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moralische Unterstützung gesucht - welche erfolgreichen Hunde wurden mit Clicker aufgebaut? - Druckversion

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moralische Unterstützung gesucht - welche erfolgreichen Hunde wurden mit Clicker aufgebaut? - lusna - 15-02-2008

Liebe Fories,

wahrscheinlich kennen es einige, die Clickern: Nette Kommentare von Vereinskollegen, daß es eh nicht funktioniert - der Hund so nie prüfungssicher wird etc. pp.
Lieblingsargument ist: Es gibt keinen Meister, der geclickert wird / wurde.

Auch wenn ich nie was auch immer für ein Meister mit meinen Hunden werde, so piekst mich das doch. Und mich würde mal interessieren, welche erfolgreichen Hunde geclickert wurden / werden.

Uta Bindels und ihre Hunde sind mir bekannt - da endets bei mir aber auch schon.

Wen gibt es noch?

Schon mal 1000 Dank,

Claudia


RE: moralische Unterstützung gesucht - welche erfolgreichen Hunde wurden mit Clicker aufgebaut? - luca - 15-02-2008

Hallo Claudia,
lusna,index.php?page=Thread&postID=43285#post43285' schrieb:Clickern: Nette Kommentare von Vereinskollegen, daß es eh nicht funktioniert - der Hund so nie prüfungssicher wird etc. pp. Lieblingsargument ist: Es gibt keinen Meister, der geclickert wird / wurde.
die Clickermethode basiert auf lerntheoretischen Grundsätzen, die längst anerkannt sind. Wer das Gegenteil behauptet, ist nicht weit weg von "die Welt ist eine Scheibe". Lass Dich nicht verunsichern. Da die meisten Gesprächspartner, mit denen Du es zu haben wirst, keine Meister sind, ist deren Methode ja mindestens fragwürdig und Deine dann nicht schlechter.

Man kann Dinge "clickern" und Hunde auf diese Methode einstellen bzw. deren Grundeinstellung zur Arbeit positiv und aktiv gestalten. Klappt prima und hat auch Grenzen. Absicherung kommt immer erst nach dem Lernvorgang. Clickern ist nur für den Lernvorgang und hat mit Absichern rein gar nichts zu tun.

Schöne Grüße,

Andreas


- Margit M - 15-02-2008

Solange du überzeugt bist von dem was du tust, können dir die Kommentare doch schnuppe sein.

Es führt auch nicht jeder Überregional der nicht clickert. Rolleyes


- britta_vamos - 15-02-2008

Hallo Claudia ,

Hmmm, ich kenne ein paar Obidience-Leute die überregional starten , und behaupten ihre Hunde wurden nur mit dem Clicker ausgebildet.

Ich kenne aber viele VPG/SchH-Leute die ihre Hunde mit dem Clicker aufbauen , und diese mit den nötigen Mittel absichern , um auf die LGA und BSP zu kommen. Ich nenne keine Namen , da in diesem Forum alles sofort in der Luft zerrissen wird.

Meiner Erfahrung nach , kommt man mit dem Clicker sehr gut zu einer BH. Der Hund lernt da einfach schneller und freudiger .Den richtigen Gehorsam und das Muß kann man damit nicht erreichen.Denn bei einem richtiges Clicker-Training werden falsche Handlungen nur ignoriert, und wenn der Hund keinen Bock hat wird das gemacht , was er gerne tut. Und das Muß gehört eben zu jeder Prüfung.

Gruß Britta

PS: Ich clickere seit ca 9 Jahren. Hatte als Trainings-Partner : Martin Pitralla , Dorothee Schneider und Silvia ? aus der Schweiz.


- Bettina Balters - 15-02-2008

Beim Obedience sollte man aber wissen, daß diese Sportart oftmals von vorn bis hinten für manchen Hund eine einzige Selbstbelohnung darstellt, die Ausbildung daher auf korrekte Ausführung "begrenzt" bleibt (womit ich keine Leistung schmälern will!)

