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Apportieren -Aufbau - Druckversion

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- Helmut Dillmann - 20-11-2006

Hallo Dürken,

-a: -a: -a:

Danke für das Video!
gefällt mir sehr gut! Ich nehme mal an, dass Du keine Zeitrafferfunktion bei der Darstellung verwendet hast Big Grin Big Grin Big Grin
Tolles Vorsitzen und tolle Arbeitsfreude.

Helmut Dillmann
http://www.schaeferhunde-von-mordor.de


- steoli - 20-11-2006

Hallo Jupp,

OK..Hund nimmt Holz vom Boden auf.

wie bestätige ich das?
Darf der Hund selbstständig das Holz ausspucken um seine
Bestätigung (Futter oder Spiel) zu bekommen?

Gruß Christa


- Jupp - 20-11-2006

Hallo Christa,

du solltest ganz am Anfang einem evtl. Ausspucken mit dem Click zuvorkommen. Dann darf er das Holz ruhig ausspucken, um seine Bestätigung zu bekommen.

Noch nicht mit dem HZ „Aus“ arbeiten, das kommt erst später.
Sollte er das Holz nach dem Click nicht ausspucken, dann einfach die Bestätigung (am besten Futter) vor die Nase halten. Er wird das Holz dann loslassen.

Auf keinen Fall nach einem selbständigen Ausspucken clicken und bestätigen.

Dann werden die Anforderungen, also längeres Halten, immer mehr gesteigert. Sollte er dann einmal das Holz vor dem Click ausspucken, bekommt er keine Bestätigung. Beim nächsten Versuch dann verringert man die Zeitdauer erst wieder etwas, um sie dann wieder zu steigern.


- Mayu84 - 20-11-2006

Ich habe den Apport sehr klein aufgebaut und zig Wege dazwischen gehabt, allerdings eher unbewusst.
Ich habe allerdings auch nicht nach Schema gearbeitet, sehr zu meiner Schande, sondern immer das gemacht, was der Hund an jenem Tag (während der Lernphase halt) zu bringen imstande war.

Hund sollte stets lernen, das wenn ich das Holz nehme, es nun "Action" ist.

Ich habe es stets vom Boden aufheben lassen, vorher Trieb auf das Holz gemacht, Holz weg, einige Schritte zurück, Hund kam mit Holz, wollte kämpfen, Holz abgenommen, ein Leckerli, dann wieder Trieb auf das Holz...

Und mit der Zeit einfach reingearbeitet, was PO-mässig gefordert ist.
Ruhiges Halten, Halten solange ich will, dann mit dem Holz sitzen, vor mir sitzen...

Nachdem ich den Hund triebmässig auf das Holz scharf gemacht hatte, war es absolut kein problem, ihn dazu aufzufordern, das Holz aus allen Ecken und Kanten hervorzuholen!

Es gab auch Zeiten, in denen eine unangenehme Einwirkung von mir aus kommen musste, allerdings hatte es nichts mit dem Apport an und für sich zu tun, sondern generell mit dem Hund selbst!


- Goldi - 20-11-2006

@ Jupp
Gut das du null Plan hast.
So wie du ausbildest reicht es sicher nicht mal für das bestehen einer Prüfung.

An alle Beginner, hört nicht auf diesen Scharlatan. Fragt ihn doch mal wo er sein (nicht vorhandenes) Wissen her hat.


- steoli - 20-11-2006

Hallo Jupp,

noch eine Frage zum Holz aufnehmen:
wirfst(blödes Wort) du das Holz. Weit/Nah
oder legst du es einfach auf den Boden.
Ist der Hd. dabei an der Leine oder frei?

Gruß Christa


- Jupp - 20-11-2006

Hallo Christa,

ich lege das Holz zwischen Hund, der ca. 1 m vor mir steht, und mich. Keine Leine.


- Mayu84 - 20-11-2006

@Goldi

Du sprichst ein schönes Wort aus!
"Scharlatan"!

Das Jupp nicht mit seiner Identität rausrückt, das er keine absolvierten prüfungen nennt, das er (auch von mir ausgesprochener) "Trainings-Einladungen" nicht folgt und und und...

