Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
HD-Röntgen Fehlerhaft
#11
Hallo Bonnie,

die Ellenbogen dürfen und können ohne Narkose geröngt werden. Das ist sogar besser wenn man eine zusätzliche Aufnahme von oben macht (laß ich immer mit machen), Schlafen gelegt beim Hauptröngten wird der Hund wegen der Hüftaufnahme.

Grüße

Antje
"Ich kann mir die Welt ohne Idioten und Gauner nicht vorstellen."

Mark Twain
Zitieren
#12
Man könnte auch ohne Narkose röntgen, allerdings entspannt die Muskulatur dann nicht richtig. Ob das eher zum Vor- oder Nachteil weiß ich nicht. Bei den Dobis muss der Tierarzt bestätigen, dass der Hund in Narkose lag...
Zitieren
#13
Dank Antje,

dann hab ich wieder was dazu gelernt ... ich hatte es mal genau andersherum gehört ... ich glaube sogar von einem Tierarzt (?).

Viele Grüße

BonnieH
Zitieren
#14
Hallo Bonnie,

meine Hunde wurden bisher alle von Dr. Tellhelm in den Ellenbogen hauptgeröngt. Die ersten waren wach dabei da sie bereits den Hüftbefund eingetragen hatten. Dr. Tellhelm sagte mir damals daß eine Narkose für's Ellenbogenröntgen nicht nötig sei und die Aufnahmen in der Sphinxstellung von oben sogar besser werden wenn der Hund wach ist.

Heute wird das Ellenbogenröntgen mit dem Hüftröntgen in einem Aufwasch gemacht. Und für die Hüftaufnahme muß der Hund halt schlafen...

@Melanie: Es ist wichtig daß der Hund für die "offizielle" Hüftaufnahme sediert wird. Durch die Anspannung der Muskulatur könnte es zu einem evtl. besseren Hüftbefund kommen dadurch daß die Kugeln etwas tiefer in den Pfannen sitzen.

Grüße

Antje
"Ich kann mir die Welt ohne Idioten und Gauner nicht vorstellen."

Mark Twain
Zitieren
#15
Danke für die Antworten... Bin nun aber immernoch unschlüssig, was ich machen soll. Habe 3 Möglickeiten.

1. Neu röntgen lassen... (Ist aber wieder mit dem Risiko Vollnarkose verbunden)
2. Mein anderes Röntgenbild einschicken (Link zum Bild: http://losnerkos.lo.funpic.de/dsh-power/...en0001.jpg )
3. Erstmal nicht röntgen (Dem Hund zuliebe)
Zitieren
#16
Würde neu röntgen. Allerdings lasse ich, egal bei welchem Eingriff immer eine Inhalationsnarkose machen....


Inhalationsnarkose

Bei der Inhalationsnarkose wird das Tier an ein Narkosegerät angeschlossen. Bei der Injektionsnarkose wird dagegen das Narkosemittel in die Vene oder den Muskel injiziert. Die Inhalationsnarkose ist auch in der Humanmedizin die weitverbreitetste Methode. Das Tier atmet dabei ein Gemisch aus Sauerstoff und dem Narkosegas ein. Dieses Gemisch kann ganz genau dosiert werden und wird vom Tier dann in der Regel über eine Art Gummischlauch durch die Luftröhre eingeatmet ("inhaliert"). Das Tier merkt davon selbstverständlich nichts, da es ja von Anfang an in tiefem Schlaf ist.

essex tierarznei stellt seit Herbst 1999 den Tierärzten das erste für Tiere zugelassene Inhalationsnarkotikum zur Verfügung. So kann nunmehr z.B. beim Hund mit der Kombination Ultrakurznarkotikum und Inhalationsnarkotikum die exakt gleiche Narkose durchgeführt werden wie beim Menschen. Zu recht wird dies auch als "Goldstandard" bezeichnet, also eine Methode, an der sich andere Verfahren erst messen müssen.

Die Inhalationsnarkose ist in der Tiermedizin bereits weit verbreitet. Die Bedeutung wird in den nächsten Jahren sicherlich noch sehr stark zunehmen, so daß jeder Tierhalter für sein Tier diese moderne Form der Narkose dann in Anspruch nehmen kann.

Die Inhalationsnarkose mit Isofluran bietet zahlreiche Vorteile für das Tier:
  • Das Tier schläft schnell ein und ist schnell wieder wach.
  • Der ganze Narkoseprozeß läuft äußerst schonend für das Tier ab. Auch das Risiko der gefürchteten Herzrhythmusstörungen wird gravierend reduziert.
  • Überdosierungen sind sehr schnell rückgängig zu machen, weil das Tier das Narkosegas wieder rasch abatmet.
  • Der Normbereich wichtiger Körperfunktionen wird wieder schnell nach der Narkose erreicht. Der Besitzer kann ein munteres, aufgewecktes Tier mit nach Hause nehmen und braucht sich keine Sorgen zu machen, daß es zu Schwierigkeiten mit dem Herz-Kreislauf-System kommt.
    Von führenden Wissenschaftlern wird daher die Inhalationsnarkose mit Isofluran auch zur Narkose von Tieren mit Leber-, Nieren- oder Herzerkrankungen, Übergewicht, bei neugeborenen und alten Tieren, bei verunfallten Tieren, sowie bei Hündinnen für den Kaiserschnitt empfohlen.

    Heutzutage muß also bei den Tieren, die von Grund auf ein erhöhtes Narkoserisiko haben, nicht mehr auf eine lebenswichtige oder lebensverlängernde Operation verzichtet werden.

    Viele Grüße

    Melanie
Zitieren


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste