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HILFE HUND BEISST NACH HUNDEFÜHRERIN - Druckversion

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- Heinz.S - 19-06-2015

Maliman,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24639-HILFE-HUND-BEISST-NACH-HUNDEFÜHRERIN/?postID=165156#post165156 schrieb:Wie zb fuss heisst nicht dir geht's schlecht.....sondern wenn Du das machst geht's dir viel besser als sonst und mama freut sich (wirklich)mit dir!!!!
Bitte Bitte,Mama :geist: ist doch auch lieb zu dir,sei bitte auch lieb zu mir

Maliman,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24639-HILFE-HUND-BEISST-NACH-HUNDEFÜHRERIN/?postID=165156#post165156 schrieb:Jetzt wo man etwas mehr verlangt als ein paar Meter mitarbeiten ohne direkt bezahlt zu werden,fängt die beisserei wieder an.
Respektlos

Maliman,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24639-HILFE-HUND-BEISST-NACH-HUNDEFÜHRERIN/?postID=165156#post165156 schrieb:Der hund hat schon gelernt mit offener Aggression seinen Willen zu erreichen.
Er sitz auf dem Thron und bestimmt den Ablauf

Maliman,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24639-HILFE-HUND-BEISST-NACH-HUNDEFÜHRERIN/?postID=165156#post165156 schrieb:Das was ich machen würde ist glaube ich mit ihrem Gewissen nicht vereinbar und sie würde den Platz weinend verlassen und den hund sogar noch bemuttern
Es ist immer schlecht,Dinge zu tun,die nicht mit dem gewissen vereinbar sind.......und meistens auch nicht Zielführend
Ja ja,und die Sprüche....zuhause ist der soooolieb,da macht der das nicht...........sind so alt wie der Hundesport.
Bleibt noch die Frage,wie sieht das denn nun wirklich aus?


Maliman,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24639-HILFE-HUND-BEISST-NACH-HUNDEFÜHRERIN/?postID=165156#post165156 schrieb:Andere Alternative wäre ipo mit diesem hd an den Nagel hängen.



- Heinz.S - 19-06-2015

Uwe Junker,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24639-HILFE-HUND-BEISST-NACH-HUNDEFÜHRERIN/?postID=165199#post165199 schrieb:Moralische Aspekte sind m.E. dem Hund fremd.
Glaub ich heute nicht mehr so,in ihrem Rahmen können auch Hunde solche Aspekte haben (meine Meinung)allerdings geb ich dir Recht,in dem Falle sicher nicht.

Uwe Junker,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24639-HILFE-HUND-BEISST-NACH-HUNDEFÜHRERIN/?postID=165199#post165199 schrieb:Ein gesunder Hund hat immer einen Grund beim Handeln
Das würde heissen,das ein Hund ein emotionsloses Wesen ist,das nur nach logischen Gesichtspunkten handelt,......ich schick dir meinen Hund mal vorbei :biglaugh:

Uwe Junker,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24639-HILFE-HUND-BEISST-NACH-HUNDEFÜHRERIN/?postID=165199#post165199 schrieb:Dann würde der Hund dies sicherlich auch in den unterschiedlichsten Situationen ebenfalls ausführen.
Das wird er auch,wenn du die Situationen nur herbei führst.Weglassen heißt nicht, sein lassen.
LG Heinz


- erwin - 19-06-2015

Uwe Junker,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24639-HILFE-HUND-BEISST-NACH-HUNDEFÜHRERIN/?postID=165199#post165199 schrieb:Beißen aus Respektlosigkeit halte ich für kaum zutreffend. Dann würde der Hund dies sicherlich auch in den unterschiedlichsten Situationen ebenfalls ausführen.
das sehe ich genauso,entspricht auch meiner erfahrung


