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Erfahrung eines Hundzüchters, der die Hunde seit 40 Jahren homöopathisch aufzieht.
#1
Erfahrungsbericht eines Hundezüchters !


Als Züchter von Dt. Schäferhunden war mein Ziel vom 1. Tag an im Umgang mit meinen Tieren für ein optimales Futter und eine gesunde „artgerechte“ Unterbringung der Tiere Sorge zu tragen. Natürlich gab es Höhen und Tiefen. Aber wie viele Züchter gibt es nicht mehr, weil sie nur die Höhen mitgenommen haben und beim ersten Tief die Seegel streckten.

Hiermit verbunden ist natürlich auch eine optimale Versorgung kranker und leistungsschwacher Tiere. Mir fiel auch schon früh auf, dass gerade bei kranken und geschwächten Tieren ein Erfolg nicht immer durch langwierige, schulmedizinische Behandlungen erreicht werden konnte, was mich dann dazu veranlaßte nach alternativen Methoden Umschau zu halten. Ein Schlüsselerlebnis war für mich das Impfen meiner Hündinnen und 2 Würfe Welpen gegen die sog. „Katzenseuche“. In der 8. Woche erkrankten alle Welpen. 10 starben, 1 Welpe hat überlebt. Die Hündinnen haben alle 2x nicht aufgenommen.
Durch die Übertragung der Überwachung als auch Versorgung der Hundekrankheiten in die Hände eines erfahrenen Tierhomöopathen konnte ich dann auch schon bald feststellen, daß meine Gesamttierbehandlung durch alternative Behandlungsmethoden Erfolge brachte.
Rückblickend war mir auch schon immer aufgefallen, dass die üblichen Vorsorgemaßnahmen (Schutzimpfungen, Wurmkuren) nicht immer frei von Früh- oder Spätschäden waren. So hatte ich manchmal den Eindruck, dass durch diese Maßnahmen die Widerstandskraft meiner Tiere eher litt, als profitierte, was sich im Zustand des Haarkleides, Anfälligkeit von banalen Infekten usw. zeigte. Auch der Zustand des Allgemeinbefindens entsprach nicht immer meinen Vorstellungen. Dazu kam noch, dass züchterische Probleme nicht die Seltenheit waren (mangelhafte Hitzeerscheinungen, Hitzeverlängerungen, Konzeptionsstörungen, Geburtsschwierigkeiten, Wurfminderung. Häufiges Auftreten von Erkrankungen in der Nachgeburtsphase oft verbunden mit Hauterkrankungen verschiedenster Art, sowie Scheiden- und Gebärmuttererkrankungen, usw.)

Die frühere Behandlung solcher Erscheinungen mit schulmedizinischen Methoden zog vielfach lange Genesungsphasen nach sich mit mangelhaften Ausheilungstendenzen. Kurzum, durch homöopathische Behandlungen traten in der Folgezeit solche Erscheinungen in dem Maße nicht mehr so häufig auf und wenn, konnten sie durch gezielte homöopathische Behandlung relativ schnell ausgeheilt werden. Eine Verbesserung des Allgemeinbefindens war deutlich wahrnehmbar. Durch vorbeugende Beratung und entsprechende Behandlung konnten Erkrankungen obiger Art in der Folgezeit um vieles eingedämmt werden.

Auch Erkrankungen des Verdauungsapparates, die hin und wieder auftraten, konnten durch intensive Untersuchungsmaßnahmen ursächlich erfaßt, gezielt homöopathisch erfolgreich behandelt werden. Hier zeigte sich in vielen Fällen, dass bei vielen Hunden gering - mittelgradige Leberfunktionsstörungen für Erkrankungen auch anderer Art (Juckreiz, Hauterkrankungen, Bauchspeicheldrüsenerkrankungen, Fruchtbarkeitsstörungen, Wesensveränderungen, Leistungsabfall, Anfälligkeit für Herz- und Kreislaufstörungen usw.) vorwiegend verantwortlich waren. Hier konnte dann durch Futterumstellung + Zugaben von geeigneten homöopathischen Medikamenten + entsprechende Beachtung im Vorfeld dieser Mangel in den nächsten Fällen behoben und der Allgemeinzustand meiner Tiere deutlich verbessert werden.

In der Folgezeit lernte ich natürlich auch mit und beschäftigte mich zunehmend mit der klassischen Homöopathie wobei ich nach Literatur suchte und auch fand. Hier möchte ich auf ein kürzlich erschienenes Buch meines Haustierarztes hinweisen, der leider 2008 verstorben ist, was mir in vielen Dingen half: Klinische Materia medica in der Tiermedizin von G. Borschel erschienen im Barthel u. Barthel Verlag.
ISBN 3-88950-108-7.

