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ED - Tomba - 31-08-2008 Hallo zusammen, ich bin neu hier im Forum und habe schon ein großes Problem. Ich habe einen 12 Monate alten lackschwarzen Rüden. Nun bin ich diese Woche zum Röntgen gegangen und es wurde am rechten Ellbogengelenk ED in der Form von Processus Anconaes festgestellt. Weiter auch noch eine Form von Processus Coronoideus medialis. Die Hüfte dagegen ist 1 a, also top. Es ist einfach unglaublich. Ich hätte nie gedacht, dass dieser Hund daran erkrankt ist. Er ist voller Trieb, macht einen knallharten Schutzdienst, sowie schon eine triebige Unterordnung, ebenso ist die Fährtenarbeit schon sehr vielversprechend. Die Nachricht hat mich wie ein Hammerschlag getroffen. Nun nichtsdestotrotz. Der Hund bleibt bei uns und wir haben uns entschlossen ihn operieren zu lassen. Kann mir jemand weiterhelfen, der das gleiche Problem hatte und den Hund auch operieren ließ. Wie ist die OP verlaufen, kann man nachher mit dem Hund ein wenig weiter arbeiten oder gibts da große Probleme??? Es wäre super toll, wenn mir jemand antworten geben könnte. Besten Dank Viele Grüße Tom ED - geronimo1 - 31-08-2008 Hallo Tomba, ich habe eine 10mon alte Hündin die mit 4mon operiert wurde. Der P.A. wurde entfernt(IPA). Die OPan sich hat sie gut überstanden. Am ersten Tag ein wenig Fieber und dann ging es ihr wieder gut. Die erste Zeit war mehr als anstrengend. Was wir uns nicht alles haben einfallen lassen, um sie zu beschäftigen ohne sie zu belasten! Nach 4wo sollte sie dann täglich eine 1/2STD spazieren gehen,an der Leine wohlgemerkt. Ging gar nicht. Sie hat dermaßen gezogen, das das nie hätte ausheilen können. Also beschloß ich,mit meinem Hibbel wieder fährten zu vgehen. Gegen den Rat von Gießen. Die waren der Meinung zuviel Belastung fürs Gelenk. Aber fährten tut sie ruhig und konzentriert. So hatte sie ihre Bewegung und es war weniger belastent als spazieren gehen. So bekamen wir die anderen 4wo auch noch herum. Nach 8wo wurde eine Röntgenkontrolle durchgeführt und uns mitgeteilt,alles gut,ihr könnt mit dem Muskelaufbau anfangen. Gesagt,versucht,ging nicht! Bei der kleinsten Belastung fing sie an zu humpeln. Die nächsten 6wo waren wir Dauergast bei unserem TA. Es wurde untersucht,gestreckt,gebeugt,gespritzt und es wurde nicht besser.Wir fuhren abermals nach Gießen, nur um uns sagen zu lassen,alles OK,eigentlich dürfte sie keine Probleme haben! Aber die Prob waren da und so kamen wir zur Hunde Physiotherapeutin. Die beste Entscheidung überhaupt. Ob Du es glaubst oder nicht,mein Hund ist seit der ersten Behandlung Beschwerdefrei! Ganz ohne Medis! Vor ein paar Tagen hatten wir die letzte Unterwasserlaufband STD. uns laut Krankengymnastin wird sie wahrscheinlich Beschwerdefrei bleiben und im Sport zu führen sein. Mit einer kleinen Einschränkung. Sie darf das nächste halbe Jahr nicht springen. ED Teil2 - geronimo1 - 31-08-2008 Und wenn Hürde und Kletterwand anstehen,springen lassen bis sie es kann und dann nicht jede Ü.Std. drüberjagen. Vor 3wo habe ich mit Uo und Sd angefangen. Sie macht sich gut und hat bis jetzt keinerlei Probleme. Wie es in der Zukunft wird, weiß ich natürlich auch nicht. Aber ich bin guter Dinge . Ich hoffe, ich konnte Dir ein wenig helfen und Mut machen und wünsche euch alles Gute. Laß mal hören wie die OP verlaufen ist. LG Daniela ED, was ist richtig oder falsch - Tomba - 01-09-2008 Hallo Daniela, vielen Dank für Deinen Rat. Das ganze hört sich ja ziemlich langwierig an. Aber nun, da ist ja nichts dran zu machen. Z.zt. frag ich mich, ob es auch das Richtige ist was ich tue. Ich meine damit, dass ich mich für die OP entschieden habe. Mein Hund hat nämlich bis jetzt keinerlei Probleme. Er springt, fährt am Rad, macht SD und UO. Er lahmt nicht, hält das Bein nicht hoch, absolut keine Anzeichen für eine Erkrankung. Es gibt halt nur die Röntgen und CT Aufnahme, die Eindeutig die Erkrankung belegen. Nun frag ich mich, beginnen die Probleme für mich und meinem Hund nicht erst nach der OP? Soll ich solange warten bis er lahmt?? Mein TA rät zur sofortigen OP. Nur, es ist schwierig für mich einen augenscheinlich Top Fitten Hund operieren zu lassen. Im Moment bin ich ziemlich ratlos. Viele Grüsse Tom ED - geronimo1 - 01-09-2008 Hallo Tom, die Sache ist allerdings langwierig! Das Problem vor den Du stehst, stellte sich bei mir gar nicht. Der PA war abgebrochen und dadurch war eine Fraktur entstanden. Ich mußte sie operieren lassen! Hast Du vertrauen zu Deinem TA? Wenn ja, stellt sich gar nicht die Frage was zu tun ist. Aber es kann nie schaden eine 2. Meinung einzuholen! LG Daniela |