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Panostitis - Kathrin - 06-05-2010 Hallo , ich habe mal eine Frage zur Panostitis. Unser DSH ist jetzt 5 Monate alt. Er hat seit ca. 6 Wochen Panostitis. Seit 5 Tagen wurd es immer besser, bis heute morgen. Er jaulte bei jedem Schritt. Was uns Sorgen macht. Er knickt immer wieder vorn rechts ein. Als wenn Er keinen halt in den Bändern hätte. Hat vieleicht jemand ähnliche Erfahrungen gemacht. Zum Röntgen ist es uns noch zu früh vom Alter her.:help: Liebe Grüße Kathrin - coolman - 06-05-2010 Hallo Kathrin, hab diese Ausführungen dazu gefunden: Zitat< Panostitis ist eine orthopädische Krankheit der jungen Hunde In der Regel trifft es junge, grosse bis sehr grosse Hunde im Wachstumsalter; und meistens trifft es junge Rüden. Der Deutsche Schäferhund ist eine der am häufigsten betroffenen Rassen. Weitere Hunderassen, wie die Deutsche Dogge, der Dobermann, der Golden Retriever, der Labrador Retriever oder der Mischling, haben ebenfalls oft Panostitis. Hunde, die an Panostitis leiden, sind meistens im Alter zwischen 5 von18 Monaten. Vereinzelte Fälle wurden bis ins Alter von 5 Jahren beschrieben. Bei Hündinnen tritt die Krankheit deutlich seltener auf, und erste Symptome fallen häufig mit dem Auftreten der 1. Läufigkeit zusammen. So trifft es Hunde voller Aktivität und voller Flausen, die dann plötzlich zu hinken beginnen, ohne dass ein Grund für eine Verletzung beobachtet werden konnte. Manchmal wollen aber auch bewegungsfreudige Hunde einfach nicht mehr gerne spazieren gehen. In extremen Fällen liegen die Hunde zu Hause auf dem Rücken und strecken alle vier Beine von sich, weil sie an allen Vieren starke Schmerzen haben und nicht mehr wissen, auf welches Bein sie stehen sollen. Mitunter ist die Krankheit begleitet von Fieber, Apathie und Appetitlosigkeit. Panostitis kann sich auf ein Bein beschränken, oder aber es kann mehrere Läufe treffen. Manchmal kommt es bei einem Bein vor und springt später auf ein anderes Bein. Das Ausmass der Krankheit ist ganz verschieden und die Hunde hinken unterschiedlich stark. In der Regel tritt es plötzlich auf und wird über mehrere Tage immer schlimmer. Die akute Phase dauert in der Regel um die drei Wochen. Die Entzündung nimmt dann ab, kann aber wieder erneut aufflammen, am selben Bein oder an einem anderen. So kann der gesamte Krankheitsverlauf eine Woche bis zu mehreren Monaten andauern. Die Krankheit verschwindet meist wieder so, wie sie gekommen ist. Die Hunde haben keine bleibenden Schäden infolge dieser durchgemachten Knochenentzündung. Folglich ist die Prognose der Krankheit gut. > Zitat-Ende Liest sich ja so als ob der Zustand bald wieder verschwindet. Der Krankheitsverlauf müsste also in absehbarer Zeit ein Ende finden. mfg Chris - Barbara - 06-05-2010 Das von Dir Geschilderte ist typisch für eine Panostitis. Er knickt ein, weil er Schmerzen bei der Belastung hat. Die Panostitis verläuft oft in Schüben und kann bis zum 2. Lebensjahr andauern. Wichtig ist jetzt Schonung, bei starken Schmerzen antiphlogistische Behandlung (z.B. Rimadyl) und ein Futter, das nicht zu eiweißreich ist und bei dem der Ca/Ph- Quotient stimmt. Hier mal ein interessanter Link: http://www.kleintiermedizin.ch/hund/panostitis/index.html LG Barbara - Helmut - 06-05-2010 Wie wurde die Krankheit diagnostiziert? Ein erfahrener Tierarzt kann Panostitis sehr gut auf dem Röntgenbild erkennen. Mit Abtasten allein ist es nicht getan. LG Helmut - Helmut - 06-05-2010 Wie wurde die Krankheit diagnostiziert? Ein erfahrener Tierarzt kann Panostitis sehr gut auf dem Röntgenbild erkennen. Mit Abtasten allein ist es nicht getan. LG Helmut Panostitis - Kathrin - 06-05-2010 Hallo Helmut, bis jetzt ist die Krankheit durch Ertasten festgesstellt worden. Wie gesagt, wir zögern immer noch den Hund so früh Röntgen zu lassen. Unser Tierarzt meinte auch, das man damit noch warten könnte. Liebe Grüße Kathrin - schmeid - 06-05-2010 Hallo mein Rüde hatte im gleichen Alter Panostitis, dies kann man NUR durch eine Röntgung feststellen. Der Hund bekommt dann einige Zeit Rimadyl und Antibiotika, und absolute Schonzeit!!! Wenn dies eingehalten wird heilt die Entzündung völlig aus. Schonen ist wirklich sehr wichtig, da de Hund durch das Schmerzmittel meint er sei Gesund und belastet wieder völlig normal.... Leider ist Röntgenbild zu groß sonst würde ichs mal hier rein stellen - Kathrin - 06-05-2010 Hallo, Rimadyl und Antibiotika hat er schon über einen längeren Zeitraum ca. 2o Tage bekommen. Wir versuchen den Hund sehr zu schonen. Aber ein junger Hund ist nartürlich recht lebendig. Er wird nur an der Leine geführt. Danke erst einmal für die Tips und Ratschläge, vieleicht lassen wir Ihn doch einmal röntgen. Liebe Grüße Kathrin :blume: - schmeid - 06-05-2010 Meiner hat die Medi über 40 Tage bekommen, egal ob lebhaft oder nicht wenn es nicht richtig auskoriert wird kann es kronisch werden. Welcher TA verschreibt Antibiotika ohne genaue Diagnose. Mein TA hat beim abtasten was ganz anderes vermutet..... - GrahamsJubilee - 06-05-2010 meine Hündin hatte es auch und der erste TA hat es auch durch Tasten festgestellt aber die zu gering dosierten Rimadyl gegeben als es nicht besser wurde habe ich sie in Hochmoor röntgen lassen und sie bekam 10 Tage stärkere Tabletten und dazu Proteinreduzierte Kost um den Wachstumsschub zu bremsen .... sie ist heute 1 Jahr alt hatte nie wieder Probleme und ist gut groß (59,5) also nicht unterkriegen lassen und wenn er schmerzfrei ist sich aber schonen muss ist Fährten eine tolle auslastende Beschäftigung und schaden tut es führ später auch nicht |