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Hallo Thomas,
hinsichtlich der Größe der Gegenstände und der Materialbeschaffenheit werden in der PO ja deutliche Vorgaben gemacht. Ich handhabe es so, dass ich mit Beginn der Gegenstandsarbeit darauf achte, dass die Gegenstände die geforderte Größe haben und wechsele dem entsprechend auch immer das Material ... denn wie sagtest Du selbst, das Material Leder kannte Dein Hund nicht. Meiner Auffassung nach erkennt der Hund die Gegenstände am Individualgeruch des Fährtenlegers (wenn die Gegenstände vorm Legen lange genug am Körper getargen worden sind), am Material und an der Form. Beispiel: Mein Hund kannte das Material Kork nicht ... zur Vorbereitung auf die IPO hatte ich jedoch auch einen Kork-Gegenstand ... diesen hatte ich vorm Legen der Fährte nicht bei mir getragen, sondern aus dem Hänger genommen ... der Hund hat trotzdem einwandfrei verwiesen ... Individualgeruch und Material kann nicht der Grund gewesen sein. Was dies angeht bin ich aber auch mal auf andere Meinungen gespannt
Was das Thema Fremdfährte angeht muss ich sagen, dass meine Hunde bisher nur Fremdfährten an den Prüfungen etc. gesucht haben. Das zu trainieren halte ich nicht für erforderlich. Der prozentuale Anteil des Individualgeruchs des Fährtenlegers am Duftbild der Fährte ist doch sehr gering und wird mit Dauer des Liegens der Fährte auch immer geringer.
Der einzige Grund für mich wäre, den Hundeführer (wirkliches Verlassen auf die Arbeit des Hundes) zu trainieren

denn bei einer Fremdfährte ist die Gefahr des Helfens doch eher geringer, da der Hundeführer den Fährtenverlauf selbst nicht kennt

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Gruss Olaf
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Ich habe Gegenstandsarbeit in allen möglichen Varianten gemacht: Benutzte Gegenstände aller Art mal direkt aus der Aufbewahrungstüte, mal frisch verwittert, mal gemischt, nagelneue Gegenstände aus der Tüte nur kurz beim Auslegen berührt. Bei meinem DSH hat das immer geklappt. Dass sich das nicht ohne Weiteres übertragen lässt, habe ich dann auf der ersten Fremdfährte gesehen: Mein im Verweisen sonst äußerst zuverlässiger DSH wollte die unbekannten Gegenstände nicht annehmen, weil sie nicht nach mir rochen. Nach „Klarstellung“ verwies er sie zwar auf der nächsten Fremdfährte, aber ausgesprochen unsicher und zögerlich. Und das kurz vor der Prüfung…
Also habe ich etwas ausprobiert. Habe abgepackte nagelneue Gegenstände auf den Platz mitgebracht, diese von Sportkollegen verwittern und danach wieder in den Tüten verschließen lassen. Mit diesen Gegenständen habe ich dann „Fremdfährte“ simuliert, indem ich selbst die Fährte gelegt, aber die fremdverwitterten Gegenstände direkt aus der Tüte auf die Fährte gekippt habe, so dass ihnen kein Geruch von mir anhaftete. Die Kombination Eigenfährte mit Fremdgegenständen hat meinem DSH schnell eingeleuchtet und er hat endlich begriffen, dass man alles, was auf einer eigenen oder fremden Fährte liegt und nach Gegenstand riecht und aussieht, zu verweisen hat.
Gruß von Andrea
Die Achtung vor der Eigenart des Tieres ist die Grundlage für eine Freundschaft mit ihm. (A. Buckowitz)
Hallo Andrea,
ich mach es noch pragmatischer. Die Gegenstände sind ja in der Form normiert. Darauf konditionier ich den Hund. Ich hätte nur Pech in einer Prüfung, wenn auf der Fährte ein nicht ausgelegter Gegenstand liegt, der in der Form IPO-normiert wäre. Das Risiko geh ich ein.
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Ja Andrea, so mach ichs auch. Simulierte Fremdfährten. :dh:
Allerdings lehre ich meinem Hund dadurch alles zu verweisen, was nach Mensch riecht. Aber vieleicht hast Du das ja auch gemeint.
Dabei benutze ich die Gegenstände immer nur ein Mal.
Viele Grüße
Martin
Den Charakter eines Menschen kann man danach beurteilen, welche Behandlung er seinen Tieren angedeihen lässt.
(Friedrich der Große)
hallo... ich trete meine fährten nie selber.. hab knieprobleme und daher tritt sie mir mein daddy immer...
wir sind eigentlich oft in einer größeren gruppe fährten gewesen, daher hatte der hund immer wieder andere fremdfährten.. und das schon von anfang an.. hab mir ehrlich gesagt nie groß gedanken darüber gemacht, weil der hund nie probleme beim eigentlichen suchen gezeigt hat... auch die hund meiner eltern haben nie von anfang an immer den selben fährtentreter gehabt.. auf die hunde bezogen kann man sagen, es ist wurscht, wer die fährte tritt...
naja und die gegenstände.. wenn man selber nicht mehr basteln/kaufen möchte, kann man ja mit vereinskollegen tauschen.. so hab ich das immer gemacht.. mittlerweile habe ich bestimmt 50 gegenstände... durch pürfungen oder durch dazukaufen (hab mir mal bei ebay eine packung von sporthund gekauft.. ) oder eben selber basteln...
naja ich würde sagen: allgemein beim fährten gilt, immer wieder neues...
ansonsten viel glück
p.s.:
ich glaube hier sind alle möglichen gegenstände, die nach ipo zugelassen sind