- doghunter - 19-06-2015

Uwe Junker,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24639-HILFE-HUND-BEISST-NACH-HUNDEFÜHRERIN/?postID=165199#post165199 schrieb:Ein gesunder Hund hat immer einen Grund beim Handeln. Dieser kann allerdings in diesem Fall schwerlich aus der Ferne beurteilt werden. Beißen aus Respektlosigkeit halte ich für kaum zutreffend. Dann würde der Hund dies sicherlich auch in den unterschiedlichsten Situationen ebenfalls ausführen.
Wie schon gesagt, sind solche Beurteilungen am "grünen" Tisch eh kaum machbar...dass muss man sehen!
Wer sagt denn, dass er dieses nicht auch in "anderen Situationen" macht? Allerdings wird Frauchen, dann vermutlich "Blitzschnell" aufgeben und Ihm Futter, Ball oder Couch überlassen!
Laut TE bekommt der Hund ja während dieser Arbeit keinen "Reiz, Zwang oder was auch immer", ihm wird bloß sein Ball vorenthalten und er holt ihn sich mit Gewalt! Also respektiert er den HF nicht als "Alpha"!
Warum beißen Hunde ihren HF (hier meine ich jetzt nicht triebmotivierte Übersprungshandlungen)? Meist (95 %) doch nur aus 3 Gründen
1. Sie sind / werden dominant und respektieren nicht (mehr) den Rudelführer und versuchen einen höheren Status zu erlangen (kann man mit entsprechenden Antwort wieder in die Reihe bekommen oder muss sich jemanden suchen, der besser mit solch einem Tier zurecht kommt)
2. Der Hund wehrt sich gegen "ungerechte und unverstehbare" Zwänge (kann man easy hinbekommen indem man sich Gedanken über seine Ausbildung macht)
3. Der Hund ist böse / krank (entweder zum Fachmann bringen oder beerdigen)
Die anderen 5 % sind eher selten zu finden!
Ich hatte ja nun schon ein paar solcher Rabauken, oftmals mit 3 oder 4 Jahren zurück bekommen. Das waren alles geile Hunde, brauchten nur einen Wink um auf den richtigen Weg zurück zu finden Big Grin

Aber wie schon Anfangs gesagt, ist das alles bloß Theorie...Man muss das sehen, um es beurteilen zu können


- Nadin - 19-06-2015

Es ist ja ruhig hier im Forum, da können wir also auch noch etwas "plaudern", auch wenn es im konkreten Fall vielleicht nicht wirklich weiterführend ist.

Heinz, ich bekomme jetzt das Zitieren nicht hin, verzeih bitte ;-).... Sprüche wie "der ist so lieb zuhause" mögen so alt sein wie der Hundesport aber genauso alt sind die Sprüche darüber " dass der Hund nicht will, seinen Kopf durchsetzen will, seinen Hundeführer nicht respektiert..." und wenn man dann mal schaut, steht vor einem ein Hund, der entweder so viel Herz oder so viel Verzweiflung hat, dass er die Zwänge ( und da geht es gar nicht darum, wie stark sie sind), die er nicht versteht, weil es ihm einfach nicht beigebracht wurde, welches Verhalten zielführend ist, so umsetzt, dass er sich dagegen wehrt, nach vorne oder nach hinten......und solche Hunde sind ja dann oft tatsächlich die, die nicht zuhause machen, was sie wollen, sondern im "normalen" Leben funktionieren, weil sie dort dieser Konfliktsituation nicht ausgesetzt sind....
Solche Sachen sind dann selbstgewähltes Leid des Hundeführers, weil sie auf Fehlern in der Ausbildung beruhen...Souveräne Führung ist es halt auch nicht, dem Hund da einfach unklare Bilder zu vermitteln und so ein Verhalten kann sich ganz dann "von allein" lösen, wenn der Hund lernen kann, alles fein, so und so sieht richtiges Verhalten aus, Beantwortung von Zwängen sieht so aus und dann ist alles schick.
Natürlich gibt es sicher auch die sehr selbstbewussten Hunde, die den HF nicht für voll nehmen, hier ist aber die Frage, wenn der Hundeführer es selbst hat soweit kommen lassen ( und ich rede nicht von später gekauften Hunden,sondern von welchen, die der HF von Welpe an hat), wird sich das ändern, wenn Dritte eine Situation für ihn klären ?? Wahrscheinlich eher nicht....
Und wie gesagt, Problem bei beschriebenen Sachen ist immer, dass 5 Leute eine Situation wahrscheinlich 5 x anders beschreiben und bewerten würden aber ob es so ist...wieviele Hundeführer schätzen die eigenen Hunde bzw ihre eigenen Fähigkeiten wirklich objektiv und sachlich ein ?
Deswegen ist es wohl auch ziemlich unmöglich, hier konkret zu sagen, was der Hund für ein "Problem" hat, die HF hat wohl definitiv eins aber die Aussagen über den Werdegang sind doch etwas diffus....

