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Ablassen im Schudi - Druckversion +- Das Leistungshundeforum (https://www.leistungshundeforum.de) +-- Forum: Working Dogs (https://www.leistungshundeforum.de/forumdisplay.php?fid=6) +--- Forum: Ausbildung (https://www.leistungshundeforum.de/forumdisplay.php?fid=34) +--- Thema: Ablassen im Schudi (/showthread.php?tid=16133) Seiten:
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Ablassen im Schudi - Erko - 21-05-2017 Hallöchen Ich habe mal eine Frage an die Ausbilder und Schudihelfer. Mein Hund lässt selbständig ab im Schudi. Der Helfer wo ich früher war, fand das super. Ich aber nicht. Denn es sieht oft so aus, als würde er einen Tick zu früh ablassen. Kann man ihn umkonditionieren, damit er länger drinbleibt, bis ich aus sage? Ohne das ich dann Probleme bekomme, das er gar nicht mehr ablässt? Zum Hund. Er hat normale Triebanlagen. Also kein Überflieger. Er liebt zwar den Kampf, aber lässt halt ab, sobald die Bewegung eingestellt wird. Er ist 3 Jahre alt. Hat IPO1 und ist fertig für die 2 und 3. Insgesamt ist er recht führig, kein Sturkopf wie mein Erko früher. LG Silke - Erko - 21-05-2017 Noch zum Hund....... Ich habe auch schon eh und je Probleme mit ihm, beim Tragen der toten Beute. Er spuckt recht schnell - Dumbledore - 21-05-2017 Technisch ausbilden - Ärmel halten analog halten des Holzes in B - deralex1979 - 22-05-2017 Meine junge Hündin ist ähnlich gelagert. Helfer stellt ein, im Arm bleibt Spannung, der Hund soll beim stehenden Helfer kontern. Spucken tut Sie die Beute auch schnell, da mach ich nix, das ist eigentlich egal. - tinka - 22-05-2017 moin zusammen, beim hund drei jahre lang das selbstständige trennen zulassen und dann jetzt die übergangsphase ändern wollen?! das dann auch noch bei einem sehr führigen hund?! da muss man doch das gesamtbild nach dem trennen mit beurteilen. wenn ich dort einen druckvollen hund habe, der den helfer belastet und die auseinandersetzung sucht, dann würde ich da nichts drehen. da hätte ich sorge, dass sich ganz andere baustellen auftun. wenn ich da einen drucklosen hund habe, der nur verhalten abspult, dann würde ich eher an die grundeinstellung des hundes zum SD gehen. damit verändert sich auch oftmals das verhalten am helfer und in den übergangsphasen. bei sehr führigen hunden manchmal eine "reinigende" erfahrung, wenn es nicht nur um technisches beutejagdverhalten, sonden auch um beutebesitz und beuteverteidigungsverhalten geht. gruß reinhard - Schwamm - 22-05-2017 Hi , womit ich ganz gute Erfahrungen gemacht habe ist, wenn der Helfer einstellt bzw. den Hund vor den Körper holt leivht mit der Peitsche über die Pfoten fahren . Es gibt viele Hunde die dann kontern . Sollte es funktionieren kannst du die Intensität steigern und wenn der Hund selbstständig trennt ihn damit "nerven " er müsste auf die Einwirkung normalerweise direkt wieder in den Arm gehen. Klappt bei vielen Hunden. Aber wie es Tinka schon gesagt hat mach dir keine größere Baustelle auf als du jetzt hast und es ist schwer da einen Tip zu geben wenn man den Hund nicht kennt . Gruß Schwamm - Feuerteufel - 22-05-2017 Hallo, wir arbeiten oft mit langer Leine am Geschirr um die Übergangsphase zu verbessern, da müsste dann ganz kurz bevor der Hund trennen würde die Leine stramm werden und gleichzeitig der Helfer nachgeben damit der Hund sich "voll reinzuhängen" lernt. Dabei muss aber Helfer und Leinenmensch genügend feeling haben damit der Hund sich einbringt und nicht nur hält weil hinten und vorne einer zieht .... feuerteufel - Erko - 22-05-2017 @tinka Ich hab das ja nicht 3 Jahre so einfach hingenommen........ich bin schwer krank. Mein Hund konnte nur sehr unregelmässig gearbeitet werden. Er hat oft über viele Wochen und Monate gar nix gemacht. Bin ja schon froh, überhaupt schon die FH2 und IPO1 zu haben. Das ging auch nur, weil er halt schnell lernt und führig ist. Im Arm kämpft er gut. Er kontert auch. Sehr gute und harte Griffe (laut Helfer). Klar hat er kleine Einschränkungen. Zumindest für Leute, die es zur BSP schaffen wollen. Mir langt er aber. BSP komme ich eh nie hin, ausser als Zuschauer. Und das ist auch ok so. Vielleicht schaffe ich mal ne Quali zur LGA. Das wäre ein Traum. Aber da muss meine Gesundheit mitspielen....... Mit der Peitsche etwas über die Füsse gehen, wärend er im Arm ist, da kontert er dann wie ein irrer. Ist nicht gerade angenehm für den Helfer und des Helfers Bandscheiben....... - tinka - 22-05-2017 hallo silke, welcher persönlicher umstand dazu geführt hat, das spielt für das "problem" eine sekundäre rolle. grade hunde, die sehr verknüpfungsfreudig sind, die halten dann an den erstlernerfahrungen fest, grade wenn sie über die wenigen trainingseinheiten intermetierend bestätigt werden, gewollt oder ungewollt. ich persönlich favoritisiere eher eine form der kampfhandlung, wo sich der hund reinhängt, sperrt und gewicht macht, statt wie wild zu kontern. kontern muss m.m. nach nicht unbedingt ein zeichen von stärke sein, kann aber sicher. muss man in verbindung dann zu dem gesamtauftreten sehen. weiterhin finde ich hunde klasse, die mit dem trennkommando nochmal kurz griff machen und danach ins offensive aggressionsverhalten gehen, im gegensatz zu denjenigen diejenigen, wo man eine ausgebildete übergangsphase erkennt, der hund danach etwas flacher ist oder ein bellste-kriegste zeit. dabei ist mir erstmal eine mögliche entwertung egal. es gilt ja immer festzustellen, warum er es macht. in der ursache liegt dann auch die lösung. von daher denke ich, dass leine und peitsche nur hilfsmittel sind, erstgenanntes sich des oppositionsreflex bedient, zweitgenanntes unter umständen den hund später das sich in die vorhand stemmen meiden läßt... denke dran, du beschreibst den hund als verknüpfungsfreudig. bevor ich zu genannten hilfsmittel greife, würde ich ersteinmal schauen, wo die beutebereiche, wo die auslösenden faktoren für aggression liegen... wie der hund mit belastung umgeht, die mit dominanzverhalten zu begegenen sind, und wo die liegen, wo er unter belastung die beute sichert, sich aber nicht in diese reinrettet. wenn dein hund eine gute kampfhandlung in den beißphasen zeigt, nach dem eigenständigen trennen dominantes aggressionsverhalten und gute schnelle anbisse zeigt, in der belastung unbeeindruckt ist, dann würde ich ihn so lassen, wie er ist. wird beim trennen an der ursache vorbei ausgebildet, so kann sich das im ergebnis vorverlagern und sich auf die griffe in der kampfhandlung auswirken, oder negativ nachverlagern, z.b. wenn du an den hund rantrittst. das sind meine gedanken dazu. gruß reinhard p.s. über das arbeiten auf die beinmanchetten z.b. haben unsere hunde ein, wie ich finde, deutlich besseres griffverhalten bekommen. hier habe ich, nach verschiedenen tips auch hier aus den forum, dem hund gezeigt, sich im ruhigen standbein mehr grifftiefe zu suchen... das aktiv über sich selbst. - Erko - 22-05-2017 Vielen Dank Reinhard. Dann lasse ich ihn so wie er ist. Mir gefällt sein Schudi. Ausser das Ablassen halt. Danke auch an die Anderen LG Silke |