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Hämorride??
#1
Hallo,

mein 12-jähriger Hund hat schon seit einigen Monaten immer ein wenig (frisches, nicht verdautes) Blut im Kot gehabt. Ich habe den Kot damals vom TA untersuchen lassen, der keine Auffälligkeiten feststellen konnte und mir nur zu einer Magen,-Darmschonenden Nahrung riet.
Seit einigen Tagen hat der Hund nun nach jedem Kotabsetzen einen Blut verschmierten After und einen kleinen roten Gnubbel, der für meine Begriffe aussieht wie eine Hämorride oder ähnliches. Dieser verschwindet nach einiger Zeit wieder. Beschwerden oder Schmerzen beim Kotabsetzen scheint mir der Hund nicht zu haben.
Was könnte das sein? Hat jemand schon mal Erfahrungen mit solchen Symptomen gemacht?
Für mich ist klar, dass ich den Hund am 6.7. noch mal einer TAin in Göttingen vorstelle, zu der ich großes Vertrauen habe. Leider bin ich jetzt gerade nach Osnabrück umgezogen und kenne hier keinen guten TA. Deshalb auch gleich die zweite Frage: Kommt jemand aus der Gegend und kann mir einen (sehr guten) TA aus dem Raum Osnabrück empfehlen?



LG
Nina
All great dogs, like all great men work because they have to, but because they want to action is their chief medium of happiness.
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#2
Hallo Nina,

ich finde es gut, dass Du Deinen Hund noch einmal einem TA vorstellen möchtest; denn auch beim Hund sind ernsthaftere Erkrankungen vorstellbar, wie z.B. eine Colitis Ulcerosa, die einer ganz spezifischen Therapie (mit Cortison) bedarf. Bei Blutungen derart, auch wenn Dein Verdacht natürlich möglich sein könnte, einfache Schonkost zu verordnen und nicht weiter zu gucken, spricht nicht gerade von Verantwortungsgefühl des Tierarztes. Aber woher sollte Dein Hund die Hämorriden haben? Wohl kaum von einer sitzenden Tätigkeit, oder.Also gehe der Sache unbedingt nach! Viel Erfolg!

Helmut Dillmann
http://www.schaeferhunde-von-mordor.de
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#3
So, ich war noch am selben Tag beim TA. Bei dem Gnubbel handelt es sich um ein Stück vom Enddarm, der beim Absetzen des Kotes aus dem Körper gedrückt wird. Ursache ist laut TA wahrscheinlich die vergrößerte Prostata des Hundes sowie eine altersbedingte Erschlaffung der Darmmuskulatur. Wir versuchen es jetzt erst einmal mit einer Hormontherapie, die die Prostata wieder verkleinern soll. Soweit diese nicht anschlägt, muss ich über eine Kastration oder eine operative Entfernung eines Stücks vom Enddarm nachdenken- für einen 12-jährigen Hund sicherlich auch nicht ganz ohne Risiko.

Hat jemand hier mit diesem Phänomen Erfahrungen?
Ich füttere jetzt mehr Diät und setze dem Futter Leinsamen(öl) zu. Was kann ich sonst noch an der Fütterung ändern, um den Zustand zu verbessern?
Kann ich die Hormontherapie homöopathisch begleiten? Womit??


Über Tips und Meinungen bin ich sehr dankbar.

LG
Nina
All great dogs, like all great men work because they have to, but because they want to action is their chief medium of happiness.
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