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Moderner Aufbau Schutzdienst - Druckversion

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- dberensmann - 11-04-2018

ma-re-sa,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/26387-Moderner-Aufbau-Schutzdienst/?postID=184264#post184264 schrieb:Mir ging es jetzt nur um den gezielten Einsatz von Verstärkern vs
Pseudobelohnung und falschem Duldungsgehorsam. Das gilt für das
gesamte Training als Prinzip. Kein Sitzen mit Ärmel im Maul, schon
gar nicht vor dem Helfer. Kein Streicheln des Hundekopfes durch den
Helfer, wie auf deinem Video. Das sind alles noch Überreste der
alten Ausbildung, vermute ich mal.
Ja das stimmt! Durch überflüssige Aktionen, wie das über den Kopf streichen,
oder das brave positionieren des Hundes vor einem Helfer, auch wenn er sich dabei dreht,
wird der Hund dazu gebracht zu Dulden, im Anschluss dafür, für die oftmals erzwungene Passivität,
sogar noch belohnt.

Ich bin jedenfalls weg davon, gibt es bei mir nicht mehr. :daumenhoch:


- tinka - 11-04-2018

@ Feuerzahn,
wahrscheinlich schickst Du frontal?!
Schicke ihn mal aus Deinem Rücken, schräg rechts, schräg links usw.

Da siehst du auch, ob er sofort dann die Mitte nehmen würde...


- feuerzahn - 11-04-2018

@ tinka

ich schicke ihn nicht frontal, mal so...mal so...und er nimmt immer zuerst die Mitte.


- ma-re-sa - 11-04-2018

Akut.,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/26387-Moderner-Aufbau-Schutzdienst/?postID=184396#post184396 schrieb:Eine recht einfache Aussage meinerseits, die die Idee der Natur grob aber doch recht gut beschreibt, "für einen Hund ist alles erlaubt was nicht verboten ist"


Das stimmt zwar nicht ganz, aber ich will es mal aufgreifen, denn
es ist tatsächlich die Grundidee der uralten Ausbildung. Sie zeigt
dem Hund nicht, wie es geht, sondern wie es nicht geht. Deshalb die
ganz Zwangsruckerei: der Hund wird so lange geruckt, gezogen,
gedrückt, bis er verstanden hat, dass Sitz nicht stehen, laufen,
liegen ist, sondern Arsch auf dem Boden. Vorne ziehen, hinten
drücken.

Genauso Fuß: über das Ausschlussverfahren (es ist nicht
weggucken, nicht abweichen seitlich, nicht vorprellen und nicht
nachhängen) muss er durch tausend Rucks den Befehl Fuß enträtseln.

Genauso Apport, wo das Trauerspiel einen Höhepunkt hat, usw.

Es ist so, als ob wir tanzen lernen müssten, indem uns nicht
gezeigt wird, wie der nächste Schritt geht, sondern uns so lange auf
den Fuß getreten wird, bis wir durch zig Versuche und Irrtümer
rausgefunden haben, welcher Schritt nicht weh tut.

Aus dieser Grundidee der uralten Ausbildung ist im Laufe der
Jahrzehnte mit gewissen Verbesserungen die alte Ausbildung
entstanden, wie sie auch heute noch teilweise praktiziert wird.

Aber das Prinzip hat sich nicht geändert:

die Welt der alten Ausbildung besteht weiter eher aus aus der
Verbotsidee und dem Negativlernen.

Während die Welt der modernen Ausbildung eher aus Erlaubnissen
und dem Positivlernen besteht.

Beim sich bewegenden Helfer im Versteck findet man natürlich
sofort die Grundidee der alten Ausbildung, der Hund muss rausfinden
was erwünscht ist. Findet er es beim ersten Mal, hat er Glück,
ansonsten wird geruckt bis er es gefunden hat.

„ Helfer dreht sich nach rechts oder links. Hund zieht nach,
wenn er nur kurz korrekt ist, beissen.
Wenn er nicht nachzieht, Leinenkorrektur.“


- feuerzahn - 11-04-2018

ma-re-sa,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/26387-Moderner-Aufbau-Schutzdienst/?postID=184418#post184418 schrieb:Genauso Apport, wo das Trauerspiel einen Höhepunkt hat

Ich fände es super, wenn du dazu ein neues Thema eröffnen könntest. :thumbsup:
Für meinen Hund und mich habe ich da noch nicht den Weg gefunden, der uns zusagt :help: und habe Dies daher hinten an gestellt.
Ich wünsche mir ein freudiges, schnelles und korrektes Apportieren.....
vielleicht könntest du ja mal die einzelnen Schritte erklären.....???