LG-Nadin


- toto1710 - 19-06-2015

Hallo, wurde der Hund mal vom Tierarzt untersucht ?
Bei der Unterordnung haben die Hunde nicht so viel Trieb wie im Schutzdienst.

Hatte einen Hundeführer der auch immer bei den Winkel oder den Kehrwendungen von Hund gebissen worden ist, es stellte sich nach einem Tierarztbesuch heraus , dass der Hund einen Kreuzbandriss hat.

Gruss
Toto


- Heinz.S - 19-06-2015

Hallo Nadin,entweder hab ich ein Prroblem,mich klar auszudrücken oder der inzwischen überwiegende,schreibende Teil des Forums hat ein Problem,das zu verstehen,was da wirklich steht.
Ohne mich zu kennen,glaub mir mal,das ich für ne Menge Kollegen anlaufstation bin,wenn die Kacke nicht mehr dampft,sondern brodelt.
Und zu 99 Prozent sind es immer die gleichen,selbst gemachten Probleme,die bei (mM ) gut veranlagten Hunde dazu führen,das genau diese Symtome auftreten.
Ok,aus meiner eigenen Gruppe 2 ganz unterschiedliche Fälle,einmal der Hund,der zuerst Trieblich weggeschossen wurde und dann über starkzwänge geregelt werden sollte,was zur Folge hatte,das jede Leineneinwirkung in beissen endete und dann die Ausnahmehündin,die ganz klar die Unfähigkeit des HF,aufgestellte Regeln zu befolgen, mit dominanzverhalten klärte.
Beide Hunde sind/ werden erfolgreich auch überörtlich geführt,die Wege dahin waren aber sehr verschieden.
Wärend beim ersteren der Streß aufgelöst werden mußte und mitmachen für ihn als erfolgreich erkannt wurde war das beim 2ten nur möglich,dem Hund in Bildern zu erklären,welches Verhalten in welcher Situation für ihn am erfolgreichsten war.
Als der Hund das gelernt hat war der HF dann in der Lage,den Hund halbwegs dominat zu führen.

Dann noch ein Beispiel an meinem eigenen Hund.........habe bisher noch nie solchen schwierigen Hund gehabt,hat alles,was ein ganz guter braucht,aber seine Nerven spieln ihm regelmäßig Streiche.
Nach einer 2 Wöchigen Pause wegen Verletzung hab ich wieder angefangen zu trainieren,mit " Vorraus".
Es war eine seiner Topübungen,ohne Ball oder sonst was,richtig klasse.
An dem Tag wußte er absolut nicht mehr,was das HZ bedeuten soll,also hab ich die Distanz verkürzt,etc,sprich,bin ganz zurück.
Was kam war Schreien, meiden,der Versuch,alles was er konnte mir anzubieten,total weggedreht.
Lös ich das Problem,in dem ich seinen Focus auf einen Ball,den ich hinlege,zielgerichtet einzusetzen und ich hab es elegant gelöst?....Hab ich das wirklich gelöst?
Ich hab die Übung so lange weiter gemacht,bis er aufgegeben hat,hat mir endlich zugehört und dann dahin gelaufen ist,wo er hin sollte.(Natürlich bestätigt,klar)
Ich hab von ihm verlangt,im Streß trotzdem mir zuzuhören und zu lernen,es gibt keinen anderen Weg,alles andere hat bisher nur neue Probleme nachgezogen.
Und....das gleiche Procedre ist im SD beim rantreten,beim Rückentransport oder in der Fährte,wenn sie zu lang wird,überall hab ich immer nur dann erfolg gehabt,wenn ich ihn soweit runter hatte,das er es aufgab,mir nicht zuzuhören.
Und das ganze ohne Zwänge,jedenfalls nicht Problemlösend,sondern höchsten begrenzend.
Du selbst hast in einem anderen Thraed glaub ich geschrieben,das man manche Situationen ohne Zwänge nicht lösen kann,was anderes schreibe ich auch nicht.
LG Heinz



- Walter Schmidt - 19-06-2015

Ich glaube auch, dass ein Hund keine Moral hat. Es gibt keine göttliche Instanz, die instinktiv handelnden Lebewesen moralische Grundsätze vorschreibt. Ein Tier das ein anderes Tier tötet, um es zu fressen, hat dabei kein schlechtes Gewissen.

