selber den Hund führen
3) dem hund muß zunächsteinmal ein ersatzverhalten gelernt werden.
4) die reize (z.b. näher kommende person) die zur aggression führt muß am anfang weniger intensiv auf den hund wirken.
5) der hund muß die möglichkeit bekommen zu lernen das aggression keine option ist, aber über den einsatz des erlernten ersatzverhaltens die situation kontrollieren kann.
das ganze steht und fällt mit der schulung des hundeführers, der muß nämlich im generalisierungsprozess, also auch in fremden örtlichkeiten, entscheidungen treffen die dazu führen das der hund lernen kann.
nicht der einsatz von negativen reizen ist zu kritisieren, sondern die art und weise wie man sie einsetzt. diese voraussetzungen sind umfangreich, und meistens wird der "normale" hundehalter hier überfordert, er kann das nicht leisten und deswegen wird es auch keine veränderung im verhalten des hundes geben. eine never ending story.
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Das Problem ist doch nicht der blöde Napf,sondern,das ein Hund,der höchstwahrscheinlich aus mangelnder Erziehung oder Unsicherheit hier so falsch behandelt wird,das diese arme Kreatur nur noch Mitleid erregt,sicher keine Angstgefühle weckt.
Das wirklich schlimme ist,wie schon erwähnt,das diese Leute in seriösen Zeitschriften Kolumnen schreiben,Hundeschulinteressenten schulen,BZW die Richtlinien erarbeiten und als Sachverständige gehört werden,das ist der Skandal daran.
Mir dreht sich der Magen um,wenn ich solche Diletanten sehe,packt mich einfach nur die Wut.
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Interessant wäre meiner Meinung nach zu erfahren, was aus dem Hund geworden ist, konnte er die letzten drei Jahre ein gutes Leben führen, ohne eine Gefahr für Dritte darzustellen ( und dabei ist völlig egal, warum er gefährlich ist, ob nun weil rippenbrechende Drecksau, oder weil unsicherer und schlecht geführter Hund) , konnte die Halterin mit dem Hund ein entspanntes Leben führen, was sie ja scheinbar vorher nicht konnte, sonst wäre sie wohl nicht in einer Hundeschule gelandet....
LG-Nadin
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Nadin,'index.php?page=Thread&postID=140595#post140595' schrieb:konnte die Halterin mit dem Hund ein entspanntes Leben führen, was sie ja scheinbar vorher nicht konnte, sonst wäre sie wohl nicht in einer Hundeschule gelandet.... Was soll denn dadraus geworden sein,ein Hund,der sich hinter Frauchen hilfesuchend verkriecht vor den 2 Deppen,was soll der denn für Leben draussen gelernt haben,wenn wird der höchstens aus Altersschwäche ruhiger werden.
Boahh,ich in ja wirklich kein Weichei,aber wenn ich so einen Dreck sehe,krieg ich einfach nur Haß auf die Stümper........die dafür noch Geld nehmen,warum da keiner einschreitet,bleibt mir unbegreiflich.
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Hallo,
leider gibt es einige Hundeschulen die ich sage mal Namen haft sind denen dann die Leute aus der Hand fressen! Die Leute denken aber meiner Meinung nach zu wenig über sinn und Unsinn von dem was sie da machen sollen nach! Leider kann sich Jeder Hundetrainer nennen, egal wie es mit seinem Wissen aussieht! Und einige der "Hundetrainer" die jetzt Groß und bekannt sind waren oft nur zur richtigen zeit am richtigem Ort um bekannt zu werden!
Ich selbst würde auch gerne meinen Lebensunterhalt verdienen in dem ich mein Hobby zum Beruf mache! Seit dem Video weiß ich aber warum das nicht klappen wird! Ich hau zu wenig sinnlos drauf, statt dessen überlege ich wohl zu viel wie man wirklich helfen kann!
Gruß Jens
Das mir der Hund viel lieber sei sagst du, oh Mensch sei sünde.
Der Hund bleibt mir im Sturme treu der Mensch nicht mal im Winde.
