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- beifuß - 18-11-2011

Big Ben,'index.php?page=Thread&postID=124984#post124984' schrieb:Ein g heißt doch ein gutes Ergebnis. In der Schule war man doch über eine 2 nicht sauer 1 oder 1+ doch eher der seltene Fall.
Wenn durchgängig nach gleichem Maßstab gerichtet würde, wäre das ok. Ob v oder sg oder g ist doch egal hauptsache es ist vergleichbar.
Das sehe ich grundsätzlich als richtig an. Aber ich verstehe auch Barbara, wenn ich sie so richtig interpretiere, daß wir langsam dazu kommen "Dressurakte" mit Hchstbewertungen zu versehen und dabei den wesentlichen Sinn der PO (eigentlich Zuchttauglichkeitsprüfung) die wirklichen Gebrauchshundqualitäten vernachlässigen, unsere PO also "verwettkampfen".

Manfred


- Big Ben - 18-11-2011

Manfred,

natürlich wird die PO verwettkampft und die Differenzierung wird immer schwieriger.
Die Gebrauchshundeeigenschaften soll man auf den Körungen herausarbeiten, da wäre für mich der Handlungsschwerpunkt.

lg Uwe


- angieblau - 18-11-2011

mir fiel auf, dass geglaubt wird, der Hund trennt Platz nicht von zu Hause. Also meine Hunde trennen ganz KLAR ob wir auf dem Platz arbeiten oder ob wir zu Hause sind, spazieren gehen etc. pp. Das sollte doch sehr wohl berücksichtigt werden.

Ebenfalls stimme ich Barbara zu, dass Heute Hunde die noch vor 10 Jahren im SG oder hohen SG gelaufen sind nur noch maximal im G wären, obwohl die PO sich nicht wirklich geändert hat. Das stimmt mich doch sehr sehr nachdenklich. Ich kann da nur von mir sprechen, dass mein Bub eben nicht so die "Triebsau" ist, aber einen sehr sauberen Apport gemacht hat, der Vorsitz absolut gerade und auch die Endstellung korrekt. Dafür gab es bei mir ein B und bei anderen Hunden die halt "sauschnell" waren oder tireblich höher dafür aber deutlich! unsauberer ein G erhielten. Da fährt man mich dann wirklich sauer! Denn in meiner Prüfungsordnung steht nicht Pfeilschnell das Holz holen und zurückbringen. Im Apport geht es um Korrektheit. Korrigiert mich wenn ich falsch liege und erst in zweiter Linie um ne schnelle Nummer. Ich vergleiche es gerne so: 1+1 = 2 und das gilt für alle. und es kann dann nicht heißen 1+1 =3 weil es dem Prüfer besser gefällt.

Zum Absichern:

Ich Glaube auch, dass dies ein "schleichender" Prozess in der Ausbildung ist. Gerade das Absichern empfinde ich oft als Gradwanderung. Wann hat der Hund das kapiert was ich will und wann kann er es und setzt es halt nicht um (warum auch immer) und ich muß eine Einwirkung machen. Ein "abgesicherter" Hund ist ein Hund auf dem ich mich verlassen kann, dass er das erlernte auch richtig und gewünscht umsetzt egal ob mit oder ohne Leine. Hier schrieb Jemand von Sicherheit für Hund und Hundeführer. Das sehe ich genau so.

Danke für den Theard Dürken. Endlich mal wieder eine gute und inhaltlich zu gebrauchende Diskussion OHNE das gleich wieder "geistliche" Ergüsse kommen von bestimmten Usern ...

Angelika


- Dürken - 18-11-2011

muss ich eigentlich und genau genommen nur eines "sicher" stellen?
Dass der Hund bei mir ist und nicht woanders? Also ich meine das jetzt mit dem Kopf.
Im Grunde die konzentrierte Fussarbeit inkl. der Entwicklungen? Denn hört mir der Hund dort zu, und hat er die Technik gelernt, dann sollte doch nicht mehr viel schief gehen können oder?


- Manni - 18-11-2011

Dürken,
ich denke auch, dass dies der Kernpunkt ist. Wenn ich es schaffe, dass der Hund in jeder Situation "bei mir" ist, sollte eine Ablenkung nicht stören.

Manni


- Chrissi16 - 18-11-2011

Jipp Dürken, ich denke, das ist der wichtigste Knackpunkt in der ganzen Ausbildung. Würde ich auch so sehen.


- beifuß - 19-11-2011

Big Ben,'index.php?page=Thread&postID=124992#post124992' schrieb:Die Gebrauchshundeeigenschaften soll man auf den Körungen herausarbeiten, da wäre für mich der Handlungsschwerpunkt.
Damit wäre die wesentliche Aufgabe unsrer Leistungsrichter entfallen (Sachkunde durch praktische Erfahrung). Die Körmeister kommen doch überwiegend aus dem Ausstellungswesen. Den Gedanken weiter gesponnen würde bedeuteten, daß man durch Aneinanderreihen einstudierter "Kunststückchen" eine Schutzhundprüfung (Zuchtvoraussetzung) erreichen kann.


- Big Ben - 19-11-2011

Da gibt es zwischen DMC und SV große Unterschiede.
Aber das mit den Kunststückchen passt schon, der technisch korrekte Hund steht vorne gerade im SD.


