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Zahnversiegelung/ Ersatz??
#31
<H3 id=postTopic42369>Hochhol</H3>

So wie es ausschaut ist bei meinem Hund ein weiteres kleines Stück eines Canini abgebrochen.

Kraftvoll zubeissen kann er aber immer noch und auch soweit wir das beurteilen können "schmerzfrei" zumindest für den Hund.

Wer hat denn nun irgendwelche Erfahrungen mit Kronen oder sonstigen Massnahmen bei Hundezähnen gemacht.

Und vor allem WO

Der Hund kann sicher noch eine Weile so arbeiten, aber da er wohl Ende des Jahres eine etwas grössere Prüfung laufen soll, möchte ich nicht Gefahr laufen, dass er gerade dann ein wirkliches Problem mit dem Zubeissen, bzw. mit Schmerzen dabei hat.

Ich denke und hoffe, dass eine Zeitschiene von 6 bis 7 Monaten für eine Behandlung ausreichen wird.

Also

Für jede Art Infos bzw. Anschriften von sachkundigen Personen bin ich euch echt dankbar.



Grüsse

Ralf



@ Astrid: der Alte .....der Turnbeutel
Überheblichkeit ist die erste Leitersprosse auf dem Weg nach unten.
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#32
Wir haben es gerade hinter uns. Mein Mali hatte von Anfang an sehr abgenutze Zähne und an einem lag der Nerv frei, hatte sich aber immer wieder zurückgezogen. In den letzen Wochen hatte es sich dann dramatisch verschlimmert. Wir hatten dann beschlossen einen Zahn zu überkronen und den anderen anzugleichen. Bei der Zahnbehandlung hatte man dann festgestellt das der zweite ebenfalls überkront werden muß. Da die Verschlimmerung so schnell so drastisch wurde hatten wir leider keine Zeit nach Stuttgart oder nach Quickborn zu den entsprechenden Zahnspezialisten zu fahren und haben die Behandlung bei unserer Tierärztin machen lassen. Ihr Bruder ist Zahnarzt im Humanbereich und ein Freund von uns ist Zahntechnikermeister. Wir haben uns für diesen Weg entschieden, da die Tierärzte hier in der Umgebung, die sich auf Zahnheilkunde spezialisiert haben, sich ja eigentlich auch nur durch Seminare weiterbilden, und solche Zahnbehandlungen wie sie nun bei meinem Hund nötig war, in den Praxen ja auch nicht so häufig vokommen, in der Humanmedizin allerdings Alltag sind. Bisher sind wir mit dem Ergebniss sehr zufrieden und der Hund kommt damit auch gut klar (vorallem frisst er endlich wieder alles) Wie es längerfristig wird, müssen wir nun auch mal abwarten, da die Behandlung erst am 17.01. abgeschlossen war.

LG

Anette
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#33
Hallo,

ich kann Dr. Nefen in Düsseldorf nur wärmstens empfehlen. In seiner Praxis werden auch Diensthunde behandelt und im Warteraum hängen viele beeindruckende Bilder von "versilberten" Gebissen.

Mit meinem alten DSH war ich auch dort und er macht sehr gute Arbeit, berät auch sehr gut und die Tiere werden dort sehr sorgfältig und gut behandelt, der Umgang mit den Patienten ist auch super.
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#34
Hallo India,

auch meine alte Hündin hatte sich - da war sie etwa 4 Jahre alt - einen Reißzahn abgebrochen, wobei etwa nur noch 1/3 stehen blieb. Bin natürlich gleich zur Tierklinik gefahren und habe die Hündin dort von einem Vet-Zahnarzt untersuchen lassen. Er empfahl mir, keine Krone, wenn ich weiter SD machen wollte, sondern für Entfernen des Restnerv plus anschließender Versiegelung. Den Rat habe ich befolgt, meine Hündin hat nach 14 Tagen Zwangspause wieder SD machen dürfen. Sie war wie immer und ist dann leider mit 10 Jahren in den Hundehimmel gegangen.

Von anderen Sportskollegen mit gleichem Problem weiß ich, dass Kronen mit der Zeit locker werden (verständlich) und sich wieder ablösen. Und eine Kronenbehandlung ist nicht gerade ein Schnäppchen. Der Reißzahn wird von den Vet-Zahnärzten ungern gezogen, da er den nachfolgenden Zähnen Halt bietet.

Ruf doch mal in der Uni Gießen oder Uni Hannover an, wie die Chancen für Deinen Hund stehen?



Gruß

Ulrike
vorwärts mit der Leistung, denn sie dient der Zucht
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#35
Hallo,

ich habe auch zwei Erfahrungen machen müssen mit abgebrochenen Zähnen:

1. Schäferhündin hat sich mit 4 Jahren einen oberen Fangzahn horizontal abgebrochen, Nerv lag frei, Zahn hat geblutet. Ein Tierarzt in Osterode (Dr. Gerlach), der sich auf Zahnheilkunde bei Tieren spezialisiert hat, hat den Nerv gezogen und den Zahn plombiert. Der Zahn hat bis an ihr Lebensende (leider nur 8,5 Jahre) gehalten, obwohl die Hündin im Schutzdienst gearbeitet worden ist und auch jede Menge Knochen bekommen hat. Es gab nie Probleme.

2. Schäferhündin hat sich mit 2 Jahren einen Backenzahn vertikal gespalten (ca. 1/3 weg), Nerv lag frei, Zahn hat geblutet. Der Zahn wurde von meinem Tierarzt erstversorgt und von mir dann weiter desinfiziert. Da die Blutung auch am nächsten Tag noch nicht aufgehört hatte, bin ich dann wieder nach Osterode. Der Zahn wurde gefüllt und versiegelt. Die Hündin durfte 8 Wochen keinen Schutzdienst machen und hatte 6 Monate Knochenverbot. Danach war alles okay, der Hund wird normal gearbeitet, frißt Knochen, keinerlei Probleme. In beiden Fällen ist der Zahn weiß geblieben.

Allerdings sagte mir der "Zahntierarzt", daß es ganz wichtig ist, bei freiliegendem Nerv, zeitnah zu behandeln, damit keinerlei Keime eindringen können. 24 Stunden ist hier wohl die längste Zeit, die vergehen darf.

Kann also Dr. Gerlach nur empfehlen.

Liebe Grüße, Kerstin
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#36
Ich mußte bei meinem Windigen einen Reißzahn überkronen lassen - die hat bombenfest gehalten und ich füttere nur roh. Der Hund hatte sie 5 Jahre im Mäulchen und hat damit alles machen können, einschließlich Rehleins jagen :pf:
Gearbeitet wurde die Krone von Dr. Zahner in Wülfrath, der auch ständig die Gebisse meiner andern Windigen saniert hat - kann den Arzt nur empfehlen.
Maggie und die 6:-)))
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