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Drastische Verhaltensänderung/Panikatacken?? - Druckversion +- Das Leistungshundeforum (https://www.leistungshundeforum.de) +-- Forum: Ernährung / Gesundheit (https://www.leistungshundeforum.de/forumdisplay.php?fid=23) +--- Forum: Gesundheit (https://www.leistungshundeforum.de/forumdisplay.php?fid=25) +--- Thema: Drastische Verhaltensänderung/Panikatacken?? (/showthread.php?tid=8806) |
Drastische Verhaltensänderung/Panikatacken?? - Steffi Broderius - 21-10-2010 Guten Morgen Leuts... ich bin total verzweifelt.. mein Rüde 19 Monate, sonst selbstsicher, triebstark und unerschütterlich gewesen ist seit gestern Abend völlig verändert. Ich weiß nicht was es sein könnte, was der auslöser sein kann, aber er ist wie in sich zusammengebrochen... Gestern Abend sizten mein Lebensgefährte und ich zum Abendbrot auf dem Sofa, mein Lebensgefährte hat den Hund noch mal kurz zum Pieseln rausgelassen, wo er sich schon etwas "merkwürdig" verhalten hat, plötziche eingezogene Rute und ne Bürste. Wir dachten er hätte was ungewöhnliches gehört. Seine Art war aber schon anders.. als der Hund nach 3-4 Minuten wieder herinkam, rannte er mit komplett eingezogener Rute, extrem gekrümmt und völlig Panisch durch das Haus bis in die hinterste Ecke des Hauses, wo er sich dann verpieselte.. Ihr könnt Euch denken was in mir vorging? Er reagierte auf kein rufen, locken etc..lag nur extrem hechelnd in der Ecke. Mir wurde heiss un d kalt.. nach ca. 10 Minuten wurde er etwas ruhiger, lies sich aber nicht anfassen, was ich sonst immer kann, war wie in sich zusammengekauert und voller Panik.. Leute so kenn ich meinen Matze nicht..nie.. Ich bin dann zur Leine gegangen, und hab auch das Halsband geholt, und der Hund reagierte etwas, liess sich das Halsband anlegen und ging mit mir auch vor die Tür, ich bin dann ohne auf sein gehabe zu achten erstmal etwas gegangen, und der Hund wurde etwas ruhiger. Ganz gelegt hat es sich nicht, die Nacht über hat er im Flur gelegen in eine Ecke geckauert, ich hab kein Auge zubekommen. Heute Morgen ist es etwas besser, aber er scheint immer noch vor irgendwas Panisch drauf zu reagieren.. wenn ich nur wüsste was?.. Oder muß ich mir ganz andere Gedanken machen? In mir kommen die schlimmsten Ahnungen hoch... ich hab nen kloß im Hals und sitze hier und trau mich nicht zum TA... aber ich denk ich muß es wohl--- - Fanta - 21-10-2010 Hallo, also ich könnte mir vorstellen, dass er evtl extreme Schmerzen in der Baugegend hat. Daher evtl das hecheln und krümmen. So wie Du es beschreibst, denke ich nicht, dass er vor etwas Angst hat. Dafür zeigt er das Verhalten zu lange und ohne Besserung, obwohl er ja in seinem gewohnten Umfeld ist. Ich würde schnell zum TA und evtl Ultraschall oder ähnliches machen lassen. Frisst er normal? Löst er sich? Viele Grüße Anne - Chaco - 21-10-2010 Ab zum TA!!! Alles Gute, ich drück die Daumen. Christiane - Dürken - 21-10-2010 Ich tippe auch auf Schmerzen - würde sofort zum TA. Schon allein aus dem Grund um meine eigenen Ängste einzudämmen. - rainer - 21-10-2010 fanta hat schon alles gesagt. bei solch einem verhalten des hundes zögert man nicht, sondern man handelt !!! sofort zum einem kompetenten tierarzt oder eine gute tierklinik. das verhalten kommt garantiert von starken schmerzen. ursache ermitteln und behandeln/ggf. operieren. bei verdachtsfällen wie magendrehung, darmverschlingung, aufnahme von fremdkörpern, vergiftungserscheinungen etc. ist abwarten das schädlichste. ich drück euch die daumen ... - Steffi Broderius - 21-10-2010 So bin zurück vom Tierazt... wirklich schlauer sind wir nicht.. Mein eigendlicher TA ist im Urlaub und dort war nun die Vertretung. Sie hat ihn abgetastet und Blut abgenommen um folgende Werte zu Kontrollieren: Schilddrüse, Nieren,Leber und nochwas.. es war so viel ich habs in der Aufregung vergessen ... Sie selbst sagt, das sie noch nicht erlebt hat das ein Hund so überdreht wie unser Matze als wenn er unmengen Kaffee getrunken hätte oder Drogen genommen hätte .... Blutdruck extrem hoch nur am quitschen und nicht mehr aufnahmefähig..Selbst mein Mann hatte probleme ihn zu händeln, er ist eher wie Aufgezogen wie unter Drogen... Röntgen wollte sie heute nicht, da sie meinte der Hund wäre sooo überdreht das die Narkose nicht gut anschlagen würde und sie hätte bedenken wegen einer Überdosierung..??? Sein Verhalten ist laut TA eher,als wenn der Hund ein "Trauma" erlitten hätte..oder so. Aber so plötzlich? Sie hat jetzt ein Blutdrucksenkendes Mittel gegeben damit der Hund "runter" kommt... dann sollen wir heute sein Verhalten weiterhin beobachten. Morgen haben wir die Blutergebnisse. Und dann sollen wir röntgen lassen...hm..
