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Hallo,
also ich habe das bei meinem ersten Hund auch gemacht, weil ich keine Ahnung hatte ;-)), mein Mann hat die Fährte gelegt und vergessen,... er wollte aber die Gegenstände unbedingt wieder haben, Eick war da 1,5 Jahre alt, Ihn hat es nicht gestört, der Geruch ist auch im Dunkeln da, wir Zweibeiner waren da eher unentspannt.
tschöö mit ö
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Das Fährten in die Dämmerung hinein kann durchaus Sinn machen, denn es gibt durchaus Prüfungen, wo man bis in die Dämmerung hinein suchen muss.
Das fällt dann unter "Ablenkung trainieren", weil viele Hunde in der Dämmerung empfindlicher auf Umweltreize reagieren. Das ist also wie ein Training unter verstärkter Ablenkung.
Im Fährten in der Dunkelheit mit Taschenlampe sehe ich prüfungstechnisch gesehen dagegen wenig Sinn, das kann allerdings für erfahrene Fährtenhunde eine nette Abwechslung sein, nötig als Vorbereitung für irgendwelche sportlichen Ziele ist es sicher nicht.
Gruß Bettina
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Sören,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25853-Fährten-mit-Stirnlampe/?postID=178600#post178600 schrieb:Ich wäre aber nie auf die Idee gekommen, bewusst im Dunkeln zu trainieren, wenn es auch anders gegangen wäre.
Genau so ist es!
Feuerteufel,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25853-Fährten-mit-Stirnlampe/?postID=178594#post178594 schrieb:Ich hab schon bei Tageslicht Schwierigkeiten den Fährtenverlauf geschweige denn die Gegenstände rechtzeitig zu sehen, hab es früher mal mit Lampe versucht, geht für mich gar nicht.
Ein durchaus nicht seltener Fehler ist doch, daß man den Fährtenverlauf kennen will. Oft führt das zu unbewussten Hilfen und die sind auf Dauer Gift.
Wenn ich wirklich erfolgreich FH fährten möchte mit meinem Hund, dann muss ich absolut sicher hinter ihm herlaufen können, auch wenn ich genau garnicht weiss, wo es lang geht. Hierbei kann dann Fährten in der Dämmerung oder sogar Dunkelheit eine gute Lernerfahrung für den Hundeführer sein. Für mich war es das jedenfalls.
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So war es bei mir auch (fast). Ich sehe zwar wie eine Katze im Dunkel.
Aber es ist wirklich eine gute Übung für den Hundeführer der wie ich, ein Hang zum kontrollieren hat oder hatte.
Ich bin viel gelassener mit Enya - sehn mer mal
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lusna,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25853-Fährten-mit-Stirnlampe/?postID=178629#post178629 schrieb:Ein durchaus nicht seltener Fehler ist doch, daß man den Fährtenverlauf kennen will. Oft führt das zu unbewussten Hilfen und die sind auf Dauer Gift.
Wenn ich wirklich erfolgreich FH fährten möchte mit meinem Hund, dann muss ich absolut sicher hinter ihm herlaufen können, auch wenn ich genau garnicht weiss, wo es lang geht. Hierbei kann dann Fährten in der Dämmerung oder sogar Dunkelheit eine gute Lernerfahrung für den Hundeführer sein. Für mich war es das jedenfalls.
Genau aus dem zitierten Grund habe ich das bei einem gut ausgebildeten IPO und FH-Hund auch immer mal wieder einfliessen lassen und ins Training einbezogen, teilweise dann auch bewusst ausnutzend, dass es beruflich oder aus sonstigen Gründen tagsüber nicht ging. Somit zwei Fliegen mit einer Klappe....
Aber es hilft nicht nur dem HF seinem Hund absolut zu vertrauen, sondern auch seine eigene Führtechnik zu sensibilisieren, denn Einwirkungen, Korrektur oder auch Hilfen sind einerseits nicht möglich, andererseits ist es eine gute Übung die 10m-Leine im Dunkeln so zu führen, wie es für den eigenen Hund am besten passend ist, insbesondere weil ja die "Abstandsabschätzung mit den Augen" des Menschen nicht möglich ist. Es gibt genügend HF, die da äusserst unsensibel zu Werke gehen...
Ein weiterer Grund ist, dass es genügend Hunde gibt, die GG vorrangig -falls möglich - mit den Augen wahrnehmen. Um sie hier noch mal mehr auf "Identifizieren über Geruch" zu sensibilisieren sind Gegenstandsfährten im Dunklen oftmals äusserst hilfreich. Das ist auch der Grund, warum bei Tageslicht im Gegenzug die Hunde die Augen verbunden bekommen. Auch das wäre eine Alternative Methode.
Alles in allem gibt es Aspekte, die dafür sprechen und somit dieser Übungsbestandteil wie immer abgestimmt auf den eigenen Hund & sein Ausbildungs- und Prüfungsziel umgesetzt werden könnte.
Aber es ist mitnichten unüblich.
VG
Anja
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Also ganz ehrlich, um, einem Kontrollwahn des HF entgegen zu wirken, braucht Niemand im Dunklen fährten zu gehen. Da reicht es aus, sich vom geharkten Acker mit Sichtfährtenverlauf zu verabschieden und sich darauf ne Fremdfährte legen zu lassen, wenn man bei Eigenfährten immer noch zu sehr an Geländemerkmalen klebt.
Gruß Bettina
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Das stimmt natürlich
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Ich hatte auch schon die Gelegenheit diese Erfahrung zu machen. Mein Fährtenleger hatte schlicht die die Jahreszeit falsch eingeschätzt.
Fazit - der Hund sucht, soweit ich das 'beurteilen kann' intensiver. Und der Mensch ist mehr darauf 'angewiesen', ob und wie der Hund sucht.
Für mich war es eine interessante Erfahrung - und ungemein erleichternd, als alle Gegenstände aufgespürt worden waren.
Von daher könnte ich es für mich vorstellen, es hin und wieder zu tun.
MfG,
Kimmy
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Bettina Balters,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25853-Fährten-mit-Stirnlampe/?postID=178634#post178634 schrieb:...um, einem Kontrollwahn des HF entgegen zu wirken, braucht Niemand im Dunklen fährten zu gehen. Da reicht es aus, sich vom geharkten Acker mit Sichtfährtenverlauf zu verabschieden und sich darauf ne Fremdfährte legen zu lassen
Eben :thumbup: . Mir hat ein Sportfreund ganz dezent geholfen, dass er zur verabredeten Zeit die Fährte einfach schon fertig hatte. Bei meiner Frage nach dem Verlauf zuckte er grinsend mit den Schultern. "Vertrau deinem Hund".
So geschehen dann öfters.
Im Dunkeln.... stolperte ich nur mal zum Gassi durch den Wald. Selbst mit Taschenlampe und Ortskenntnis war es mir nur sehr schwer möglich, auf dem (vollgelaubten) Weg zu bleiben.
VG Astrid
Man lebt ruhiger, wenn: - man nicht alles sagt, was man weiß, - nicht alles glaubt, was man hört und - über den Rest einfach nur lächelt.
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