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Hündin fällt um/ Gleichtgewichtsstörung/ Epilepsie ? - Druckversion +- Das Leistungshundeforum (https://www.leistungshundeforum.de) +-- Forum: Ernährung / Gesundheit (https://www.leistungshundeforum.de/forumdisplay.php?fid=23) +--- Forum: Gesundheit (https://www.leistungshundeforum.de/forumdisplay.php?fid=25) +--- Thema: Hündin fällt um/ Gleichtgewichtsstörung/ Epilepsie ? (/showthread.php?tid=5506) Seiten:
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Hündin fällt um/ Gleichtgewichtsstörung/ Epilepsie ? - Léa - 19-12-2008 Unsere 13 Jährige Schäfer-Mix Dame weißt seit etwa August schleichend Gleichgewichtsstörungen auf. Aufgefallen (im Nachhinein) ist dies das erste Mal, an dem Tag wo sie in Urlaub zu meinen Eltern kam. Da hatte sie urplötzlich einen "Zusammenbruch" und ist die ersten 2 Stufen der Treppe wieder herunter gefallen. Wir haben es als "hat sich vertan" abgetan. Dann kam im November diese Störung (schwankender Gang, ausbalancieren mit der Rute, schlechtes Aufstehen) immer wieder vor. Zu allem Überfluss wurde sie auch noch Krank (41° Fieber, Nacht in Tierklinik, Infusionen). Sie bekam in der Nachsorge von unserem "Haus-Tierarzt" dann noch ein Schmerzmittel, da ihr Bauch schmerzte. Dann war wieder gut. Mir fiel dieser Schwankende Gang vor ca. 2 Wochen immer wieder auf. Nur leicht, aber vorhanden. Ausbalancieren mit Rute, schlechter Gang, sehr schwankend. Unser TA stellte Schmerzhaftigkeit in den Gelenken (Hüfte) fest und verabreichte ihr ein Schmerzmedikament. In der ersten Tagen war auch gut, aber dann fing das wieder an. Und heute MOrgen um kurz vor 6 hörten wir mehrfaches rumsen. Wir standen auf; unsere Hündin konnte gar nicht mehr laufen! Ich habe unseren TA angerufen, der fragte nach Durchfall (nein) und nach flackernden bzw. zittern der Augen (ja). Er meinte was von Nervensystem oder Eleptischen Anfällen. Innerhalb ca. einer Stunde konnte Senta alleine wieder gehen, zwar unglaublich schwankend - aber alleine. Sie hat auch ihren Platz bepieselt (konnte das wohl nicht mehr steuern?) Nachher um 11 habe ich einen Termin und fahre mit ihr zu unserem TA. Hat einer von euch schon mal mit sowas erfahrung gemacht? Oder kennt vergleichbares? - mutzl85 - 19-12-2008 eine Diagnose wird nur der TA feststellen können. Ich hatte mal einen Epi. Hund, da waren die Symtome jedoch anders, er krampfte.......nach den Schilderungen von Dir könnte es sich auch um Schlaganfälle handeln. Gewissheit wirste nach dem TA Besuch haben...........ich wünsche Euch alles Gute LG Erika - Gilette - 19-12-2008 Vorsicht bei der Diagnose! Eine Bekannte von mir hat im Sommer ihren Hund mit diesen Symptomen vorgestellt. Diagnostiziert wurde ein Schlaganfall. Auf die verordneten Medis reagierte die Hündin gut, es schien sich wieder zu bessern. Dann der Totalausfall, die Hündin wurde sofort in eine Tierklinik gebracht. Dort stellte sich heraus dass es kein Schlaganfall gewesen ist sondern eine verschleppte Entzündung des Innenohrs (damit verbunden die Gleichgewichtsstörungen). Leider kam die richtige Diagnose zu spät, die Hündin musste eingeschläfert werden. Das ist natürlich nur ein mögliches Szenario, aber wenn mans weiss .... - Bettina Balters - 19-12-2008 Hunde können keine Schlaganfälle bekommen! (Ursache von Schlaganfällen ist Arterienverkalkung und das können Hunde nicht bekommen). Was gerne fälschlicherweise als "Schlaganfall" bezeichnet wird ist das vestibuläre Syndrom. Einne Störung des Gleicg´hgewichtsorgans im Ohr. Das Flackern bzw. "Wegrollen" der Augen spricht dafür. Behandelt wird häufig mit blutverdünnenden Medikamenten, z.B. Karsivan, die Chancen stehen nicht schlecht daß die Symptome wieder