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neue grundstellung revieren - Druckversion

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neue grundstellung revieren - redtool - 16-09-2014

ich habe mal eine frage an die richter unter uns:

auf einer lga vor paar jahren habe ich mal gesehen wie ein hf einen hund während dem revieren ins fuß gerufen hat weil er sich nicht lenken lies und es wurde abgebrochen....
warum ist das so ? wo liegt hier die bewandniss ?

andererseits ist es doch so, bricht mir der hund bei der kurzen flucht oder dem rückentransport durch und beißt aber nicht an darf / muß ich ihn doch auch mit fuß zurück rufen und die übung fortführen, oder nicht ?
so habe ich es jedenfalls in den beiden beschriebenen fällen erlebt....

lg thommy


- Megan - 16-09-2014

ich hoffe, es wird nicht übel genommen aber ich würde mich gerne mit einer Frage anschließen ist ja das gleiche Thema: wenn der Hund beim Revieren ausbricht darf man ihn ins Platz legen und dann weiterschicken?


- redtool - 16-09-2014

also müßte ich jetzt schwer irren, aber ins platz rufen ist unerlaubtes kommando, sprich ABBRUCH !!!


- India - 16-09-2014

Ich weiss zwar nicht ob es euch hilft

Aber das hab ich mal so gelesen

1. Revieren nach dem Helfer 10 Punkte a) Je ein Hörzeichen für: “revieren“, “herankommen“ (Das HZ “herankommen“ kann auch in Verbindung mit dem Namen des Hundes gegeben werden)

b) Ausführung: Der Helfer befindet sich, für den Hund nicht sichtbar, im letzten Versteck. Der HF nimmt mit seinem Hund vor dem ersten Versteck Aufstellung, so dass sechs Seitenschläge möglich sind. Auf Anweisung des LR beginnt die Abteilung C. Auf ein kurzes Hörzeichen für “revieren“ und Sichtzeichen mit dem rechten oder linken Arm, welche wiederholt werden können, muss sich der Hund schnell vom HF lösen und zielstrebig das angewiesene Versteck an‐, eng und aufmerksam umlaufen. Hat der Hund einen Seitenschlag ausgeführt, ruft ihn der HF mit einem HZ für “herankommen“ zu sich heran und weist ihn aus der Bewegung heraus mit erneutem HZ für “revieren” zum nächsten Versteck ein. Der HF bewegt sich im normalen Schritt auf der gedachten Mittellinie, die er während des Revierens nicht verlassen darf. Der Hund muss sich immer vor dem HF befinden. Wenn der Hund das Helferversteck erreicht hat, muss der HF stehen bleiben, HZ sind dann nicht mehr erlaubt.

c) Bewertung: Einschränkungen bei der Lenkbarkeit, beim zügigen und zielstrebigen Anlaufen sowie engen und aufmerksamen Umlaufen der Verstecke, entwerten entsprechend.

Fehlerhaft u. a. ist:

‐Nichteinnehmen einer ruhigen und aufmerksamen Grundstellung zu Beginn der

Übung,

‐zusätzliche Hör‐oder Sichtzeichen,

‐Nichteinhalten der gedachten Mittellinie,

‐Nichteinhalten der normalen Gangart,

‐weiträumiges Revieren,

‐selbständiges Revieren, ohne auf die Hörzeichen des Hundeführers zu reagieren,

‐Verstecke werden nicht oder nicht aufmerksam umlaufen,

‐Hund muss sich besser lenken und leiten lassen.

Findet der Hund den noch nicht erkannten Helfer nach 3‐maligem erfolglosem Einsatz am letzten Versteck (Verbellversteck) nicht, ist der Schutzdienst zu beenden. Wird der Hund im Verlauf der Übung mit Kommando vom Hundeführer in die Fußposition genommen, gilt der Schutzdienst ebenfalls als beendet („Abbruch“ ohne Eintragung einer Punktzahl; alle anderen bisher in der Veranstaltung erworbenen Punkte bleiben bestehen).


Ich gehe mal schwer davon aus, dass dieses in Fussposition nehmen sich auf die gesamte Übung also auf das Revieren bezieht.

Grüsse
Ralf