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Meideverhalten im SD abstellen - Druckversion +- Das Leistungshundeforum (https://www.leistungshundeforum.de) +-- Forum: Working Dogs (https://www.leistungshundeforum.de/forumdisplay.php?fid=6) +--- Forum: Ausbildung (https://www.leistungshundeforum.de/forumdisplay.php?fid=34) +--- Thema: Meideverhalten im SD abstellen (/showthread.php?tid=14089) |
@ Claudia - Ksdarko - 13-06-2014 Ksdarko, ja der Heniz weiß wie ich hetze ;-)... ich bin es gewohnt als Frau und als Helfer unterschätzt zu werden, das ist für mich immer sehr entspannend...lächel Ich weiß Heinz hat ja die besten Erfahrungen mit deiner Hetzweise gemacht.Wirklich ganz großes Kino. mfg.Jochen - Uwe Junker - 13-06-2014 @IPOler ich frage mal direkt: was war/ist Deine Zielsetzung mit dem Hund? Welche Einschätzung, in Bezug auf Leistungsfähigkeit, liegt nach Deiner und der Ansichten Deines sportlichen Umfeldes dem Hund zu Grunde? - erwin - 14-06-2014 redtool,'index.php?page=Thread&postID=157977#post157977' schrieb:und komisch das tophelfer der weltspitze solche übungen nutzen, die hier claudia, harald und erwin anzweifelnirgenendwie scheinst du was anderes zu lesen als das was ich geschrieben habe.das ins kissen fliegen mach im aufbau von junghunden eigendlich jeder. lediglich habe ich angezweifelt das diese Maßnahme für diesen Hund ausreichend ist um das Problem zu lösen.sehe ich immer noch so. weiter habe ich geschrieben,das man auch erst einmal wissen sollte wie der Hund gelagert ist. und eine arbeit aufzuzeigen,ohne diese Infos,die das Problem nachhaltig beseitigen,hat wohl mehr mit Glaskugel lesen oder kartenlegen zu tun. - IPOler - 18-08-2014 So liebe Hundesportfreunde, wir haben es jetzt hibekommen, dass der Hund den Helfer nicht mehr meidet. Der Helfer steht frontal zum Hund und hält das Beißkissen auf Brusthöhe. Der Hund kommt angerannt, springt hoch, beißt, lässt sich ausdrehen. Alles super soweit! Sobald der Helfer aber den Arm drüber zieht, zeigt sich das gleiche Verhalten wie zuvor. Der Hund kommt, bremst jedoch stark vor dem Helfer ab und geht nur sehr zögerlich an den Arm. Wenn ich es richtig deute, macht ihm der Arm Probleme. Anders gesagt, er meidet den Arm. Wie kann man den Konflikt mit dem Arm beheben? Danke Euch! - Anja - 18-08-2014 So blöd wie es sich anhört: Ich würde den Ärmel als "Spielobjekt" missbrauchen - sprich dann nutzen, wenn der Hund auserhalb des Schutzdienstes und der Situaion lockerer ist und ihn da bewusst als Bestätigung einsetzen. Also z.B. als Voraus-Beute, als Tausch-Objekt gegen Apportierholz, als "freies" Spielzeug zu Hause auf der Wiese. Wenn der Ärmel liegend und passiv gut angenommen wird, dann hältst Du ihn halt selbst in der Hand und lässt ihn den "fangen" bzw. nehmen. Und dann selber ganz langsam auch mal anspringen lassen, aus dem Spiel heraus usw. Das ganze hat neben der "Desensibiliserung" den Vorteil, dass man es x-mal die Woche machen kann und damit auf eine Menge Einheiten kommen kann. Natürlich darf hier nicht wieder was passieren, dass der Hund aufläuft oder was auch immer negatives verknüpfen könnte. VG Anja - tinka - 18-08-2014 meiner meinung nach umgehst das eigentliche problem. deswegen bist du auch keinen deut weiter, wenn der hund wieder mit der situation konfrontiert wird, welche so eine sorge in ihm auslöst... die sorge des hundes resultiert aus einer klassischen konditionierung bei einem bestimmten bild, nicht aus einer operanten konditionierung möglicher technischen unfähigkeit des hundes. das er technisch beißen kann, das zeigt er ja deiner aussage nach in verschiedenen anderen situationen. heißt, er hat es ja mal, wenn er es nicht sowieso kann, schon die technik gelernt. bei der klassischen konditionierung entsteht ein gefühl, welches der hund nicht steuern kann. und in dem bild des frontalen helfers mit dem sportarm hier hat er eben ein so schlechtes gefühl, welches in daran hindert ein erlerntes verhalten