weggehen. Aber ein Arzt sollte natürlich darauf gucken. - Mika - 19-12-2008 Bettina Balters,index.php?page=Thread&postID=60407#post60407' schrieb:Hunde können keine Schlaganfälle bekommen!Hallo Betina, da bist du leider auf dem Holzweg ! Schlaganfälle werden oft durch Bluthochdruck ausgelöst und den findest du bei Hund und Katze genau wie beim Menschen ! Die Schulmedizin lehrt, am Schlaganfall sei zu 85 Prozent eine Verstopfung der Hirnarterien schuld, die zu einer Mangelversorgung von Hirnbereichen führe. In 15 Prozent der Fälle werde die Versorgungsstörung durch eine Gehirnblutung ausgelöst, die durch Druckausübung die Versorgung abschnüre. Tatsächlich werden 85 Prozent der Schlaganfälle durch eine unmittelbare Säurekatastrophe im Hirngewebe ausgelöst. Das führt zu einer Erythrozytenstarre, mit der Folge, dass die roten Blutkörperchen, die den Sauerstoff transportieren, nicht mehr in die Kapillargefäße des Hirngewebes strömen können. Der zelluläre Stoffwechsel kippt dadurch rasch vom Sauerstoffwechsel in einen Gärungsstoffwechsel um, der aber energetisch nur einem "Notstromaggregat" gleichzusetzen ist. Bei weiterer Belastung endet das Geschehen im Stroffwechselzusammenbruch des Infarktes. In 15 Prozent der Fälle beeinträchtigt zwar eine Gehirnblutung (durch ein geplatztes Äderchen) die primäre Versorgung des umliegenden Gewebes, aber kritisch wird dies erst, wenn die Gehirnzellen als Folge der Minderversorgung auf einen säurebildenden Gärungsstoffwechsel (vergleichbar einem Notstromaggregat) umschalten, der schließlich zur Erythrozytenstarre und damit zur Katastrophe führt. Rasche und dauerhafte Entsäuerung mit einem Urin-ph um 8,0 entschärfen diese Entwicklung und trägt wesentlich zur Heilung bei. Gruß Mika - Bettina Balters - 19-12-2008 Hallo Mika, ich glaube nicht daß ich so auf dem Holzweg bin. Bluthochdruck wie Du schreibst, ist niemals die primäre Ursache für Schlaganfälle. Gut und verständlich zusammengefaßt ist die Materie in diesem Artikel: http://www.wdr.de/radio/wdr4/rat_tat/tierdoktor/2001_0915.phtml Der klass. Schlaganfall "Apoplexie" ist nach Medizinermeinung beim Hund daher mindestens ausgesprochen selten, viele sprechen sogar von "nicht möglich". In jedem Fall ist das Wegzucken der Augen ein typisches Zeichen daß es sich um das vestibuläre Syndrom handelt. - NinaD - 19-12-2008 @ Mika und Bettina Zumindest wird man sich darauf einigen können, dass in der Veterinärmedizin jedenfalls umstritten ist, ob Hunde Schlaganfälle wie wir sie aus der Humanmedizin kennen bekommen können.. @ Lea Diese unspezifischen Symptome können leider sehr viele Ursachen haben (z.B. Epilepsie (wobei das ja strenggenommen keine Diagnose ist), Gehirntumor, harmloses Vestibulärsyndrom, Schilddrüsenprobleme etc.). Ich hoffe, du hast einen guten TA für deine alte Dame.. Ist denn schon mal ein Blutbild gemacht worden? Mein Hund hatte mit 11 nämlich genau die von dir beschriebenen Symptome und eine halbseitige Lähmung des Facialisnervs. Ursache bei uns: Schilddrüsenunterfunktion.. LG + gute Besserung Nina - Laska1 - 19-12-2008 Hallo Léa Es gibt viele Ursachen, die zu solchen Symptomen führen. Eine Ferndiagnose ist da nicht möglich. Es würde sich aber sicher lohnen ein grosses Blutbild machen zu lassen, mit Bauchspeicheldrüse, Schilddrüse, Leber- ud Nierenwerten. Es kann auch eine Unterzuckerung vorliegen. Alles Gute, beste Grüsse Dalia - Mika - 19-12-2008 Bettina Balters,index.php?page=Thread&postID=60411#post60411' schrieb:http://www.wdr.de/radio/wdr4/rat_tat/tie…2001_0915.phtmlNa das ist ja mal ein toller Artikel :dh: Gruß Mika - Bettina Balters - 19-12-2008 Hmm, warum funzt der nicht? http://www.wdr.de/radio/wdr4/rat_tat/tierdoktor/2001_0915.phtml Neuer Versuch. |