Klar ist das Mist, aber was ich doch immer wieder erstaunlich finde, wie schnell sich so ein 2 Minuten Video verbreitet und wie groß die Empörung ist und auf der anderen Seite können doch die meisten im eigenen Umfeld ganz gut die Augen verschließen. Ich denke mal man könnte so manchen Hundesportler mit 2 Minuten Video ordentlich blamen. Das rechtfertigt natürlich nichts, aber man muss schon mal überlegen wie schnell man doch bereit ist ohne die Leute persönlich zu kennen, ohne groß zu hinterfragen im Chor drauf zu hauen. Aber klar, so vor dem PC sitzend ist das mal eine bequeme Sache, ich hoffe da hat dann auch jeder die Courage, das auch mal auf den Hundeplatz, bei Seminaren u.s.w. zu machen...
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Tux, danke!!! Genau so ist es :-D
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Detlef Berensmann,'index.php?page=Thread&postID=140591#post140591' schrieb:1) der hundeführerin muß der zusammenhang von reiz und reaktion erklärt werden.
2) sie muß selber den Hund führen
3) dem hund muß zunächsteinmal ein ersatzverhalten gelernt werden.
4) die reize (z.b. näher kommende person) die zur aggression führt muß am anfang weniger intensiv auf den hund wirken.
5) der hund muß die möglichkeit bekommen zu lernen das aggression keine option ist, aber über den einsatz des erlernten ersatzverhaltens die situation kontrollieren kann. Gute ergänzende Erklärung. In Begleitung dieses strukturierten Aufbaus kann ein solcher Einsatz dann auch sinnvoll sein. Wer bitte bezeugt denn hier, dass genau das nicht vorbereitend und flankierend stattfand?
Wenn man einen Nachmittag lang videografiert auf einem Hundeplatz, am Abend nur ein/zwei Szenen auswählt und ins Netz stellt, kann man sehr leicht das Ganze wie der Weisheit letzter Schluss aussehen lassen, oder eben wie die allerletzte Stümperei. Aus genau diesem Grunde ist das Aufzeichnen bei uns auch strikt untersagt.
Im Zeitalter des bequemen Bildschirmarbeitsplatzes mit Internetanschluss ist ein solches Video jedoch ein willkommener Anlass Shitstorms auszulösen, des Volkes Empörung zum Ausdruck zu bringen, Existenzen und Reputationen zu gefährden oder einfach nur von der eigenen Unzulänglichkeit abzulenken.
Ich enthalte mich jeder kritischen Würdigung des Gesehenen, weiß aber, daß Grewe und seine Kollegen i.d.R. weit mehr und besser wissen als ihre Kritiker. Häufig sind das genau die (Mitbewerber), die eben nicht die fachliche Anerkennung der wissenschaftlichen, staatlichen und ärztlichen Stellen geniessen und daher jede Gelegenheit nutzen, dagegen zu schiessen.
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Ich lese Hundeführerin und Hundehalterin .....Mensch dat is ne Mutti die nen Schäfi hat weil sie es toll findet. Wahrscheinlich von Anfang an betüdelt worden, dann hat der Hund mal gezeigt das er doch Hund ist und Mutti ist überfordert . JEDER von uns hier hätte diesen Hund wahrscheinlich mit minimalsten Mitteln hin bekommen , aber doch nicht so eine Mutti.
Sorry, ich arbeite teilweise auch mit so Muttis .......die tun sich schon schwer damit ein vernünftig konsequent durchgesetztes Sitz oder Platz hin zu bekommen. Hilfe wird meist erst gesucht wenn es schon fast zu spät ist. Und Schuld----egal wie man mit dem Hund/Besitzer arbeitet---ist man dann als Trainer sowieso.
Und nu bitte weiter machen, aber wer sich auch nur Ansatzweise mal in diese Situation begibt ------Mutti versuchen klar zu machen das sie da deutlich klarer regieren muss-----der wird auch manchmal verstehen, das es halt nicht so einfach ist.
Soll nicht heissen das ich sowas befürworte, aber dieses Video ist ganz klar nur zur Stimmungmache verbreitet worden ........weil es gibt immer irgendwie ne Vorgeschichte und vorherige Einheiten oder auch positive Endergebnisse werden garantiert nicht gezeigt.
Gruß
Anja
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