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Kreuzbandriss-OP - Helmut Dillmann - 11-03-2008 Nachdem unsere Hündin im Januar erfolgreich an der WS (cauda equina) operiert wurde, muss sie sich am Donnerstag erneut einer OP wegen eines Kreuzbandrisses unterziehen (ebenfalls in Bretzenheim bei Dr. Höhner). Wer hat Erfahrung im Hinblick auf Regeneration(szeiten)? Worauf muss man nach der OP achten? Bleiben Einschränkungen? Helmut Dillmann www.schaeferhunde-von-mordor.de - Bettina Balters - 12-03-2008 Welche OP-Art ist es denn? Herkömmlich oder TPLO? Bei herkömmlich habe ich erlebt, daß es bis zu einem Jahr dauern kann bis der Hund wieder richtig läuft, und voll belastbar ist er nicht mehr. Bei TPLO gehts wesentlich schneller, wenige Monate, und der Hund bleibt dann 100%ig belastbar. - Jere - 12-03-2008 Mein Berner hatte auch eine Ruptur des Kreuzbandes... leider hat es nicht lange gehalten, denn darauf zu achten das der Hund dann alles langsam angeht ist fast unmöglich. Ich kann auch nicht sagen ob es verschiedene Techniken gibt was die OP angeht. Bei uns Menschen sind verschiedene möglich und man erkennt je nach OP-Technik schon einen Unterschied. Ich mußte auch ständig punktieren da sich immer viel Flüßigkeit angesammelt hat. Bei uns Menschen wird mit einer Schiene gearbeitet so das es ein Ventralgleiten, Dorsalgleiten und Scherkräfte nur im geringen Ausmaß gibt. Was das Beugen und Strecken betrifft ist es halt wieder von der OP-Technik abhängig. Der eine Kniepapst stellt die Schiene erst auf 60 Grad ein und steigert sich ab der 2-3 Woch immer um ca. 30 Grad und ein anderer sagt das es totaler quatsch sein..."das Kreuzband hält oder hält nicht" Subjektiv nach Schmerzempfinden bewegen! Beim Hund finde ich es sehr schwierig den Heilungsverlauf positiv zu beeinflussen. Vieleicht soltest du dir mal Rat bei einer Physiotherapie für Hunde einholen um gezielte Bewegungen zu fördern oder auch kontraindizierte zu vermeiden soweit dies möglich ist. Ist vieleicht ein bissel viel auf den menschen bezogen aber die Anatomie ist ja net ganz so unterschiedlich gell! Hoffe ich konnte ein wenig helfen! Viel Erfolg !!! - NinaD - 12-03-2008 Jere,index.php?page=Thread&postID=45151#post45151' schrieb:Ist vieleicht ein bissel viel auf den menschen bezogen aber die Anatomie ist ja net ganz so unterschiedlich gell!Doch. Der Mensch kann im Gegensatz zum Hund ohne größere Belastung des Bandapparats des Knies stehen. Ein Kreuzbandriss beim Menschen ist daher auch so gut wie immer die Folge einer traumatischen Überbelastung. Hunde stehen dagegen mit mehr oder weniger abgewinkelten Gelenken der Hinterhand. Das vordere Kreuzband muss ständig verhindern, dass die Oberschenkelrolle nach hinten abgleitet und unterliegt damit einem viel größeren Abnutzungseffekt. Kreuzbandrupturen treten beim Hund daher auch häufig spontan, also ganz ohne gravierendes Trauma auf (und auch häufiger nach einer bereits durchgeführten Kreuzband-OP). @ Helmut Dillmann Hast du mal die Suchfunktion betätigt? Das Thema ist im Forum schon mehrfach diskutiert worden. LG Nina - Helmut Dillmann - 15-03-2008 Die OP ist erfolgt, war TPLO. Bisher ist alles gut verlaufen, hoffe dass es so bleibt. Leider hat sich ein Ödem gebildet, was aber wohl nicht unüblich ist. Ansonsten kann ich nur anmerken, dass die Klinik Dr. Höhner in Bretzenheim sehr zu empfehlen ist. Helmut Dillmann www.schaeferhunde-von-mordor.de |