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Ist das nicht schön? - Druckversion

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- lusna - 19-11-2009

Hallo Balco,

Balco,index.php?page=Thread&postID=79837#post79837' schrieb:
Lupo,index.php?page=Thread&postID=79810#post79810' schrieb:Ich ... sichere auch bestimmte Schlüsselelemente ab.

Wenn du einerseits absicherst aber andererseits behauptest zwangfrei auszubilden bis zur Prüfungsreife, dann ist das ein Widerspruch in sich. Jetzt versteh ich auch, warum du deine Art der Ausbildung nicht näher erklären möchtest.

Ein Vorschlag zur Güte: Definiere doch mal das Wort "absichern".
Lupo kann das dann ja ebenfalls mal tun.
Und dann sehen wir, was dabei rauskommt.

Für mich bedeutet "absichern" nicht notwendigerweise Zwang am Hund anwenden.
Ich definiere das für mich anders.

Grüsse,

Claudia


- Balco - 19-11-2009

Ich verstehe unter absichern etwas was mittels einer unangenehmen körperlichen Einwirkung (z.B. ein Leinenruck) geschieht.


- Lupo - 20-11-2009

Unter absichern verstehe ich, das Unterbrechen einer unerwünschten Handlung durch eine verbale oder körperliche Einwirkung unter besonderen Umständen.


- Lupo - 20-11-2009

M-K-E: erstes Zitat stammt nicht von mir sondern von Balco - ich bitte um Berichtigung :hallo:


- lusna - 20-11-2009

Noch eine Variante etwas abzusichern:

Langsame Veränderung von externen Einflüssen (Umgebung, Ablenkung etc.), sodaß der Hund immer noch jeweils in der Lage ist das erlernte Verhalten zu zeigen, aber zusehens lernt es auch unter veränderten Bedingungen korrekt zu zeigen.

Beispiel: Ablage. Zuerst keinerlei Ablenkung - langsame Steigerung der Ablenkung bis hin zu Ball werfen in direkter Nähe oder fremde Person läuft vorbei etc. pp.

Bei optimaler Durchführung ist keinerlei Einwirkung auf den Hund nötig und trotzdem wird das Verhalten des Hundes sicherer gegenüber Umwelteinflüssen. Ergo abgesichert.

Grüsse,

Claudia


- M-ICHAEL K-E-LLER - 20-11-2009

Sorry!


- lusna - 20-11-2009

M-K-E ... öhem - ich glaube Du hast Dich geirrt mit der Korrektur :whistling:

... wenn Du den Beitrag bearbeitest, dann wähl doch mal den Tab "Quellcode" aus - dann kannst Du im "quote=" den Namen korrigieren ...


edit(h): ... hat sich zwischenzeitlich erledit ...

Grüsse,

Claudia


SCHIEDSRICHTER - M-ICHAEL K-E-LLER - 20-11-2009

Balco,index.php?page=Thread&postID=79857#post79857' schrieb:Ich verstehe unter absichern etwas was mittels einer unangenehmen körperlichen Einwirkung (z.B. ein Leinenruck) geschieht.
OBERFLÄCHLICH! 40 Punkte ;(


Lupo,index.php?page=Thread&postID=79891#post79891' schrieb:Unter absichern verstehe ich, das Unterbrechen einer unerwünschten Handlung durch eine verbale oder körperliche Einwirkung unter besonderen Umständen
100 Punkte! :daumenhoch:


- Balco - 20-11-2009

Die Definitionen eines so vagen Begriffes wie „absichern“ (was ist schon sicher bei einem Lebewesen ausser dem Tod?) ist immer subjektiv. Mir ging es bei meiner Beschreibung um den Zusammenhang, dass man eine Ausbildung nicht zwangfrei nennen kann, wenn man unangenehm körperlich einwirkt.

Wenn es um reines Abbruchverhalten geht auf ein verbales „Nein“ hin, dann stellt sich die Frage, ob dieses „Nein“ durch eine frühere unangenehme Einwirkung unterlegt ist, und was der HF tut, wenn der Hund das Abbruchsignal missachtet und ignorieren oder nicht bestätigen nicht ausreichen, um den Hund zum Abbruch zu bringen.

Ich halte es bei Gebrauchshunden für unmöglich Prüfungsreife zu erreichen durch eine zwangfreie Ausbildung. Lupos Hunde, die zwangfrei Prüfungsreife erreichen, sind dann eben die Ausnahmen, die die Regel bestätigen, wenn sie nie eine körperlich unangenehme Einwirkung bekommen haben.

Die Lernphase allerdings wird optimal ohne jeden Zwang. Die Mausfilmchen zeigen wie schön das mit clickern selbst bei nicht so emotional an den Menschen gebundenen Tieren geht, die keinen will to please haben, den man zusätzlich bei Hunden nützen kann. Das Hamsterfilmchen zeigt die Schwächen der Lockmethode und der Korrekturmethode.

In meinem ersten Beitrag habe ich übrigens darauf hingewiesen, dass sowohl bei Mäusen als auch bei Hunden keine Katzen dabei sein sollten. Das Clickertraining findet eben bei extremen Bedingungen und bei der Etablierung eines reinen Abbruchverhaltens seine Grenzen. Zum Glück sind wenigstens in der Abteilung B auf dem Hundeplatz in der Regel keine extremen Bedingungen.


- M-ICHAEL K-E-LLER - 20-11-2009

Nach diesem Beitrag verstehe ich nicht, warum du dich bisher - nach meinem Empfinden - kontraproduktiv verhalten hast und erst jetzt mit deiner Einstellung rüberkommst. Meine Erregungszustände waren völlig unnötig.