Aber Emotionen, also Gemütsbewegung im Sinne einer Gemütserregung hat ein Hund m.E. sehr wohl. Diese lösen dann Gefühle wie z.B. Ärger, Angst, Freude, Zuneigung usw. aus.

Deshalb glaube ich weniger daran, dass dieser Hund respektlos oder alphadominant agiert, sondern ich denke, dass die Situation bei der Arbeit mit dem Hund eine Gemütserregung auslöst, die ihn dazu veranlasst, die Situation beenden zu wollen. Die Beißattacken haben ihn anscheinend mehrfach zum Erfolg geführt, und als schnell lernender Hedonist weiß er nun genau, wie er die unangenehme Situation vermeiden bzw. beenden kann.

Nachdem die Auslöser für dieses Verhalten wohl nicht eindeutig zu klären sind, bleiben auch nicht viele Lösungsmöglichkeiten. Über die Tastatur möchte ich keine empfehlen. 0815 funktioniert hier nicht. Das geht m. E. nur, wenn man den Hund mit seinem HF sieht, beobachtet, bewertet und daraus ein Konzept zur Verhaltenskorrektur entwickelt (s. Heinz).

Servus Walter


- Nadin - 19-06-2015

*lach* Heinz, vielleicht haben wir uns beide missverstanden, das einzige, wogegen ich mich aussprach, ist der Absolutismus, dass der Hund, der beisst, grundsätzlich auf dem Thron sitzen muss..... ein Hund, der sich wehrt, wenn er sich denn wehrt, fühlt sich sicher nicht so und dem fehlt auch nicht der Respekt....und er muss das auch zukünftig nicht zwangsweise in andere Situationen übertragen ....in Deinem ersten Absatz beschreibst Du ja auch unterschiedliche Lösungswege und eben die Differenziertheit der Lösungen "propagiere" ich ja nur..
Du hattest einen Einwand gegen Uwe's Maulkorbvorschlag, weil man das Beissen nicht tolerieren dürfe, aber damit toleriert man es ja nicht, wenn es einem die Möglichkeit gibt, dem Hund den Erfolg damit zu nehmen und selber ohne Angst und Angespanntheit ruhiger an den Problemen zu arbeiten....
Der letzte Post von Doghunter war auch deutlich differenzierter als der vorherige, zumindest nach meinem Empfinden, aber da ich mich nicht als ganz doof einschätze ( wobei ich mich täuschen kann :-P ) geht es anderen Lesern vielleicht ähnlich...........und was Du oder er oder andere hier mit einer Selbstverständlichkeit regeln können, das scheint den Leuten, die diese Probleme haben, ja nicht möglich zu sein.....und klar klingt dieses Reden vom Thron und Respektlosigkeit immer sehr danach, dem Hund mal zu zeigen, wo der Hammer hängt, wichtig ist eben immer wieder zu betonen, dass dies nicht "zwangsweise durch weitere Zwänge" ( klingt doch gut ;-) ) geschehen muss.... Und so auch nicht gemeint ist.
Ich habe hier nicht "kontra" geschrieben, sondern die Vielfältigkeit der Lösungsmöglichkeit betont, das wars eigentlich schon ;-)

LG -Nadin


- Heinz.S - 19-06-2015

Walter Schmidt,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24639-HILFE-HUND-BEISST-NACH-HUNDEFÜHRERIN/?postID=165207#post165207 schrieb:Ich glaube auch, dass ein Hund keine Moral hat.

Hi Walter,wie beurteilst du zB,wenn der eine Hund merkt,das der andere schwach ist,zB Alter....das er ihn dann in Ruhe lässt,obwohl das vorher nicht der Fall war.
Natürlich vergleiche ich diese Art nicht mit der Moral unseres Verständnisses,aber es ist auch nicht besser mit anderen Dingen zu vergleichen....Mitleid,Fürsorge etc......und Erfolg als Ziel ?????????

Mich stört einfach,das man heute immer mehr den Hund nur als funktionierendes Ding darstellt,der keine eigenen Emotionen oder Gefühlsregungen kennt.
Ein Lebewesen macht nichts ohne Grund,ok,ob das aber immer mit Berechnung zu tun hat........ne,glaub ich nich.
LG Heinz