- angieblau - 11-04-2018

weißt Ma-re-sa so einfach kann man das nicht machen. Denn im Schutzdienst gibt es nun mal das 3-er Team, nämlich Hund, Hundeführer und Helfer. Hier sind absprachen zwingend! Nur wenn das Team funktioniert kann ein ordentlicher Schutzdienst rauskommen. Außerdem muss ein Helfer sich individuell auf den Hund einstellen können und dementsprechend agieren. Einem Hund macht es nichts aus, wenn die Position minimal verändert wird, ein anderer Hund kommt aus der "Rolle". Da muss mein einfach wissen was man/Frau am Bändel hat.

​Ich lerne viel durch Beobachtung und auch hinterfragen beim Helfer. Es gibt eben nicht nur DEN Weg nach Rom - ich wohne da, obwohl ich nicht in Italien bin :-D - sondern viele.

Angelika


- deralex1979 - 11-04-2018

ma-re-sa,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/26387-Moderner-Aufbau-Schutzdienst/?postID=184418#post184418 schrieb:
Akut.,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/26387-Moderner-Aufbau-Schutzdienst/?postID=184396#post184396 schrieb:Eine recht einfache Aussage meinerseits, die die Idee der Natur grob aber doch recht gut beschreibt, "für einen Hund ist alles erlaubt was nicht verboten ist"


Das stimmt zwar nicht ganz, aber ich will es mal aufgreifen, denn
es ist tatsächlich die Grundidee der uralten Ausbildung. Sie zeigt
dem Hund nicht, wie es geht, sondern wie es nicht geht. Deshalb die
ganz Zwangsruckerei: der Hund wird so lange geruckt, gezogen,
gedrückt, bis er verstanden hat, dass Sitz nicht stehen, laufen,
liegen ist, sondern Arsch auf dem Boden. Vorne ziehen, hinten
drücken.

Genauso Fuß: über das Ausschlussverfahren (es ist nicht
weggucken, nicht abweichen seitlich, nicht vorprellen und nicht
nachhängen) muss er durch tausend Rucks den Befehl Fuß enträtseln.

Genauso Apport, wo das Trauerspiel einen Höhepunkt hat, usw.

Es ist so, als ob wir tanzen lernen müssten, indem uns nicht
gezeigt wird, wie der nächste Schritt geht, sondern uns so lange auf
den Fuß getreten wird, bis wir durch zig Versuche und Irrtümer
rausgefunden haben, welcher Schritt nicht weh tut.

Aus dieser Grundidee der uralten Ausbildung ist im Laufe der
Jahrzehnte mit gewissen Verbesserungen die alte Ausbildung
entstanden, wie sie auch heute noch teilweise praktiziert wird.

Aber das Prinzip hat sich nicht geändert:

die Welt der alten Ausbildung besteht weiter eher aus aus der
Verbotsidee und dem Negativlernen.

Während die Welt der modernen Ausbildung eher aus Erlaubnissen
und dem Positivlernen besteht.

Beim sich bewegenden Helfer im Versteck findet man natürlich
sofort die Grundidee der alten Ausbildung, der Hund muss rausfinden
was erwünscht ist. Findet er es beim ersten Mal, hat er Glück,
ansonsten wird geruckt bis er es gefunden hat.

„ Helfer dreht sich nach rechts oder links. Hund zieht nach,
wenn er nur kurz korrekt ist, beissen.
Wenn er nicht nachzieht, Leinenkorrektur.“

Du laberst einen Scheiß, egal was du nimmst, nimm weniger


- feuerzahn - 11-04-2018

Also jetzt mal Hand auf's Herz:

Auch wenn MA RE SA mich manchmal in seiner Art zu schreiben an meinen alten Mathe-Lehrer erinnert, etwas schulmeisterisch und hin und wieder mit Charme-bolzenoffensive,
so hat er das oben sehr treffend und für mich verständlich beschrieben.
Auch kann ich mich nicht erinnern, von Ihm so Sachen wie: du laberst einen Scheiß... usw. gelesen zu haben.

Man muss sich nicht mögen, kann gerne verschiedener Meinung sein, in einer Endlosschleife diskutieren....
aber man kann dabei auch höflich bleiben.


So, ich habe fertig

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- Akut. - 11-04-2018

@maresa
Eine recht einfache Aussage meinerseits, die die Idee der Natur grob aber doch recht gut beschreibt, "für einen Hund ist alles erlaubt was nicht verboten ist"

habs mal groß und fett gemacht, nicht ein Buchstabe spricht da von Sport, Erziehung, Ausbildung, Training durch den Menschen. Aber wie ich schon einmal schrieb, vielleicht ließt die völlig veraltete und verblödete Mutter Natur ja mit und kann von Deinen fleißigen Ausführungen lernen.


- Bine DSH - 11-04-2018

@ Akut

​Da es hier aber um Ausbildung geht (so meine ich mich zu erinnern), macht diese Deine Aussage nur Sinn, wenn man sie in Bezug zum Thema setzt. Das und nichts anderes hat Ma-re-sa getan.

LG
​Bine