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Rätselhaft
#11
Puh, nun hat mich die Besitzerin grad nochmal angerufen. Kosten für eine OP liegen wohl bei 1200- 1400 €. Das ist bei ihr schon hart an der Grenze. Der HausTA sagte außerdem, daß von 20 Patienten (bzw. deren Besitzer) 19 sehr zufrieden wären und der Hund danach ein recht normales Leben führen würde. Im Internet fand sie dagegen auch nicht sehr glückliche Berichte. So geht sie davon aus, daß wohl in der Hälfte der Fälle eine OP nicht wirklich was bringt. Es ist natürlich eine schwere Entscheidung, die ihr niemand abnehmen kann, trotzdem: Hat jemand Erfahrungen damit? Weiß jemand genaueres bzgl. Kosten für die OP, der evtl. Reha und der Erfolgswahrscheinlichkeit? Oder wäre es womöglich schwer aber besser den Hund einschläfern zu lassen? Wie ist es mit einer alternativen Therapie, z.B. Schmerzmittel - bis es eben nicht mehr geht-? Gestern bekam er vom TA ein Schmerzmittel gespritzt und bewegt sich heute als ob nichts wäre. Das ist natürlich trügerisch und macht ihr die Entscheidung nicht gerade leichter.
Ein Hund denkt: Er bringt mir Nahrung - er muss ein Gott sein.
Ein Windhund denkt: Er bringt mir Nahrung - Ich muss ein Gott sein!
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#12
Das mit den Schmerzmitteln ist ja nur eine vorübergehende Verbesserung.
Und es besteht die Gefahr, das der Hund sich unkontrolliert bewegt, weil er eben keine Schmerzen mehr hat und sich die Situation dadurch noch verschlechtert.

Prof. Grevel ist eine Freundin meiner besten Freundin (die auch TÄ ist). Und ich weiß von ihr, dass sie mit Sicherheit sagt, wenn die Prognose für die OP schlecht ist. Sie ist da sehr realistisch und rät in aussichtslosen Fällen auch zur Erlösung des Tieres.
Das einzige Problem dürfte sein, dass sie eigentlich im Ruhestand ist und mehr oder weniger nur noch freiwillig in der TiHo ist. Das könnte mit Terminen schwierig werden.

Ich denke, dass man wegen der finanziellen Seite wegen Ratenzahlung nachfragen kann.

Alles Gute für den Hund

Jutta
Dogs are like peanuts - you just can´t stop at one
[U]www.peanuts-norfolkterrier.de
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#13
Hallo Jutta,

habe gestern sehr lange mit den beiden Mädels tel.
Habe das gleiche gesagt über Prof. Dr. Grevel, wie Du :ja.

Allerdings habe ich auch geraten, Phen Pred zu geben.
Ich weiss, dass Dr. Grevel das auch für Eldo nach der OP verschrieben hatte (auf Lebzeit), incl. Rimadyl für die 1. Wochen.

Ich halte enorm viel von dieser Ärztin, und bin auch der Meinung, dass sie sicherlich im Falle einer OP mit Ratenzahlung einverstanden ist.

Das Problem ist allerdings bei dem Hund, dass er wohl Spondylose im HWS-Bereich ist, das dürfte die OP erschweren, wenn nicht unmöglich machen.

Trotzdem viel Glück für Hund und Frauchen,
Sabina
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#14
Mit Phen Pred muss man vorsichtig sein.
Das ist nur für eine kurzfristige Behandlung empfehlenswert, da der Hund den Schmerz nicht adaptiert und nach Absetzen des Medikaments dann doppelt so schlimm empfindet.
Bei Rimadyl gibt es 5-Jahres-Studien, das eignet sich als Langzeitmedikament.

Gruß
Jutta
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#15
Rimadyl ist mir von anderen Beschwerden her auch als Langzeitmedikament bekannt. Mom. sieht die Situation so aus, daß der Hund mit einer (!) Rimadyl am Tag schmerzfrei ist. Da er ein stinknormaler Familienhund ist, immerhin schon 6 Jahre und nicht sonderlich temperamentvoll sieht die weitere Planung so aus ihn jetzt erst mal medikamentös schmerzfrei zu halten. Sollte sich der Zustand innerhalb kurzer Zeit trotzdem verschlechtern bzw. sich die Dosis extrem erhöhen wird der Hund bei Dr. Grevel vorgestellt werden um eine evtl OP abzuklären. Sollte dies allerdings erst in... 4-5 Jahren soweit sein - naja, dann wars das halt einfach, salopp ausgedrückt.
Vielen Dank jedenfalls an alle für die Vorschläge und Tips und ganz besonders Sabina für die Telefonzeit.
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#16
Bei meinen beiden Rüden, Eldo und Sascha, habe ich Phen Pred über MEHRERE Jahre verabreicht.
Dasist absolut ok, und wird von den Spezialisten auch empfohlen.
Entgegen der allgemeinen Meinung ist P.P absolut verträglich.

Keiner der Jungs hatte jemals Durchfall o.ä. (höchstens mal aufgrund Virusinfektion). Und ich würde es immer wieder über die Jahre geben.
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#17
Schön, dass es bei Deinen Hunden so war - aber verallgemeiner das bitte nicht.
Denn so ist es keineswegs bei allen Hunden. Und das Problem der Gewöhnung hast Du vielleicht nicht bemerkt, wenn du es als Dauermedikation verabreicht hast.

Nach meinen Informationen und Recherchen gibt es keine Langzeitstudie zu Phen Pred.
Im Gegensatz zu Rimadyl.

Jutta
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#18
Hi Jutta,

nicht streiten, sollte auch nicht so rüber kommen.
Ich schildere hier nur meine Erfahrungen von letztendlich 4 Hunden insgesamt.

Natürlich wird sich auch eine Gewöhnung eingeschlichen haben, das dürfte klar sein. Aber ich musste bei keinem Hund die Dosis von max. 2x Tabl. pro Tag erhöhen. Ausserdem bin ich während div. Ruhezeiten, Dienst, Krankheit etc., wo ich nicht viel gelaufen bin, sogar über eine längere Zeit auf MAX. 1x 1 Tabl. pro Tag zurück gegangen, und den Hunden ging es davon nicht schlechter.
Nur bei "hoher Belastung" habe ich wieder erhöht.

Desweiteren ist meine TÄ eine sehr gute, und wir haben uns sehr lange und oft darüber unterhalten. Sie ist nicht nur TÄ, sondern auch eine Freundin (also nix mit Verdienst o.ä. :dhSmile, und sie hat bei keinem ihrer langjährigen Patienten irgendwelche Negativerfahrungen gemacht.
TÄ ist definitiv so ehrlich und rät auch schon mal ab.

Liebe Grüsse und schönes WE,
Sabina
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#19
Hallo,

ich würde ja vielleicht mal schauen ob es auch für den Hund andere Therapiemöglichkeiten gibt, als die OP.
Vor allem da es ja sich ja momentan stabilisiert hat u. die OP ein erhöhtes Risiko ist.
Es muss ja ursächlich schon lange was im Argen sein, da sollte man vielleicht mal nach schauen.

Der Druck den die verspannte Muskulatur ausübt, muss von den Bandscheiben weg, die muskuläre Dysbalance behandelt werden. Da gibt es Möglichkeiten.

Eine OP sollte ja immer erst das letzte Mittel sein.

Gruß Jürgen
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