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Probleme bei großen Entfernungen z.b. Flucht
#1
Hab mit meiner kleinen ein Problem im Schutzdienst bei langen distanzen.
Zur vorgeschichte:
Der Hund wurde über Beute aufgebaut und hat immer feste, volle Griffe gezeigt.
Kurz vor der ZTP (da waren wir auf dem Boxerplatz, normalerweise trainieren wir im SV/DVG) ist sie beim Überfall auf den HF recht hart eingestiegen, hat geautscht und aus dem Ärmel gefallen. Sie hat sofort wieder nachgebissen und den Griff auch gut gehalten.
Wir haben dann gesehen das Blut auf dem Arm war und vermutet das sie sich auf die Zunge oder die Lefzen gebissen hat, was beim Boxer ja schon mal vorkommt, uns aber nichts weiter dabei gedacht.
Wir haben das ganze nochmal gemacht mit etwas kürzerer Distanz und sie hatte keine Problem damit.
Sobald wir die Distanz wieder vergrößert haben ist sie mit richtig dampf zum Helfer hin, hat aber das Maul nicht aufgemacht, sondern ist voll in den Helfer reingesprungen, hat sich abprallen lassen und dann zugebissen. Der Griff war dann voll und fest.
Haben wir die Distanz verkürzt, dann war es wieder in Ordnung.
Da mich ihr verhalten gewundert hat, habe ich ihren Fang und die Zähne genauer kontrolliert und festgestellt das sie sich einen kleinen Zahn abgebrochen hatt. Hab es kontrollieren lassen und bis alles abgeheilt war mit dem Schutzdienst pausiert.
Trotzdem hat sich ihr verhalten nicht geändert, kurze distanzen (bis ca. 10-15 meter) sind in Ordnung, bei langen distanzen macht sie einfach die klappe nicht auf.
Wir haben natürlich versucht kurz zu arbeiten und die distanz immer mehr zu vergrößern aber ab einem Gewissen punkt zeigt sie wieder das gleiche verhalten.
Habt ihr vieleicht einen Tipp??

Die ZTP ist erstmal abgesagt, was nicht weiter schlimm ist, da sie eh zur zt. nicht belegt werden soll.
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