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Kastration - Druckversion +- Das Leistungshundeforum (https://www.leistungshundeforum.de) +-- Forum: Ernährung / Gesundheit (https://www.leistungshundeforum.de/forumdisplay.php?fid=23) +--- Forum: Gesundheit (https://www.leistungshundeforum.de/forumdisplay.php?fid=25) +--- Thema: Kastration (/showthread.php?tid=12048) Seiten:
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Kastration - Thiramisu - 04-09-2012 Frag einfach mal eure Meinung: Hündin 1: Wird im Oktober 3 Jahre. Die ersten beiden Läufigkeiten, extreme Angstzustände vorher, teilweise sogar 12-14 Stunden kein Pipi gemacht, weil sie sich nicht raus traute. Das hat aufgehört. Aber dafür fast kompletter Fellverlust (haart sehr stark ab, Fell wird strohig und glanzlos), mit viel kratzen und sie stinkt vor der Läufigkeit. Das alles beginnt so 4-6 Wochen vorher. DAzu kommt starker Konditionsverlust und Arbeitsverweigerung (Bis die Läufigkeit begonnen hat, dann wirds besser). Wäre da eine kastration angebracht? Eure Meinung. Hündin 2: Keinerlei Probleme, bis zum Anfang der Läufigkeit, da ist sie die ersten Tage extrem platt und liegt wie ein Häufchen Elend in der Ecke und bewegt sich kaum. Dann alles gut und normal. Drei Monate später Milch. Jedesmal. (Bis jetzt drei Läufgkeiten) Nicht sehr viel, man musste bis jetzt nichts dagegen tun, aber auch nicht so wenig. Ach ja, sie wird im Dezember 3 Jahre. Kastration? Aufgrund der Milch? Was meint ihr dazu? Sind die Rassen für euch wichtig dabei? Bin mal gespannt was ihr dazu sagt. - britta_vamos - 04-09-2012 Da scheint der Hormonhaushalt zu spinnen. Würde zuerst versuchen homöopatisch die Hormone zu sortieren. - Homöopath - Dann evt. mit Hormonpräperaten versuchen. - Tierarzt - - Antje - 04-09-2012 Lies mal dieses Buch: http://www.amazon.de/Kastration-Verhalten-beim-Hund-Ganslo%C3%9Fer/dp/3275018205 - stups - 05-09-2012 ich habe meine Hündin mit knapp 7 jahren kastrieren lassen. Ich würde es nie mehr tun. Sie wurde binnen kurzer Zeit sehr "alt" introvertiert und nochmal ne Stange aggressiver ich habe leider auf meine Ärztin gehört Gruß aus Hessen - moka - 05-09-2012 Ich sehe da auch ein Problem des Hormonhaushaltes- ich würde einen Tierhomöopath zu Rate ziehen. Die Homöopathie dauert zwar in der "Heilungsphase"sehr lang- aber zeigt langanhaltende Wirkung und hilft gerade bei solchen Schwierigkeiten mehr als jedes Heilmittel aus der Schulmedizin. Allerdings muss der Homöopath Erfahrung haben, um so etwas zu lindern bzw heilen zu können. Eine Kastration sehe ich da nicht als sinnvoll. - Claudia Ph. - 05-09-2012 Hi, Kastration käme bei mir erstmal nur bei körperlichen Notfällenl in Fage, sprich Tumor extrem wuchende Zysten. Scheinschwangerschaften oder Verhaltensveränderungen würde ich versuchen, zu ergründen und die Symtomatik pflanzlich oder hömopatisch in den Griff zu bekommen, nicht ohne einen Fachmann auf diesem Gebiet zu befragen. Denn der kann sagen ob Bachblüten, Globolis oder vielleicht Schüssler in Frage kommen. Die Behandlungsauer ist länger, aber wenn es an den Homonen liegt, brauchts auch seine Zeit!! Man darf nicht vergessen, eine Kastration ist ein großer Eingriff, der weitere Risiken birgt. tschöö mit öö - Silvana - 05-09-2012 Hündin 1: Harmon- und Schilddrüsencheck Hündin 2: kommt relativ häufig vor Ansonsten ist Kastration eine EInstellungsfrage Ich persönlich würde dennoch beide Hündinnen kastrieren lassen, was ICH aber auch bei einer unauffälligen Hündin tun würde, wenn diese später nicht als Zuchthündin gedacht ist. Mit den Hündinnen, welche vor/ nach der 1. Hitze (mit ausreichend zeitlichen Abstand natürlich) kastriert wurden , konnte ich bisher keine negativen Veränderungen feststellen, welche nicht auch schon vorher vorhanden gewesen wären. Allerdings ist eine Kastration mit 7 Jahren oder später, sicher auch etwas anderes, als bis zum 2. Lebensjahr. MFG - Tira - 05-09-2012 Ich musste meine 7 Jährige auch kastrieren lassen, da gabs aber keine Verhaltensänderungen. Sie ist zickig wie eh und je Kastrieren würde ich aber auch nur, wenns gesundheitlich notwendig ist. - ursus04 - 05-09-2012 Hündin 1 würde ich durchchecken lassen. Eine Kastration wäre meine letzte Wahl. Hündin 2 würde ich so lassen, wie es ist. Allerdings würde ich das Futter kürzen, wenn sich die Hitze abzeichnet und die knappen Rationen die nächste Zeit beibehalten. Und ja, die Rasse wäre mir für eine Entscheidung wichtig, weil Hündinnen bestimmter Rassen eher zu Problemen nach der Kastration neigen als andere. Gruß Ursus - Antje - 05-09-2012 Ganz wichtig ist bei einer Kastration, egal ob bei Rüde oder Hündin, auch immer der aktuelle Hormonstatus! Deswegen noch mal mein Verweis auf das Buch "Kastration und Verhalten beim Hund", welches man vor einer solchen Entscheidung immer erst lesen sollte. |