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Apportieren mit Clicker aufbauen - Druckversion

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- Heinz.S - 16-01-2008

So,nun mal,ich weiß mal wieder nicht,was euch da so hochkocht.
Thomas Antwort war,"eben keine Methode". Punkt.
Ich habe nachgefragt,was ist es dann als eben dieses,nennt mir einen begriff,der dafür einsetzbar ist,für mich gibt es keinen.
Es geht ja bei dieser ausbildung um,ich nenns mal "Weltanschauung",bei der permanent Unterschwellig das als "besser" hingestellt wird.Ich bin der allerletzte,der nicht akzeptiert,das moderne Techniken Vorteile bringen,aber ich wehre mich absolut dagegen,alles hoch zu jubeln,nur weil es "neu" ist,bzw. das gleichgesetzt wird mit neu=besser.
Das bei einigen die Emotionen so hoch kochen,bestätigt mir nur,das es nicht alleine um einen Ausbildungsweg geht,sondern das mehr dahinter ist,und auch das ist einen faktische Feststellung und soll nicht provokant sein.
Nochmal,jeder so,wie er Spaß dran hat.
Und weiter,bitte ganz sachlich,ich hab mir das Vidio angeschaut und es gefällt mir.
Aber was zeigt es?
Einen Hund, der mit starken Hilfen eine schöne Apportierarbeit zeigt,nicht mehr und nicht weniger.
Wie gut der Hund nach fertiger Ausbildung unter Prüfungsbedingungen wirklich mal ist,kann doch jetzt noch keiner sagen. Ja,er ist auf gutem Weg,aber ob ein anderer Hund nicht evtl. besser ist,schaun wir mal.
Ich wünsch euch jedenfalls viel Glück und Erfolg und das ganz ehrlich.


- Claudia Ph. - 16-01-2008

Heinz,
mein guter alte Brummbär, sei nicht so streng im Bezug auf dem Film, auch in deinen alten Fachkundigen Augen habe ich einen Glanz gesehen.... Big Grin
Dieser Film zeigt, Teamarbeit unter Menschen, das finde ich schon beeindruckend, dann werden die Lerngesetze otimal genutzt, die Ausstrahlung und die Mutivation stimmt, eine Ausgeweide!
... aber Heinz, da gebe ich dir recht, auch mir fehlt da die Absicherung, denn es ist positiv aufgebaut, sicherlich wird durch Vorenthaltung der Bestätigung, bei nicht richtigem Ausführen Frustration und auch Mutivation erzeugt, aber welche Möglichkeit habe ich als HF, das ganze sicher zu machen?
Und wir wissen, das jeder Hund, einmal nicht korrektes Verhalten zeigt...wie löst man das, wenn der Hund eigentlich nur positiv kennt?
Ich finde die Art und Weise einen richtig guten Weg -a: , aber mir fehlt da noch etwas daran, die Sicherheit.
Tschüü


- Claudia Ph. - 16-01-2008

ups AUSGEWEIDE,...Hammer, ich meinte Augenweide, sorry


...eine Kombi aus Positiv und Negativ....Ja /Nein...Balance....Hund darf Fehler machen....Absicherung durch Ablenkung.... Tongue das leben eines Hundlers ist echt schwer :c:


- Dürken - 16-01-2008

Zitat: Ich finde die Art und Weise einen richtig guten Weg -a: , aber mir fehlt da noch etwas daran, die Sicherheit.
Es gibt keine Sicherheit, weder bei dem einen, beim anderen Weg. Wir arbeiten mit Hunden und nicht mit Maschinen.
Letztendlich geben selbst die keine Sicherheit - es gab mal ein Schiff, dass sollte unsinkbar sein. Täglich sterben Menschen bei Autounfällen und Flugzeugunglücken.

Vertraue auf Allah, aber binde dein Kamel an.


- Thomas Schmitt - 17-01-2008

Hi,

meine Antwort war eine, nicht maßgebliche (unterstützt durch eine Videosequenz), auf eine Frage im "Beginner"-Bereich. Das war alles.

Lieber Heinz, liebe Claudia!

klar könnt ihr das Teil zerlegen und eure Meinung dazu kundtun. Was bedeutet denn für euch, eure denn so wichtige Absicherung in einer Phase, die hier noch gar nicht erwähnt wurde - das Apportieren (Hin u. Rückweg auf diesem Video) war das Erste dieser Hündin.

Was bedeutet denn für euch "Absicherung"? Wenn dazu unbedingt gehört, dass deutlich wird, dass der Hund Apportiern muss und nicht der Wille im Vordergrund steht, stimme ich euch zu. Aber es spielt eine wesentliche Rolle im Ergebnis.

Zitat:Und wir wissen, das jeder Hund, einmal nicht korrektes Verhalten zeigt...wie löst man das, wenn der Hund eigentlich nur positiv kennt?

Schön Claudia, dass du und Heinz das wissen...

Und... Apportiert (im Sinne der Einstellung, alles andere führt hier zu weit) haben auf diese Weise u. a. in unserem Verein:

Eyla v.d. Paarquelle, Raky v. Waldwinkel, Kiron v. Hause Santiages und Quincy v. Waldwinkel. Alle LGA, FCI und/oder BSP. letzterer auch WM.
Und diese Hündin (abgesichert Big Grin ) - und (ohne negativen Beigeschmack meinerseits) reine HZ:

http://www.og-schwabmuenchen.de/download/xindiApport.wmv


Wichtig ist - dass der Hund (bei der Ausführung, egal welcher Übung), seinen "Stolz" nicht verliert und nicht Vermeiden im Vordergrund steht. Mag anderen völlig Wurscht sein, für mich ist es Voraussetzung!

