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Ascan,index.php?page=Thread&postID=81606#post81606' schrieb:Der Nachteil ist, dass es bei der Dosentechnik zu einer massiven Bodenverletzung kommt und der Hund lernt: massive Bodenverletzung Dose, graben dürfen.
Ottomar
Worin siehst du da den Nachteil? Er orientiert sich immer noch an der Bodenverletzung genau das will ich doch erreichen, wobei ich die Bodenverletzung nicht als massiv betrachte ich grabe schließlich nicht mit einem Spaten, sondern bohre ein Loch welches die Größe der Filmdose hat 8)
Ich weiß dass für dich nur deine Arbeit die einzig Richtige ist,
Dein Jackpot am Ende ist halt nicht mein Ding, ich will meinen Hund nicht zwingen langsam bis zu Jackpot zu suchen, sondern er soll langsam suchen wollen.
Aber wie Silke schon schrieb es führen viele Wege nach Rom.
LG Margit
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tinka,index.php?page=Thread&postID=81564#post81564' schrieb:danke anja,
ich dachte schon, da kommt gar nichts mehr auf meine frage.
gut, das habe ich verstanden. dann habe ich jedoch noch ein paar kleine fragen:
ist die filmdose als ein einfacher primärverstärker, wie ball oder futter, zu sehen oder worin liegt dann der unterschied zu ball oder z.b. futterdepots? beides läßt sich doch genauso einsetzen, also z.b. vergraben. oder ist die filmdose, so wie du sie einsetzt, eher ein konditionierter sekundärverstärker, denn die dose selbst unterbricht ja die fährtenarbeit an sich, da der hund sich dann damit beschäftigen darf, wenn ich das richtig verstanden habe. aber damit wird dem hund auch gleichzeitig signalisiert, daß noch weitere zu finden sind, damit er darüber nicht voll auflöst, sondern weiter motivation in richtung fährte behält. oder liegt der wert darin begründet, daß diese döschen schon ausschließlich signalwirkung für die fährte haben, er darüber in die richtige motivationslage für das suchen kommt? futter und ball z.b. kennt er ja aus anderen bereichen, wird beim ball wahrscheinlich zu hoch fahren.
ich will nur verstehen, warum jetzt ausgerechnet eine kleine dose so eine große wirkung erzeugen soll, oder ob es nicht doch eher der einsatz gezielte einsatz von motivationsmitteln ist.
also gewußt wie und nicht gewußt womit.
wenn du mir das noch beantwortest, würde ich mich freuen.
gruß reinhard
Natürlich geht prinzipiell statt Dose auch Ball - das machen auch einige, deren Hunde einfach schlecht fressen. Die Dose ist ein zusätzliche Bestätigung, also kein vollständiger Ersatz für Futter (zumindest nicht auf allen Fährten, kann man natürlich mal machen). Die Dosen sind zusätzliche Highlights nach einem anstrengenden Teil - das sind meistens Winkel, kann auch mal nach einem Weg sein, nach der ersten Traktorspur eines Lebens, aber vielleicht auch einfach mal nur nach einer lange, öden Geraden. Durch das Highlight puschen sich die Hunde und das es ja ein "Extra" ist kann man sie auch bei schlechter Arbeit wegnehmen = Frustrieren. Also Winkel überlaufen = Dose wegnehmen, Winkel o.k = Dose. Dadurch lernt der Hund schnell was gut ist und erwünscht wird - andererseits darf man diese Frustrationsgeschichte nicht zu oft machen. Aber bei offenem Futter kann man den Hund nie blocken, wenn er Mist baut und zufällig übers Futter stolpert.
Gerade die Entladung an der Dose (egal welches Verhalten - graben, bellen, hinlegen oder sonstwas) entlastet den Hund und gibt ihm eine Verschnaufpause - das fördert schon auch die Konzentration auf längeren Fährten. Das für mich wichtigste ist aber, dass man gerade verkorkste Hunde die Stress gekriegt haben oder falsche Einwirkungen damit auflösen kann und die schnell lernen, dass Fährten doch nicht so böse ist. Aber dazu ist wichtig, dass der Hund an der Dose das Verhalten zeigen darf, was ihn freut, ob das blöd schauen oder graben ist ist vollkommen egal. Der Witz ist eben, dass der Hund nicht wieder die Dose wie einen GG verweisen muss, damit da wieder "Regeln" aufgestellt sind - sondern er darf sich kurz auflösen. Ich habe es anfangs auch nicht geglaubt, aber das konzentriert weitersuchen ist nach der Dose null Problem, die Hunde flippen nicht aus und spinnen weiter sondern sie sind auf der Suche nach ihrer nächsten Dose, noch langsamer, noch konzentrierter wie vorher....
VG Anja
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Margit M,index.php?page=Thread&postID=81608#post81608' schrieb:Er orientiert sich immer noch an der Bodenverletzung genau das will ich doch erreichen, wobei ich die Bodenverletzung nicht als massiv betrachte ich grabe schließlich nicht mit einem Spaten, sondern bohre ein Loch welches die Größe der Filmdose hat . Bodenverletzung ist nicht gleich Bodenverletzung und der Hund lernt sehr schnell zu unterscheiden.
Margit M,index.php?page=Thread&postID=81608#post81608' schrieb:Ich weiß dass für dich nur deine Arbeit die einzig Richtige ist,
Dein Jackpot am Ende ist halt nicht mein Ding, ich will meinen Hund nicht zwingen langsam bis zu Jackpot zu suchen, sondern er soll langsam suchen wollen. ich akzeptiere jede Arbeit, letzendlich entscheidet der Erfolg.
jeder Hund ist ein Minimalist und der will nichts, außer Stress aus dem Weg gehen und Positives bekommen.
Ottomar
Dieter Nuhr: Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten!
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