Spricht SEHR GEGEN IHN!

Ich selbst, vor allen Dingen als Anfänger, weiss das man kaum/gar nicht mit "soften" Methoden zu einem absolut zuverlässig, sicher arbeitenden Hund kommt!

Wie oft musste ich schon mit meinem kleinen Scheisser kämpfen, weil dieser sich quer gestellt hat.

Hätte ich da den Hund probieren lassen, einfach mal auf softe Tour gemacht, dann hätt ich nu einen größenwahnsinnigen Gartenzwerg, der zu allem bereit ist, bloß nicht sauber arbeiten!

Es mag gut stimmen, das zuviel Trieb blöd macht und das man den Hund ruhig halten muss, damit er so aufnahmefähig wie möglich ist.

Nur wie stellt man das (vor allen Dingen als jemand der den ersten, triebigen Hund führt) an, ohne das der Hund die Lust am Training verliert oder sich anderweitig beschäftigt???


- Liljakk - 21-11-2006

Zitat:Original von Helmut Dillmann
Für mich, aber jeder mag das anders machen, ist entscheidend, dass mein Hund zunächst spielen kann. Er muss verknüpft haben, dass - wenn er mir das Holz bringt - danach die Post abgeht.

Helmut Dillmann
http://www.schaeferhunde-von-mordor.de

Zitat:Original von Mayu84


Nachdem ich den Hund triebmässig auf das Holz scharf gemacht hatte, war es absolut kein problem, ihn dazu aufzufordern, das Holz aus allen Ecken und Kanten hervorzuholen!

Genau so sehe ich das auch :dh: :ja :dh:


polarisieren - dberensmann - 21-11-2006

Zitat:Original von Mayu84
Ich selbst, vor allen Dingen als Anfänger, weiss das man kaum/gar nicht mit "soften" Methoden zu einem absolut zuverlässig, sicher arbeitenden Hund kommt!

wissen ist immer das ergebnis eigener unmittelbarer erfarhrungen. hat man es nicht selber erlebt kann man es niemals wissen, man kann es nur vermuten. die behauptung als anfänger zu wissen ist an sich schon sehr gewagt, so scheint es doch offensichtlich das der zeitliche aufwand eines anfängers um sich wissen anzueignen knapp bemessen ist oder war.

die frage ist nicht wie man einen "absolut zuverlässigen, sicher arbeitenden hund" bekommt, sondern viel mehr wie man einen "absolut zuverlässig und sicher arbeitenden hundeführer bekommt!


Wie oft musste ich schon mit meinem kleinen Scheisser kämpfen, weil dieser sich quer gestellt hat.

....sind das nicht schon deutliche signale die auf ein nicht ausreichendes wissen hinweisen?

Hätte ich da den Hund probieren lassen, einfach mal auf softe Tour gemacht, dann hätt ich nu einen größenwahnsinnigen Gartenzwerg, der zu allem bereit ist, bloß nicht sauber arbeiten!

..... auch hier frage ich mich wo auch nur entfernt ein kynologischer hintergrund zu erkennen ist. weder der begriff "softe tour" noch "gartenzwerg" bezeichnen eine ausbildungsmethodik oder einen hund im eigentlichen sinne.

Nur wie stellt man das (vor allen Dingen als jemand der den ersten, triebigen Hund führt) an, ohne das der Hund die Lust am Training verliert oder sich anderweitig beschäftigt???

ganz einfach, .... in dem man sich ohne vorurteile, mit den möglichkeiten die sich durch die moderne hundeausbildung bieten, auseinander setzt. (ich denke hier an jupp seine ausführungen)

ich habe die erfahrung gemacht das die beste ausbildungsmethodik die ist, .....keine zu haben. ich habe mich immer am ergebnis von lernerfolgen orientiert. meistens waren es positive und negative verstärker in einer auf den hund abgestimmten qualität und ballance die hervorragende ergebnisse gebracht haben.

"beispiel" ....das video von dürken!! eine für mich optimale teilübung. jetzt muss man nur die hundeführerin dazu motivieren diese gemachten erfahrungen und das dadurch erarbeitette wissen weiter zu geben.