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Knurren und brummen beim Bedrängen - Druckversion

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Knurren und brummen beim Bedrängen - kusma - 20-06-2016

Hallo Leute, :help:

ich hetze jetzt schon ein paar Jahre, technisch kann ich es
schon ganz gut aber mir fehlt noch etwas an Erfahrung bei Problemen, und jetzt
hab ich ein Problem wobei ich Erfahrung bräuchte !!!!!!!!

Bei mir ist ein DSH ca. 2 ½ sehr schnell, gute und feste
griffe ;( aber sehr unruhig beim Bedrängen. Beim Überfall knurrt, brummt und „ quietscht"
er im Arm( so extrem hatt ich es noch bei keinem ). Bei der Beute Arbeit ist er
ganz ruhig und fest aber sobald ich etwas druck nach vorne mache, fängt er
wieder an. Ich hetz den Hund seit ca 5 Wochen und der HF sagt „dass er das
-immer- macht“ und er nicht weiß ob er irgendwo mal schlechte Erfahrungen
gemacht hat!!?? Was meint ihr, braucht der Hund noch zeit, noch mehr
beute und langsam den druck steigern oder soll ich ihn noch stärker machen….????? was meint ihr

Bin für jeden Tipp dankbar

Gruß KUSMA


- Antje - 20-06-2016

Es gibt vermutlich mehrere Ursachen für so ein Verhalten. Aber teste mal bei welchen Bewegungen der Hund entsprechend reagiert und bei welchen nicht. D.h. wann wo Druck/Zug auf welche Körperregionen ausgeübt wird. Denn ein Grund dafür könnten Schmerzen sein.

Manchmal ist die Halswirbelsäule das Problem. Manchmal kann die Wirbelsäule aber auch weiter unten entsprechende Probleme auslösen. Es kann aber auch ein Zahn sein, der schmerzt, oder die Ohren (aus letzteren muss nicht zwangsläufig Schmodder laufen wenn eine Entzündung vor liegt).

Von daher würde ich erst einmal alle Bewegungsmuster austesten und die Reaktionen des Hundes darauf genau beochaten. Zeichnet sich ein Muster ab, sollte der Hund tierärztlich entsprechend durchgecheckt werden.


- kusma - 20-06-2016

Hey Antje

An körperliche Probleme hab ich auch schon gedacht. Da spricht
aber dagegen, das er in allen anderen beißhandlungen keinerlei Anzeichen
erkennen lässt auch bei Griffübungen wo er angebunden ist hat er keine Prob. Nur
in der Situation wo ich auf den Hund gehe und bedränge macht er Geräusche -auch
ohne Stockschläge-


- dberensmann - 20-06-2016

kusma,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25383-Knurren-und-brummen-beim-Bedrängen/?postID=172992#post172992 schrieb:Da spricht aber dagegen, das er in allen anderen beißhandlungen keinerlei Anzeichen
erkennen lässt auch bei Griffübungen wo er angebunden ist hat er keine Prob.
hallo kusma,
ich gehe jetzt mal von mir selber aus als helfer. bei einer kurzen flucht, oder wenn der hund seitlich links hinter mir ist und mich nach hinten wegziehen will, habe ich keine probleme oder schmerzen, da halte ich gegen. befinde ich mich aber in einer vorwärtsbewegung über den hund z.b. beim bedrängen, tut mir die leiste weh, der rücken und der unterarm. ich würde also ein schmerzempfinden bei einer bestimmten bewegung oder richtung nicht völlig ausschließen.

sollte der hund in dieser richtung aber beschwerdefrei sein, kann man davon ausgehen das er das bedrängen nicht nur mit einer beutemotivation beantwortet, sondern gezielt aggressionsbereiche mit einsetzt. das war früher mal wünschenswert, aggression wurde dort gezeigt wo sie auch hingehört, beim abwehren von belastung. heutezutage und besonders durch die sportlichen bewertungskriterien führt das zu einer entwertung, oftmals wird dem hund sogar eine schwäche in der belastung angedichtet, was im übrigen durchaus sein kann, aber nicht sein muss.

zeigt er neben dem knurren eine griffunruhe?