anzuwenden... ich persönlich denke, das habe ich auch schon in meinem anderen post geschrieben, daß ich den belastenden faktor auf den ärmel darüber reduziere bzw. ausmerze, indem ich die belastung dahin bringe, von der sie eigentlich für den hund herkommen sollte. und zwar vom figuranten. dahingehend sollte der hund ein gefühl der überlegenheit entwickeln, damit er seine sorge los wird. und für mich heißt das helfertreiben und beuteverteidigung, und zwar so, daß figurant und beute zu anfang gar nicht miteinander gekoppelt sind (heißt: figurant trägt NICHT den arm). darüber schwächt man den figuranten für den hund, weil dieser immer am ende meidet, egal, wie hoch er vorher die belastung setzt, und wertet den ärmel als beute auf, nimmt also den belastenden faktor. später solltes es dem hund dann wurscht sein, ob der figurant besitzansprüche an den ärmel stellt, denn er verliert ja immer. und in der regel dann sogar den ärmel an den hund. gruß reinhard - redtool - 18-08-2014 IPOler,'index.php?page=Thread&postID=159184#post159184' schrieb:Wenn ich es richtig deute, macht ihm der Arm Probleme. Anders gesagt, er meidet den Arm. ja scheint so zu sein... der helfer muß den arm beim angriff ganz normal vor dem körper tragen, und 3 meter bevor der hund anbeißt diesen raus halten wie ein beißkissen ! das geht sehr gut mit kurzarmen jeglicher form. ideal eignet sich dafür dieser arm, habe ihn selber, bombending für sowas: hetzarm mp-1 eine zweite variante ist es dem hund etwas bedrohung rauszunehmen und ihn mehr in die "beute jagen" zu kanalisieren: hund halten, helfer hetzt ihn ein wenig an und geht dann RÜCKWÄRTS vom hund weg, lässt ihn aber gerade anbeißen und rausdrehen wie bei der langen flucht... nächste stufe, helfer steht, hund schicken und helfer geht rückwärts weg bis zum anbiss """ letzte stufe, helfer läuft auf den hund zu und ein paar meter bevor der hund da ist läuft er rückwärts weg bis zum anbiss """ habt ihr sowas schonmal gemacht, das der helfer nicht auf den hund zugeht oder steht, sondern nach hinten weg geht ??? - Fonzo - 19-08-2014 IPOler,'index.php?page=Thread&postID=159184#post159184' schrieb:Wenn ich es richtig deute, macht ihm der Arm Probleme. Anders gesagt, er meidet den Arm.Genau das gleiche Problem hat sich bei mir auch aufgetan. Beißkissen Beißkeil alles kein Problem gute volle Griffe kein Knautschen, dann Ärmel drauf und der Hund meidet einfach gesagt den Biß in den Ärmel . Werd mal versuchen ein Video zu machen um das auch mal bildlich rüberzubringen . Gruß Karl-Heinz - IPOler - 19-08-2014 redtool,'index.php?page=Thread&postID=159191#post159191' schrieb:habt ihr sowas schonmal gemacht, das der helfer nicht auf den hund zugeht oder steht, sondern nach hinten weg geht ???ne, haben wir nicht. Der Helfer steht, wenn ich ich den Hund loslasse. Die Vorschläge von Euch hören sich recht vielversprechend an. Ich werde es die nächsten Wochen im Training ausprobieren. Berichte hier dann anschließend. Danke Euch! - redtool - 19-08-2014 IPOler,'index.php?page=Thread&postID=159208#post159208' schrieb:ne, haben wir nicht. Der Helfer steht, wenn ich ich den Hund loslasse. es gibt nicht allzuviel hunde die mit voller wucht in den helfer springen wenn er steht, schon garnicht wenn er auf den hund zu läuft ! NICHT UMSONST wird diese übung auch "mutprobe" genannt !!!!!!! wird dann der hund ggf. zu früh überfordert, mal schlecht rausgedreht und staucht sich, oder, oder, dann ist der mut oft weg.... wir gehen daher bei dieser übung anfangs oft rückwärts, dann sieht es der hund mehr als beute jagen. im grunde eine flucht auf lange distanz. später gehen wir dann rückwärts und bleiben einfach mal stehen wenn der hund nah am helfer ist, so merkt er quasi kaum die steigerung. und irgendwann gehen wir rückwärts und wenn der hund nah dran ist vorwärts. hat er dann schon soviel schwung das er nicht mehr bremsen kann geht er unweigerlich durch die erhöhte belastung und wird quasi überrumpelt :whistling: |