Und... es gibt Zeiten, da sollte man einfach wissen, dass es wichtig ist sich hier auszuklinken. Bin ja bei Weitem nicht der Erste! Wink
Ich hatte weder die Absicht zu predigen, noch "Religion" zu verbreiten.

Grüße und Servus

Thomas


- dberensmann - 17-01-2008

Heinz.S,index.php?page=Thread&postID=40995#post40995' schrieb:Aber was zeigt es?
Einen Hund, der mit starken Hilfen eine schöne Apportierarbeit zeigt, nicht mehr und nicht weniger.
.... ich finde das video zeigt viel mehr. ich sehe ein team arbeiten das nicht nur die PO um jeden preis in den vordergrund stellt. ich sehe die momentaufnahme eines trainings das gepraegt ist von harmonie, arbeitsfreude und kommunikation zwischen artfremden lebewesen auf einer gleichberechtigten ebene. jeder ist bereit zu investieren und alle werden entlohnt. das hat nichts mit modernem training zu tun, sondern vielmehr mit einer vorbildlichen einstellung dem hund gegenueber!! ein hund realisiert nicht eine pruefung bestanden zu haben, er fuehlt sich dadurch auch nicht besser. nur das gemeinsame training, bei dem sich der hundefuehrer seinem hund annähert, befriedigt dem hund wichtige beduerfnisse. die ausbildung ist stückweit immer ein spiegelbild der eigenen persönlichkeit. es geht also nicht um eine methode, sondern darum wie wir uns defenieren, ..... im umgang mit dem hund.


- Karin Engler - 17-01-2008

Thomas Schmitt,index.php?page=Thread&postID=41058#post41058' schrieb:Wichtig ist - dass der Hund (bei der Ausführung, egal welcher Übung), seinen "Stolz" nicht verliert und nicht Vermeiden im Vordergrund steht. Mag anderen völlig Wurscht sein, für mich ist es Voraussetzung!

Schön gesagt - danke.

Gruß

Karin


- DSH-Hero - 17-01-2008

Moin,

ich denke schon, dass die, in dem Video von Thomas gezeigte, Hündin das Apportieren ohne "Absicherung", nach dem Abbau der "Hilfen" korrekt durchführen wird. Mein Sprengstoffspürhund hat seine Ausbildung auch "nur" mit positiver Bestätigung/Verstärkung durchlaufen. Und im Vergleich zu einem Sporthund, bei dem es "nur" zu Punktabzügen kommt, wenn die Arbeit nicht korrekt ausgeführt wurde, muss ich mich bei der Sprengstoff- /Waffensuche auf meinen Hund verlassen können.

Gruß

Micha


- britta_vamos - 17-01-2008

Hallo Thomas ,
lass Dir von ein paar Besserwisser nicht den Glauben an den Rest der Foris vermiesen.
Ich habe deine Apport-Arbeit auf CD gebrannt und werde sie voller Stolz heute Abend meinen Trainingspartner zeigen. Auch ich habe bereits mit dem Clicker angefangen, wie Du.
-Vorsitz-Halten-Click- den nächsten Schritt kannte ich allerdings anders. Deine Art gefällt mir besser. Werde es ausprobieren, das tolle am Clicker ist ja, das der Hund keine negative Erfahrungen macht,
wenn es für ihn das falsche ist ( was ich mir aber nicht vorstellen kann).

Viele Grüße und Danke für deinen Beitrag.

Britta


- Claudia Ph. - 17-01-2008

Hallo Thomas,
ich weiß jetzt leider nicht warum do so gereizt reagierst??? Und mir eigentlich Rechtfertigungen an den Kopf schmeißt?

Ich sagte, das dieser Film eine sehr gute HF zeigt, und der Hund dadurch Lernprozeße durchlebt, absolut prima gemacht! Bei so eine Aufbau sind die Fehlerquellen des Hundes minimiert.

Doch wenn du sagt ,das es nur ein Ausschnitt einer Ausbildung ist, sollte man zumindest erwähnen, das auch bei euch eine Absicherung stattfindet.
Das der r Hund bei euch belastbar gemacht wird, gegenüber nicht Ausführen oder Fehler in der Übung, wie diese Absicherung bei euch aussieht, ist sekundär, aber erwähnen sollte man es schon.

Denn, wenn man als Beginner so etwas sieht, sieht man ja eben nur ein Ausschnitt, und ein Hinweis auf Absicherung hätte genügt, um deutlich zu machen, das es eben eine Balance geben muß, zwischen wollen und müssen, ohne Verlust der Ausstrahlung des Individiums, das ist ja die Kunst.

Ich weiß, das es absolute Sicherheit nicht gibt, aber ich finde es Klasse, von mir zu sagen, mein Hund und ich streben die "kleine" Sicherheit für uns an, ... die Erfahrung zeigt oft, das diejenigen die sagen, es sind Tiere und man hat keine Sicherheit, die Perfektionisten sind, um selbige zu erhalten.

...meine kleine Sicherheit fühlt sich so an, das ich vor Prüfungsangst sterbe, und wenn mein Hund mich anschaut, um mit mir etwas zutun, vergesse ich die Zuschauer,.....Thomas ich habs verstanden.

Tschüü

Besserwisser, ups, auf keinen Fall, aber Britta, du solltest Thomas nach der negativen Erfahrung fragen...