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- Barbara - 07-02-2012 Jetzt hat es meinen Jungspund auch erwischt. Werde das gleich mal ausprobieren mit der Möhrensuppe! LG Barbara - Antje - 08-02-2012 Dürken,'index.php?page=Thread&postID=128252#post128252' schrieb:Ich muss sagen, dass das Ergebnis besser war als die Gabe von Antibiotika bei meinem Rüden vor zwei Wochen. Das läßt sich einfach erklären. Das Antibiotika tötet die Bakterien, die den Durchfall verursachen. Aber auch alle anderen, sprich auch "die Guten", welche die Darmflora bilden und die der Organismus unbedingt braucht. Die Möhrensuppe hingegen führt die Durchfallerreger einfach an der Nase herum, indem sie diese dazu bringen sich an ihre Oligosaccharidstückchen anzuheften. Und diese Erreger werden dann mit dem Kot ausgeschieden und können sich so im Darm nicht weiter vermehren (wie sie es ansonsten tun würden, wenn sie sich an der Darmwand anheften würden). Während "den Guten" nix passiert... Der gesamte Prozess "Aufbau einer neuen Darmflora", der nach jeder Antibiotikagabe durchlaufen werden muß, entfällt bei der Möhrensuppe. Außer daß die Durchfallerreger ausgeschieden werden bevor sie sich im Organismus weiter vermehren können passiert ja nix weiter. Möhrensuppe - Quinn - 08-02-2012 "Karotten können Antibiotika ersetzen
von Wolfgang Kappler
Erlanger und Wiener Forscher haben jetzt herausgefunden, warum bestimmte Inhaltsstoffe von Karotten, Äpfel, Heidel- und Preiselbeeren Durchfälle bereits nach 2 Tagen zum Abklingen bringen und warum sie vielen Antibiotika überlegen sind und diese teilweise ersetzen können. Noch vor hundert Jahren starben etwa in Münchner Kinderheimen rund 95 Prozent der an Durchfall erkrankten Kinder. Die tragische Situation besserte sich schlagartig mit der Einführung einer speziellen Karottensuppe, mit der der Ordinarius der Heidelberger Kinderklinik Professor Ernst Moro 1908 gute Erfolge bei der Bekämpfung der Diarrhoe erzielte. Das Wirkprinzip indes blieb verborgen. Erst jetzt haben der Leiter der Erlanger Universitätskinderklinik, Professor Josef Peter Guggenbichler und der Wiener Pharmakologe Professor Johann Jurenitsch diesen Mechanismus entschlüsselt. Durchfall entsteht, wenn Bakterien oder Viren (etwa Coli-Bakterien, Salmonellen oder Rotaviren) den Darm besiedeln und bestimmte Giftstoffe freisetzen. Voraussetzung ist, dass sich der Erreger zuvor an das Organ anheftet. Da Antibiotika starke Nebenwirkungen auf die gesunden Keime haben, besannen sich die Wissenschaftler auf die altbewährten Hausmittel Apfel, Karotte, Heidel- und Preiselbeere. Aus über 100 Inhaltsstoffen fanden sie letztlich das wirksamste Kohlenhydrat. Es sind die sogenannten Oligogalakturonsäuren, die den von den Bakterien angesteuerten GAL-1-4-Gal-Rezeptor besetzen können. Diese Säuren können bereits in Konzentrationen von lediglich 0.005 Prozent Bakterien in ihrer Haftung vollständig blockieren. Da der Wirkstoff Nahrungsmittelcharakter hat, sei er chemisch-synthetischen Verbindungen überlegen. " In der Nutztierhaltung werden viele Antibiotika eingesetzt, beispielsweise, um Massendurchfälle zu vermeiden. Bei Schweinen konnten wir zeigen, dass unser Kohlenhydrat die Durchfallrate auf 12 Prozent senkte, und damit den Antibiotika deutlich überlegen war," meldet Guggenbichler erst Erfolge. In Karotten wird das wirksame Molekül erst durch (längeres) Kochen freigesetzt. Rezept für die Morosche Karottensuppe: 500g geschälte Karotten in einem Liter Wasser eine Stunde kochen, durch ein Sieb drücken oder im Mixer pürieren. Die Gesamtmenge auf einen Liter Wasser auffüllen. Drei Gramm Kochsalz ( ein knapp gestrichener Teelöffel) hinzufügen. Fertig." So das hatte ich mal gefunden und mir gespeichert,weil es gut klang.Hab es selbst ausprobiert und wie die andere als gut befunden sowie hilfreich.Hab noch ein paar Dinge. - M. Lorenz - 08-02-2012 @Antje Danke, damit kann ich etwas anfangen, auch wenn mir lieber gewesen wäre, dass Du sagst, dass die Zuckerkristalle kältestabil sind. :wink2: - Antje - 08-02-2012 Sind sie ja vielleicht auch. Aber wie lange und unter welchen Voraussetzungen? Ein paar Tage oder Wochen werden O.K. sein, aber wahrscheinlich gibt es irgendwo eine Grenze. Bei einer bestimmten Minusgradzahl. Bei einer bestimmten Dauer. Müßte man austesten... Ich halte den Aufwand, diese Suppe zu kochen, allerdings nicht für so groß um das im Krankheitsfall an meinen Hunden ausprobieren zu wollen. Ich würde im Fall der Fälle einen Schwung Suppe kochen, den zum Teil dann auch einfrieren, aber ab einer längeren Lagerdauer diese nach und nach auftauen und als Zugabe ins Futter geben. Wenn die Hunde Monate oder Jahre später wieder mal Durchfall haben würde ich lieber neu kochen. - M. Lorenz - 08-02-2012 Zitat:Ich würde im Fall der Fälle einen Schwung Suppe kochen, den zum Teil dann auch einfrieren, aber ab einer längeren Lagerdauer diese nach und nach auftauen und als Zugabe ins Futter geben. Wenn die Hunde Monate oder Jahre später wieder mal Durchfall haben würde ich lieber neu kochen.Im Prinzip habe ich nichts anderes vor. Ein halber Zentner Obst/Gemüse reicht bei mir sowieso nur max. drei Monate. Dann kommt der nächste Schwung. - Antje - 08-02-2012 Für das generelle Zufüttern von Möhren würde ich aber rohes Gemüse bevorzugen oder solches, das nur kurz gekocht/gedünstet wurde. Letztendlich gibt man es ja in erster Linie wegen der Vitamine, Enzyme, Flavonoide etc. Von denen dürfte nach ein bis zwei Stunden Kochzeit aber nicht mehr allzu viel übrig sein. - M. Lorenz - 08-02-2012 Antje, ich weiß. Normalerweise gibts Möhren bei mir roh (ggf. gefrostet) oder getrocknet. Wenn ich aber einmal beim zubereiten bin... Ich mache lieber einmal in der Woche große Wäsche als jeden Tag nur den Schlüpper und die Socken mit der Hand zu waschen. Es beruhigt mich einfach, Reserven für den Fall zu haben, dass man mal schnell etwas braucht und vielleicht gerade nicht 2 Stunden Zeit zum Kochen hat. - aik5 - 08-02-2012 sehr interessant mit der Möhrensuppe. Was ist denn die genaue Menge die der Hund nun kriegt? Muss es mehrmals täglich sein oder reicht einmal eine grössere Portion? Darf er dann sonst nichts anderes Essen an dem Tag? - Barbara - 08-02-2012 Mein ansonsten völlig verfressener Hund verschmäht die Möhrensuppe, würde aber sehr gern sein Trofu fressen :nope: . Also doch wieder die chemische Keule. LG Barbara |