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schmerzen
#1
Habt ihr so etwas schon mal gehabt:

Mein mix(10Jahre und bisher Topfit) ist heute morgen mit seinen Hinterläufen nicht mehr hochgekommen. Als ich ihn berühren wollte, hat er mich zwicken wollen. Auch nach mehrmaligem auffordern und locken war er einfach nicht zum aufstehen zu bewegen. Wir haben ihn dann natürlich sofort geschnappt und sind zum TA gefahren. Keine Temperatur, keine Schmerzen beim Tasten, röntgen der kompletten Wirbelsäule o.b.
Beim zweiten Ta waren leichte Druckschmerzen im Bereich des letzten Lendenwirbel bzw. KreuzBein. Bis vor einigen Minuten konnte er immer noch nicht richtig laufen. Beim TA hat er eine Schmerzspritze bekommen und diese scheint jetzt zu wirken...

Hat jemand eine Ahnung?


(sorry für schreibfehler...via Handy ;-))
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#2
hallo,

du schilderst zwar die symptome anders, aber habt ihr auch das vestibularsyndrom ausgeschlossen?
kann bei älteren hunden vorkommen aufgrund mangelnder durchblutung im innenohr und löst gleichgewichtsprobleme aus.
oft mit einer schiefhaltung des kopfes verbunden, wird oft als schlaganfall missdeutet!
meine alte dame hatte es und kam auch nicht mehr hoch. ist aber gut zu behandeln!
ansonsten: gute besserung!!!

lg eva
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#3
Rückenmarksinfarkt?
Den sieht man im Röntgen nicht und es tritt plötzlich auf.

Gute Besserung!
Ursus
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#4
Ursus noch nie gehört... Erzähl mal bitte mehr darüber...
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#5
Hört sich an wie ein Bandscheibenvorfall. Dass ist sehr schmerzhaft und kann plötzlich auftreten durch ein falsche bewegung oder ähnliches.
Tur mir leid für schreibfehler komme aus Holland. Confusedorry:
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#6
Die Erkrankung wird auch Fibrokartilaginöse (knorpelige) Embolie genannt. Beim Menschen ist das absolut selten, Hunde leiden vergleichsweise oft darunter. Aus bisher unbekannten Gründen gerät dabei knorpeliges Gewebe von den Bandscheiben in ein Blutgefäß am Rückenmark und verschließt es. Die Unterversorgung mit Sauerstoff schädigt den Nerv und führt zu Ausfallerscheinungen. Je nach dem Ort des Geschehens, ist das Bild unterschiedlich. Es kann nur eine Seite betroffen sein oder auf beiden Seiten können Probleme auftreten. Bei Hunden tritt es meist an Hals- oder Lendenwirbelsäule auf.
Die Diagnose ist schwer, selbst MRT und CT geben nicht immer Aufschluss. Die Therapie ist auch Glückssache, eigentlich kann man nur versuchen, die entstehende Schwellung zu mindern. Löst sich die Verstopfung schnell auf, können alle Symptome zurückgehen. Dauert der Verschluss lange oder löst sich gar nicht, sind die Schädigungen der Nerven dauerhaft. Kommen noch Schmerzreize durch, ist die Prognose zurückhaltend positiv, spürt Hund in den Hintergliedmaßen gar nichts mehr, sieht es eher schlecht aus.
Allerdings haben das meist jüngere Hunde größerer Rassen. Ich wusste auch nicht, dass es das gibt, bis wir das mal hatten. Bei uns ist damals alles wieder gut geworden.



Bandscheibenvorfall kann natürlich auch sein. Oder zig andere Sachen.


Grüßle
ursus
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