In der UO ist das anders, da hat ein Hund nicht immer Lust drauf, ein prüfungserfahrener Hund weiß genau wann Prüfung ist... die Eigenmotivation ist da einfach anders, vom Hund aus gesehen. Die Absicherung die bei manchem Obi-Hund nicht nötig ist, wird daher obligat.


- Whisky - 15-02-2008

Ich weiß nicht, ob es unter "erfolgreich" fällt, aber meiner Wink Und er wurde auch nicht mit anderen Mitteln abgesichert... War auch nicht nötig...

http://freenet-homepage.de/schnapsboxer/sport.html

Mir hat es als Erfolg gereicht und ich würde einen Hund nie wieder anders ausbilden.


- Snake-Catcher - 15-02-2008

Zum Clickern braucht es nicht unbedingt einen Clicker,

und glaub mir heute arbeiten nahezu alle, zumindest zu einem Teil, nach dem "Clickerprinzip"

Jenny Seefeld, Fred Unger, Bart Bellon, Ivan Balabanov, Edgar Scherkl, wer von diesen Leuten niemanden kennt, sollte mit dem Hundesport im IPO Bereich aufhören...


- Margit M - 15-02-2008

Bettina Balters,index.php?page=Thread&postID=43312#post43312' schrieb:Beim Obedience sollte man aber wissen, daß diese Sportart oftmals von vorn bis hinten für manchen Hund eine einzige Selbstbelohnung darstellt, die Ausbildung daher auf korrekte Ausführung "begrenzt" bleibt (womit ich keine Leistung schmälern will!)

In der UO ist das anders, da hat ein Hund nicht immer Lust drauf, ein prüfungserfahrener Hund weiß genau wann Prüfung ist... die Eigenmotivation ist da einfach anders, vom Hund aus gesehen. Die Absicherung die bei manchem Obi-Hund nicht nötig ist, wird daher obligat.


@Bettina

Ich bin ehrlich gesagt zu dumm, um dieser Argumentation zu folgen, wärst du bitte so lieb mir zu erklären wie das gemeint ist?


- Antje - 15-02-2008

Hallo Claudia,

Snake-Catcher,index.php?page=Thread&postID=43320#post43320' schrieb:Jenny Seefeld, Fred Unger, Bart Bellon, Ivan Balabanov, Edgar Scherkl...

... da füge ich noch hinzu: Mario Verslijpe (mit Yagus van de Duvetorre FCI-Weltmeister 2003 und 2005 sowie Weltmeister bei den Belgischen Schäferhunden 2003) und Karl-Heinz Knies (der führt den in den letzten beiden Jahren erfolgreichsten DSH bei den "Gebrauchshunden"). Von letzterem gibt es sogar ein Video "Apportieren leicht gemacht", in dem der Aufbau der Apportierübungen durch Beutetausch und Clicker erklärt wird.

Im übrigen würde ich die anderen einfach reden lassen. Du mußt Deinen Weg für Dich und Deinen Hund finden.

Grüße

Antje


- Karin Engler - 15-02-2008

Margit M,index.php?page=Thread&postID=43321#post43321' schrieb:
Bettina Balters,index.php?page=Thread&postID=43312#post43312' schrieb:Beim Obedience sollte man aber wissen, daß diese Sportart oftmals von vorn bis hinten für manchen Hund eine einzige Selbstbelohnung darstellt, die Ausbildung daher auf korrekte Ausführung "begrenzt" bleibt (womit ich keine Leistung schmälern will!)

In der UO ist das anders, da hat ein Hund nicht immer Lust drauf, ein prüfungserfahrener Hund weiß genau wann Prüfung ist... die Eigenmotivation ist da einfach anders, vom Hund aus gesehen. Die Absicherung die bei manchem Obi-Hund nicht nötig ist, wird daher obligat.

@Bettina

Ich bin ehrlich gesagt zu dumm, um dieser Argumentation zu folgen, wärst du bitte so lieb mir zu erklären wie das gemeint ist?
Bettina,

diesen Beitrag kann ich ebenfalls absolut nicht nachvollziehen. Bitte klär uns auf, was Du damit meinst???

Guß

Karin