Nach einer solchen medizinischen Versorgung meines Tierbestandes konnte ich in der Folgezeit feststellen, wie sich der Allgemeinzustand, die Leistung, Fruchtbarkeit, (worauf ich als Züchter ja angewiesen bin) allgemeine Vitalität usw. sichtbar verbesserte und größere Schäden durch extrem ausrufende Krankheitszüge doch in vielen Fällen vermieten werden konnte. So konnte ich in den letzten Jahren jede Hündin tragend bekommen und meist mit vollen Würfen zwischen 7 und 11 Welpen. Ein wichtiges Mittel vom 1. Tag bis ins hohe Alter ist z.B. PLM 18. Durch meine Freunde in England wurde in Japan ein Laser entwickelt, der genau die Schwingungen von PLM 18 hat. Die Behandlung von Krankheiten hat schon Dr. Borschel vor vielen Jahren begonnen. Mit diesem neunen Laser habe ich vielen Hunden helfen können. Wir starteten in der O.G. einige Vorsichtsmaßnahmen. Bringhölzer und Hetzärmel werden nach Gebrauch desinfiziert. Es gibt kein Wassertopf für alle Hunde. Denn gerade Pilze und Herpes können so übertragen werden. Allerdings behandele ich meine Hunde, sollten sie sich Herpes irgendwo holen, mit einem in England entwickelten Laser. Dieser Laser ist eigentlich für Menschen, hilft aber auch bei den Hunden.
Wir Entwurmen z.T. unsere Hunde mit gutem Erfolg mit Propolis - Tinktur, da alles andere nichts gebracht hat.

In letzter Zeit stelle ich fest, daß sehr viele Hunde mit Rückenproblemen behaftet sind. Verursacht wahrscheinlich durch Zeckenbisse. Gute Heilungsergebnisse konnten wir durch das Lasern der Hunde erzielen. (Rotlicht-Softlaser mit Magnetfeld-Therapie). Inzwischen wurden die Laser weiter entwickelt. (Siehe oben) So war mein Rüde Barras vor der LG nicht mehr in der Lage, über die 1m Wand zu springen. Im Schutzdienst fiel er aus dem Arm, jaulte laut auf und humpelte nur noch auf 3 Beinen. Nach 3 Wochen mit einer Laserbehandlung hatte ich ihn wieder fit, so daß ich auf der Siegerschau und LGA starten konnte.

Zum Schluß noch eine Empfehlung, da doch bei unseren Deutschen Schäferhunden im Zuge irgendeiner Erkrankung, welcher Art auch immer (bes. Hauterkrankungen, Fruchtbarkeitsstörungen) nach einer Untersuchung durch den behandelnden Tierarzt sehr oft auch eine Leberfunktionsstörung festgestellt wird, dem Tier vorsorglich immer mal Mariendistelsamen unter das Futter zu mischen, was sehr gut zur Leberregeneration und daraus folgende Vitalitätssteigerung beiträgt.

Gute Erfolge (kaum noch Tierarztkosten) habe ich auch mit einem Naturfutter erzielen können. Das Futter ist kalt gepreßt und wird von meinen Hunden (auch Welpen) bestens verwertet. Früher hatte ich sehr oft bei meinen Hunden mit Durchfall und anderen Krankheiten zu kämpfen.
Ich bin fest davon überzeugt, daß mit vielen so hoch gelobten Futtersorten unsere Hunde erst krank gemacht werden. Der beste Werbespruch ist: Keinen Abfall vom Tisch dem Hund geben. Essen wir Menschen Abfall? Bekommen die Welpen in der Natur Spezialfutter von der Mutter gereicht? Warum sehen oft Hunde mit 10 Monaten wie ein voll ausgereifter Hund aus, wirken aber mit 5 Jahren wie Greise und sind mit 8 Jahren tot.
Warum schalten so viele angebliche "Fachleute" nicht einfach mal den Verstand ein, denken nach und lassen sich nicht von allen nur etwas vorsagen, das sie dann auch noch als ihr eigenes Produkt verkaufen?
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#2
HAllo "Arolser-Holz",
habe Deinen Artikel mit großem Interesse gelesen. Ich bin Ärztin für Allgemeinmedizin und Narurheilverfahren und behandel meinen Hund auch gelegentlich mit Homöopathika. Dabei habe ich die Erfahrung gemacht, dass Tiere deutlich besser auf diese Therapien ansprechen als Menschen. Das mag möglicherweise daran liegen, dass die üblicherweise eine bessere Homöostase haben als Menschen, die erheblich mehr Chemikalien und Medikamenten ausgesetzt sind als unsere Hunde. Trotzdem wollte ich einen kleinen Kritikpunkt anbringen. Gelenkprobleme, die tatsächlich auf eine Borreliose durch einen Zeckenbiss hervorgerufen wurden, kann man definitiv nicht per Laser heilen. Ein positiver Borrelientiter im Blut bedeutet auch keineswegs, dass tatsächlich klinisch eine Borreliose vorliegt. Diese Diagnose kann man nur durch Erregernachweis in der Nervenflüssigkeit stellen. Hier helfen (manchmal), bestimmte Antibiotika, die man bei Diagnosestellung auch tunlichst geben sollte. Das Problem besteht meiner Meinung nach darin, dass ein pos. Borrelientiter oft mit der Diagnose einer Borreliose gleichgesetzt wird und Therapieerfolge gleichzeitig bestehender Gelenkerkrankungen durch verschiedenste Behandlungen dann fälschlicherweise als Borreliosetherapie dargestellt werden.
Insgesamt freue ich mich aber darüber, in Dir wohl jemanden gefunden zu haben, der sich mit Homöopathie bei Hunden auskennt und ich würde, wenn es Dir recht ist, gerne mal auf Dich zurückkommen, falls ich diesbezüglich eine Frage habe.
LG BArbara
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Liebe Grüße,
Barbara
"Auch Schöne können Leistung bringen!"
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#3
Auch ich finde es sehr, sehr interessant! Denn ich persönlich weiß, das Homöopathie hilft. Ich behandle mich sogar selber damit ^^ Allerdings fehlt mir persönlich einfach die Erfahrung.