- tiefschwarz - 21-10-2010 Steffi, war er denn allein draußen? Und ist das Gelände frei zugänglich oder umzäunt (so, dass man durch oder über den Zaun gucken kann)? Ein Trauma kommt ja nicht von ungefähr, er muss sich tierisch erschrocken haben oder etwas in der Richtung. Und dafür muss es ja nen Auslöser gegeben haben, vllt. anderes Tier, fremde Person, ungewohntes Geräusch, das Ganze im Dunkeln... Hast du draußen nachgeschaut, was es da eventuell "Schreckliches" geben könnte? (Ich bin mir sicher, das hast du, aber es kann ja auch was ganz banales sein, das man auf den ersten Blick nicht für möglich hält.) Ich drück dir die Daumen, dass sich alles wieder normalisiert. Ich wäre in deiner Situation wohl auch nur am Grübeln. Fühl dich mal gedrückt - sowas ist echt ätzend, wenn man nicht weiß warum, wieso weshalb. LG Jana - GabyG - 21-10-2010 Dann wünsche ich Dir von Herzen, dass es "nur" ein Trauma ist und keine Vergiftung oder so etwas. Mit unserer Hündin haben wir mal etwas Ähnliches erlebt, wir waren außer Haus und als wir zurückkamen, hat sie gehechelt wie verrückt und sich unter den niedrigsten Tisch verzogen, den wir besitzen. Sie war kaum ansprechbar, es hat sich in den nächsten Tagen gebessert - erst nach und nach sind wir draufgekommen, dass es wohl einen Durchzug gegeben haben muss, worauf das Zimmerfenster zugeknallt ist (wir wissen aber nicht, ob sie gerade aus diesem Fenster rausgeschaut hat). Auf jeden Fall ist sie heute noch furchtsam, wenn dieses Fenster auch nur ansatzweise knarrt und verzieht sich Richtung Tisch... also muss es damit zusammenhängen. Wenn die lieben Viecher nur reden könnten! Auf jeden Fall wünsche ich Deinem Buben gute Besserung!!! Gruß Gaby ... - Steffi Broderius - 21-10-2010 Hm... ja das Grundstück ist nicht eingezäunt..frei zugänglich zur Strasse allerdings nicht... aber nach hinten zur alten Bergehalde (Wald und Hügel) schon ... Ja.. er war alleine draussen, aber das haben wir bis dato immer so gehandhabt, Tür kurz auf um 22.00 Uhr Hund hopst raus macht Pipi und hopst wieder rein...und ab zu Bett.. Gestern Abend war ich klar noch draussen, aber es war wirklich sehr dunkel und ich hab auch auf den ersten Blick nichts ungewöhnliches gehört oder bemerkt.. Jetzt war ich eben und noch mal in Ruhe draussen und hab mir den Garten stück für stück angesehn. Aber da ist nichts zu erkennen... Meine Nachbarin behauptet wir hätten Wildschweine in der Nähe.. aber die hat er normal zum fressen gern... Aber man kann in eine Hundeseele ja nicht reinschauen.. vielleicht hat er sich wirklich vor irgendwas so erschrocken, das es bis heute nachwirkt und ihn völlig aus dem Gleichgewicht gebracht hat... Aber eben wie gesagt völlig untypisch für meinen Matze, da er sonst eher der Typ ist der nach vorn geht wenn etwas komisch erscheint... Im Moment legen ihn die Medikamente lahm... er liegt endlich völlig K.O in seiner Ecke und pennt... mal abwarten... mehr kann ich jetzt eh nicht... - rainer - 21-10-2010 "extrem gekrümmt" deutet eher auf schmerzen hin und ein trauma, wie deine tierärztin wohl richtig gedeutet hat, kann natürlich auch von starken schmerzen kommen. kann die vorgehensweise der tierärztin nicht ganz nachvollziehen. |