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Registriert seit: Apr 2008
Hallo Ihr Lieben,
hab schon ein wenig gestöbert, bin aber nicht wirklich fündig geworden.
Habe ein echtes Problem bei der Fährtenarbeit.
Also, Arino ist nicht der erste Hund, den ich in der Fährte über Futter ausbildet hab. Nur bei ihm hab ich offensichtlich viel zu früh mal etwas heftig eingewirkt ![[Bild: haue1.gif]](http://www.schaeferhund-forum.de/images/smilies/haue1.gif) .
Danach hat er dann gar nicht mehr gesucht. Hat sich nur noch hingelegt. Hab dann ne Pause gemacht und bei null wieder angefangen. Er geht jetzt zwar wieder los, aber super hektisch, überläuft sämtliche Leckerchen und hat offensichtlich keinen Spass mehr an der Sache. Würde jetzt einfach noch mal ganz von vorne anfangen um ihn wieder zu motivieren. Mit dem Ball macht meiner Meinung nach wenig Sinn, weil er dann nur noch in der Leine hängt und stöbert.
Tja, so schnell kann man einen Hund "versauen". Mal gut, dass ich es selber war...
Wäre Euch für eine Einschätzung oder Tips (Video,DVD,Bücher) sehr dankbar...
Viele, liebe Grüße und schönes Wochenende
Heike
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Registriert seit: Sep 2006
Hallo,
ich würde es schon über ein Spielzeug versuchen, wenn der Beute-/Spieltrieb gut ausgeprägt ist.
Nimm das Spielzeug und binde deinen Hund so an das er zuschauen kann, dann legst Du rückwärts die Fährte und animierst den Hund mit dem Spielz. Du hälst es aber nicht hoch sondern tief am Boden, dann machst Du am Ende eine Mulde in den Acker, legst das Spielz. rein und Erde drüber, oder bei Wiese legst du es hin und legst Wiese drüber, damit er es nicht sehen kann.
Zum Hund zurück und absuchen, erstmal geht es ja um die Motivation daher soll er sehen was du tust. Wenn er es gescheckt hat, ohne das er zusieht. Wenn der Hund das begriffen hat, dass sein Spielzeug verbuddelt o.ä. auf der Fährte zu finden ist, wird er mit tiefer Nase suchen. Mal legst Du das Spielzeug (dann später) auf die erste Gerade usw. bis hin zum Ende. Um die Motivation hoch zu halten immer variieren.
Mein Boxer nahm kein Futter in der Fährte, damit habe ich es hinbekommen. Vielleicht klappt es bei dir auch. Toi,toi,toi.
LG
Nora
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Hallo, du mußt zwei Probleme aufeinmal lösen, Futter und HF.
Bringe ihm erst einmal bei das es Futter NUR noch auf der Fährte gibt. Das setzt natürlich voraus, das du täglich mit deinem Hund in die Fährte gehen mußt !! Vermeide jeglichen Zwang durch den HF !! Arbeite mit einer zweiten Person die eine normale Führleine ( zweites Halsband ) während der gesamten Fährte in der Hand hält und immer direkt vorne neben dem Hund geht. Du arbeitest immer mit der 10m Leine und läßt diese immer auslaufen. Die Korekturen, Lob etc.bekommt er sehr dosiert vorne. Du bist nur am Abgang und später an den Gegenständen aktiv.Lege nicht zuviel Futter aus, benutze kleine Stückchen, eins nach dem Abgang, eins nach jedem Gegenstand und nach jedem Winkel, der Rest auf dem Fährtenverlauf. Kurz vor schluß kommt der Futterjackpot und danach ( ca. eine Leinenlänge ) ein vergrabener Ball.. Die zweite Person muß natürlich Fingerspitzen Gefühl haben und genau wissen wann was gemacht werden muß. Sprecht euch ab !! So hat bei uns jeder Hund gelernt ein Fährte sicher und HF unabhängig abzusuchen! Viel spaß beim Fährten !!
Gruß
Mika
Zwei Dinge sind unendlich: das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.
Albert Einstein
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Registriert seit: Sep 2006
ich wollt erst nicht, aber erinnert ihr euch an mkaker?? der sprach immer von der filmdöschenmethode und kreisfährte.
wir haben genau das probiert und es hat sogar funktioniert!
lg sabine
Das Leben besteht aus vielen Höhen und Tiefen - man darf nur nicht im Tief steckenbleiben!
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nachschlagen und danach arbeiten. vielleicht klappt es so?!
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Hallo,
hatte mit meinem Rüden ähnliche Probleme, nur wusste ich nie genau, woran es gelegen hat, da ich ihn nicht in der Fährte aufgebaut habe. Bei ihm war es so schlimm, dass, als er den Acker gesehen hat, umgedreht hat und ins Auto wollte...
hab am anfang nur große abgänge mit ihm gemacht und katzendosen verbuttelt. zum anfang hab ich die ein bisschen aufgemacht, damit er was riecht... als er dann wieder gut auf die fährte gezogen hat, hab ich angefangen abgang zu treten und dann nach 10 metern eine katzendose zu verbuddeln... ich hab aber kein anderes futter mehr verwendet
es hat bei ihm gut geklappt, zu hause hat er an den fährtentagen ein tag vorher kein futter bekommen und er steht total auf dieses katzenfutter...
mittlerweile ist er wieder sicher. einziger nachteil, den ich aber derzeit noch nicht "bestrafe" ist, dass er ab und an mal kratzt, wenn er der meinung ist, er hat was gefunden...
vielleicht ein anfang...
gruß antje
Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom!
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Literatur :
Schneider / Hölzle "Fährtentraining"
Die größte Leistung besteht darin, nicht andere, sondern sich selbst zu übertreffen
Bernd Föry - Fährtenausbildung
Unter Ausbildung VPG findest Du einen Link zur der schon angesprochenen Döschen-Methode.
Ich würde auch neu anfangen, also mit Quadraten und hungern lassen kann nicht schaden. Unsere Grete darf auch nicht vorher Fressen.
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