- Schwamm - 20-06-2016

Hi, wie sieht es aus wenn du ihn an strammer Leine bedrängst? Ich meine am Pfahl oder der Hundeführer hält auf Zug.
Hast du ihn schon verschieden belastet ? Alle Pfoten auf dem Boden, ohne Stock... nur der Ablauf ?
Was "sagt" der Rest vom Hund , die Körpersprache , die Augen. Dreht er vom Stock weg? Denke man braucht mehr Infos.
Gruß


- Antje - 20-06-2016

kusma,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25383-Knurren-und-brummen-beim-Bedrängen/?postID=172992#post172992 schrieb:Hey Antje

An körperliche Probleme hab ich auch schon gedacht. Da spricht
aber dagegen, das er in allen anderen beißhandlungen keinerlei Anzeichen
erkennen lässt auch bei Griffübungen wo er angebunden ist hat er keine Prob. Nur
in der Situation wo ich auf den Hund gehe und bedränge macht er Geräusche -auch
ohne Stockschläge-

Wie gesagt, es muss ja nicht zwangsläufig ein gesundheitliches Problem sein. Aber es ist möglich dass z.B. ein lädierter Halswirbel in einem ganz bestimmten Bewegungsmodus, der bei den anderen Beisshandlungen nicht gegeben ist, Schmerzen bereitet. Ich habe es schon bei mehreren Hunden mit erlebt dass sich gerade das beim Verdrängen besonders bemerkbar macht. Ich würde so etwas nicht vorzeitig ausschliessen.


- kusma - 21-06-2016

Hallo, erst mal danke für die Antworten

@Antje

Natürlich, körperliche Beeinträchtigung kann man(n) niemals
ausschlissen, ich wird also noch besser darauf achten.

@ dberensmann

Der Griff an sich ist schon fest, aber ich glaube das 90%
der Richter ein solches Verhalten als „unruhigen Griff“ bezeichnen würden.

@ Schwamm

Im Nachhinein betrachtet, hab ich denn Hund immer mitgenommen.
Sprich – ihn nicht mit allen 4 Pfoten auf dem Boden gelassen

Und das mit der Leine absichern ist auch eine Idee. Ich werde
es ausprobieren und Rückmeldung geben (am Fr.)

Gruß kusma


- tinka - 21-06-2016

Vielleicht vor dem Training mal vernünftig aufwärmen. Das beinhaltet auch vorheriges Beutezerren.


- Sören - 21-06-2016

Mach mal ein Video.

Normales Hetzen an der Leine, Helfer und Hund in einem Bild, normale Triebarbeit wie ihr das immer macht.

Dann Anbiss und Beute machen, also raus mit dem Körper.

Dann Anbiss und Belastung drauf in die Bedrängposition.

Ich denke, dann sieht man alles...

Viele Grüße

Sören


- kusma - 24-06-2016

Hallo wollte mal Rückmeldung geben…….
Erst mal, das mit dem Video hat nicht so geklappt. Meine Frau hat es mit dem Handy aufgenommen, man kann es aber nicht so gut erkennen. Werde es noch mal probieren. Aufgrund der Hitze haben wir auch nur ganz kurze Einheiten gemacht, welch dann auch nicht so aussagekräftig sind.
Was mir aber aufgefallen ist:
- wir haben alles aus der Ruhe ( gehorsam) gemacht. Kreislaufen /HF anschauen wenn gut dann Pack, wenn nicht dann stehenbleiben und Fuß.
- nach dem Einbiss, ruhige beute Bewegungen - Arm schenken laufen - und wider zum Helfer - in den Arm - und wider ruhige beute Bewegungen und dann 1-2 Meter leichte Bedrängung dann schenken
Siehe da, nach 2X war schon eine Verbesserung (keine Ruhe aber besser)
aber
der Hund hat einen vollen griff probiert aber immer wider weiter rein zu kommen, also immer weiter nachzupacken obwohl er schon voll darinnen ist ;(
Gruß
kusma