- Joy82 - 19-11-2011

M. Lorenz,'index.php?page=Thread&postID=124978#post124978' schrieb:@Joy und Barbara
Eine Freizeitbeschäftigung ist etwas, was ich tue, um meine freie Zeit totzuschlagen und mich nicht zu langweilen. Manchmal sagt man auch Beschäftigungstheorie oder -therapie dazu.
Sport hat etwas mit ernsthafter Betätigung zu tun. Leistungssport mit noch viel mehr Ernsthaftigkeit und sportlichem Ehrgeiz. Natürlich soll er auch Spaß machen, ansonsten ist ein Wechsel der Sportart angesagt. Wenn man in der Freizeit Leistungssport betreibt, so heißt das nicht, dass man eine laschere Einstellung dazu haben muß sondern nur, dass man naturgemäß andere zeitliche oder auch finanzielle Voraussetzungen mitbringt als der Vollzeitprofi.
Macht mal einen Teamsport wie Fußball oder Handball oder Volleyball im Verein, im richtigen Spielbetrieb. Da könnt Ihr mit der Einstellung, ist ja nur meine Freizeitbeschäftigung, zum Teufel gehen, wenn Ihr Euch beim Training und Spiel nicht richtig reinhängt und Euer Bestes gebt. Auch im Amateurbereich ist es so.
Die Ehrgeizlosen können offensichtlich nicht verstehen, dass es Menschen gibt, die nach etwas streben, die sich, ihre Leistung mit anderen messen wollen. Deshalb ist es auch sinnlos, sich mit denen darüber auszutauschen, was in solchen Fällen sinnlos ist und was nicht.
Find ich frech das Du versuchst uns hier den "Hausfrauenstempel" aufzudrücken
Was Du unter Freizeitbeschäftigung siehst ist nicht der Dudeninhalt
Ich betreibe den Sport mit sicherheit ernsthaft und nach PO und wie wichtig ich meine Freizeitgestaltung sehe, das entscheide ich immernoch selber
Pardon aber solche Parolen höre ich aufm Platz nur von Leuten die einfach nix neues annehmen wollen frei nach dem Motto "Alles für den Dackel alles für den Club"
Ixh brauch mir sowas bestimmt nicht reinziehen bei meinem Trainingspensum .. Ne bin ich jetzt grad echt pissig drüber

M. Lorenz,'index.php?page=Thread&postID=124978#post124978' schrieb:Ganz oben auf dieser Seite steht nichts von Freizeitbeschäftigungshundeforum. Ich bin es leid, diese "Freizeitdiskussionen" zu führen. Dazu ist mir der Hundesport zu wichtig, nehme ich ihn wichtig.
Ne da steht Leistungshundeforum, und mein Hund leistet etwa in meiner Freizeit, mein Geld verdien ich mit Sachen die besser bezahlt werden -.-
Ich möchte hier ne sachliche Diskussion lesen/ mich beteiligen, ich möchte dazulernen, grad hier habe ich die Chance dazu von erfahrenen Hundlern zu lernen mir meine Sachen rauszufiltern, ich habe aber so gut wie keine Lust micr von oben herab so nen Hausfrauenstepmel aufdrücken zu lassne
M. Lorenz,'index.php?page=Thread&postID=124978#post124978' schrieb:Das hat zwar nun alles nichts mehr mit der Begriffsdefinition des Absicherns zu tun, spiegelt aber das allgemeine Problem wider.
Dito, das Problem sich selber als das Maß aller Dinge zu sehen
Det hat noch keinem gutgetan
Wink


Tschuldigung für OT aber ich fand den Post .. Naja... Beschissen


- Heinz.S - 19-11-2011

Joy82,'index.php?page=Thread&postID=125004#post125004' schrieb:Ich möchte hier ne sachliche Diskussion lesen/ mich beteiligen, ich möchte dazulernen, grad hier habe ich die Chance dazu von erfahrenen Hundlern zu lernen mir meine Sachen rauszufiltern, ich habe aber so gut wie keine Lust micr von oben herab so nen Hausfrauenstepmel aufdrücken zu lassne
Na ja,seh ich nicht so.
Der Sinn von Diskussionen ist,unterschiedliche Meinungen auszutauschen,da verschiebt sich schon mal die Sensibilitätsgrenze.
Liegt wohl auch daran,das eine solche Art der Verständigung nie an das Gespräch reicht,bei dem man sich in die Augen sehen kann.


Dürken,'index.php?page=Thread&postID=124995#post124995' schrieb:muss ich eigentlich und genau genommen nur eines "sicher" stellen?
Dass der Hund bei mir ist und nicht woanders? Also ich meine das jetzt mit dem Kopf.
Im Grunde die konzentrierte Fussarbeit inkl. der Entwicklungen? Denn hört mir der Hund dort zu, und hat er die Technik gelernt, dann sollte doch nicht mehr viel schief gehen können oder?
Hallo Dürken,versteh ich grad nicht.
Einen in der Fußarbeit gebundenen Hund als Problemlösung zu sehen fällt mir schwer.
War deine Eingangsfrage doch aufs Apport bezogen,so find ich den Bogen jetzt nicht.
Beim Apport stellen sich doch ganz andere Problem ein als bei der Fußarbeit.
Der Hund muß einen recht komplexen Arbeitsablauf abspulen,ohne Hilfe und Orientierung zum HF.
Wie vorher schon erwähnt,bei diesem Ablauf gibt es eine Menge Übungen,die der Hund falsch machen kann,so er nur trieblich die Arbeit ableistet.
Sicher ist,das ein konzentrierter Hund eher eine korrekte Arbeit macht,aber Sicherheit bekommst du erst,wenn er die Übung zigmal zu deiner Zufriedenheit erledigt hat.
Da spielt die Ausbildungsphilosophie auch eher eine untergeordnete Rolle.
Wenn du grad ein fixes Problem hast,versteh ich den Sinn der Fragen nicht,bzw sehe dein Problem nicht Huh
Wenn du ne Diskussion anschieben wolltest,so ist dir das gut gelungen Big Grin
LG Heinz