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Junghund und Rimadyl..-Frage
#1
Ich weiß das es zum Rimadyl schon einen Thread gab, aber ich hab da noch eine akute Frage...

Die letzten Tage hat mein Jungrüde (6 monate) immer wieder leichte Lahmheit angezeigt.

Gestern auf dem HuPla haben wir kurz noch mit dem Ball gespielt, nach einem leichten Hopser jaulte Mexx (Enzo) auf und belastete den rechten Vorderlauf gar nicht mehr. Heute morgen hat er zwar wieder belastet aber immer noch eine leichte Lahmheit angezeigt. Ich bin mit ihm zum TA gefahren und der hat nach Laufprobe und abtasten den Lauf röntgen lassen...

Auf dem Röntgenbild ist im Schultergelenk (re) eine Stecknadelkopf große/kleine Veränderung zu sehen, wobei der TA nicht ganz sicher war obs evtl. eine Ablagerung sei. Seine Vermutung wäre Osteochondrosis ? Er ist aber der Meinung das bei einem Hund der sich grad im Wachstum befindet die Diagnose aber auch dadurch das alles noch lose ist, trügen könne..

Er hat mir jetzt das Präperat Rimadyl mitgegeben, welches der Hund 10 Tage lang 2x am Tag einnehmen muß. Danach soll der Hund 3 Tage ohne Medikament laufen und dann dem TA wieder vorgestellt werden um zu sehen ob noch immer eine Lahmheit da ist.

Frage: hat jemand Erfahrungen in dieser Richtung? Sollte das Rimadyl Aufgrund dieser Diagnose verabreicht werden?


PS. Ich hab vorsorglich auf der Seite ED mit checken lassen.. da ist kein Anzeichen zu finden...
Vielen Dank im vorraus...
Gruß Steffi ...
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#2
Hallo,
ich würde das Rimadyl geben, da es entzündungshemmend wirkt. Jede Entzündung im Gelenk führt auf längere Sicht gesehen zur Arthrose, was natürlich zu vermeiden ist. Denke aber bitte daran, das der Hund sich trotz Schmerzfreiheit unter Rimadyl nicht zu viel belasten sollte.
LG Barbara
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Liebe Grüße,
Barbara
"Auch Schöne können Leistung bringen!"
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#3
Der TA hat mich auch nochmal gebeten den Hund nicht toben oder zu stark zu belasten.

Wie gesagt, es ist nicht zu 100 % fest das es OCD ist, da es auf dem Rötgenbild nicht eindeutig ist.

Ich hoffe mal für den Hund das es das nicht ist. Wir geben nun über 10 Tage täglich 2x eine Tablette Rimadyl.

Nichts desto trotz würd ich gern wissen ob jemand hier im Forum Erfahrung mit OCD hat und wo es hier im Saarland gute Tierkliniken gibt, die in dem Bereich gute Arbeit leisten...

Nur für den Fall das sich der Verdacht bestätigt.

Dann noch eine Frage: Ist OCD eine Erbkrankheit oder hat es was mit der Fütterung und Belastung zu tun?
Gruß Steffi ...
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#4
Hallo Steffi,

egal was der Hund hat: Halte ihn ruhig solange er Rimadyl erhält! Einen Entzündungshemmer zu geben ohne dafür zu sorgen dass der betreffende Körperteil ruhig gestellt wird ist sinnlos. Also Hund in eine Box, drei- bis viermal am Tag Pippi an kurzer Leine und das war's an Bewegung.

Normalerweise sollte dann das Rimadyl nicht von einem Tag auf den anderen abgesetzt werden, sondern man schleicht sich aus. D.h. 3 Tage lang 1/4 Tablette weniger, die nächsten 3 Tage wieder eine 1/4 Tablette weniger usw. Frag da lieber noch mal Deinen Tierarzt ob er das wirklich so gemeint hat, dass die Tabletten von einem Tag auf den anderen weggelassen werden sollen.

Hier ein guter Link zu OCD (links kann man die Therapie, Prophylaxe etc. anclicken): http://www.kleintiermedizin.ch/hund/ocd/ocd2.htm

Wenn die Diagnose oCD nicht richtig ist ist handelt es sich vielleicht um eine Panostitis. Die sollte dann aber anders behandelt werden als mit Rimadyl.

Grüße

Antje
"Ich kann mir die Welt ohne Idioten und Gauner nicht vorstellen."