Unsere TÄ zu denen wir hier gehen, kennen sich leider damit nicht oder nur soviel - wie ich - damit aus. Dabei würde ich gerne mehr darüber erfahren und es auch anwenden.

So haben wir mit unserem einen Rüden zb. Fütterungsprobleme (verträgt nicht alles, sehr nervöses Tier, übergibt sich morgens oft - wenn er wohl zuviel Magensaft intus hat?) und seit letztem Jahr leider auch ein Verhaltensproblem. (er scheint nicht so recht zu wissen, was er will und was wir wollen....)
Was hat das denn da mit dem Futter auf sich, wenn ich fragen darf?
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#4
Ich interessiere mich auch sehr für dieses Thema.

Aus diesem Grund habe ich mir vor Jahren schon das Buch von H. G. Wolff "Unsere Hunde-gesund durch Homöopathie" ISBN 3-8304-9037-2, gekauft.

Ich muss sagen selbst als unerfahrene Person kann man dieses Buch gut benutzen, da alles sehr gut beschrieben ist.

Für unsere Hunde habe ich schon ein paar Sachen ausprobiert und es hat alles super geholfen.

LG Ramona _b_
:pf: Immer ruhig bleiben
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#5
Hallo

finde den Beitrag sehr interessant, leider scheitert es bei mir auch daran, dass ich keinen

erfahrenen Tierhomeopathen in meiner Umgebung kenne (Raum Würzburg).

Gerade bei Durchfallgeschichten wirtschaftete die Schuldmedizin die Darmflora meiner Hunde nach anfänglicher kurzer Besserung, lanfristig gesehen, nur weiter herunter.

(Der Name "Nats vom Arolser Holz" erscheint in der Ahnentafel meines Rüden Bendor in 6. Generation, Zufälle gibt`s.)

Viele Grüße

Birgit
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#6
Hmmm,

über eins soll man sich klar sein, es geht nicht immer nur mit Homöopathie, es gibt Fälle, da brauch man die Schulmedizien.

Ich bin aus Überzeugung und Erfahrung Homöopath, aber in manchen Fällen stösst man dort eben an Grenzen.

Ich pers. bevorzugen die traditionelle Homöopathie und die isopathisch-homöopathischen Regulationstherapie, seit zwei Jahren
bin ich auch überzeugter Vertreter der Enzymtherapie.

Nur, in manchen Fällen kann man dem Hund sein leiden nur noch mit der Schulmedizien erleichtern oder sein Leben verlängern.

Wichtig in der Homöopathie ist allerdings, das der Hundebesitzer genaue Auskunft über seinen Hund geben kann, tja und ich habe festgestellt
darin liegt oft die Tücke der Geschichte, viele Hundebesitzer sind schon damit überfordert wenn man sie fragt wie denn das Erbrochene ausgesehen hat wie z. B. Farbe und Geruch.

@ Ramona
sicherlich ist das Buch von H.G. Wolff für Laien ein gutes Buch, nur leider stimmen da nicht immer die angegebenen Potenzen mit der
Materia medica überein.

LG Ursula
Ich verantworte das, was ich schreibe,
nicht das was du liest
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