Mark Twain
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#5
Hallo Steffi,

meiner hat bis er ca. 15 Mon. alt war diese Symptome gezeigt. Auch ich habe ihm Rimadyl gegeben. Es wurde von 2 Tierärzten Knochenhautentzündung hervorgerufen durch das Wachstum diagnostiziert. Ich habe ihm die Tabletten dann immer gegeben auch versucht Ruhe zu halten und wenn ich gemerkt habe das es besser wurde habe ich die Tabletten halbiert. Teilweise hatte er es vorne und hinten gleichzeitig, aber mit 16 Monaten war alles vorbei und er hat nie mehr was in dieser Art gehabt.

Die Ruhe ist unbedingt wichtig, jedes mal wenn er unter diesen Tabletten stand und es ihm besser ging wollte er auch wieder toben da ist es schon schwer einen jungen Hund ruhig zu halten. Wir sind nur das aller nötigste mit ihm gelaufen und auch nur an der Leine.

Ob es die Knochenhaut ist kann man wohl ganz einfach mit/durch abtasten von außen erkennen ?

Ich hoffe für Euch das es auch nichts schlimmeres ist.
Das Gerücht ist immer größer als die Wahrheit.
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#6
@Antje: ich werde deinen Rat in jedem Fall efolgen und den Hund so weit es geht ruhig halten, was bei diesem Energiebündel ziemlich schwer ist. Aber ich bin auch stur und konsequent ;-)

@karasi: Es ist von aussen nichts zu sehen, weder verdickungen noch zeigt er schmerz beim Abtasten..

Enzo (Mexx) ist aber von Welpe an ein sehr nervenstarker Hund der sich durch nichts und niemand aus der Ruhe bringen lässt, dazu gehört bei ihm auch, das er sich sehr schmerzunempfinlich zeigt, bei Verletzungen leider zum Nachteil, da man bei ihm erst was merkt wenns richtig schlimm ist...
Gruß Steffi ...
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#7
So, wir sind jetzt seit 2 Wochen komplett ohne Rimadyl.

Er zeigt keinerlei Lahmheit mehr, auch unter Belastung geht er im Anschluß klar, naja bis auf das Junghundgepaddle, aber das ist ja nunmal normal.

Ich hab zuvor auch noch den TA gewechselt, und die Aufnahmen dort nochmals vorgezeigt.

Dieser TA war der Ansicht das es kein OCD ist, die Aufnahme grottenschlecht sei und das von dem vorherigen TA Aufgrund solcher Aufnahmen so eine Diagnose keinesfalls hätte bestimmt werden können....Grrrr... Er geht eher von "normalen" Wachstumsproblemem aus, wodurch ein junger Hund der schnell wächst, eben auch mal Lahmt.

Nun soll ich den Hund dem Alter entsprechend normal bewegen, sollte es in den nächsten Wochen wieder zu einer Lahmheit auf dieser Seite kommen, werden wir den Hund vernünftig Röntgen lassen...besser noch per CT..
Gruß Steffi ...
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#8
Na das liest sich doch super! Viel Glück fürs Röntgen!!
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#9
Zitat: Er geht eher von "normalen" Wachstumsproblemem
Hallo,

wie unterscheidet er denn "normale Wachstumsprobleme" von einer OCD, wenn er nicht nochjmal geröntgt hat?

Bezüglich der Frage der "Tastbarkeit" kann man folgendes sagen: Eine ausgeprägte OCD kann sich durch eine deutliche Schwellung und Druckempfindlichkeit zeigen, bei geringer ausgeprägten Befunde findet man zumindest eine Überwärmung im entsprechenden Bereich sowie auch Druckempfindlichkeit, die natürlich von Hund zu Hund unterschiedlich stark empfunden wird.

LG Barbara
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Liebe Grüße,
Barbara
"Auch Schöne können Leistung bringen!"
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#10
Hallo Barbara,

der Hund hat werder Druckempfindlichkeit an dem entsprechenden Gelenk, noch ist das betroffene Gelenk geschwollen oder wärmer, auch bis heute ist nichts mehr an schmerz oder Lahmheit zu erkennen. Er wird normal belastet, aber wildes springen oder aprupte Stopp´s vermeide ich mit dem Hund weiterhin. Ich gehöre nicht zu denen, die dann direkt wieder anfangen mit dem Hund wie wild zu arbeiten, nur um mit 18 Monaten einen fertigen Hund zu haben..

Wie ich bereits ja schon mal gesagt habe, ich hab Zeit, der Hund ist Jung.

Geröngt wird sobald ich bemerke, dass der Hund wieder Lahmen sollte. Und dann direkt komplett und vernünftig.
Gruß Steffi ...
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