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- AchimL - 17-03-2016 Steffi, wenn Du schon von Höflichkeit und Respekt schreibst ... solltest auch Du dich daran halten. Der Begriff "Ironie" macht Deine Aussage auch nicht höflicher oder respektvoller. Ich habe hier "Eine" Möglichkeit aufgezeigt, wie man es versuchen könnte. Ob du jetzt mich meinst oder es eine Anspielung auf Kimmy sein sollte macht es auch nicht besser. Das Du schon 30 Jahre Hundesport machst sagt erstmal gar nix. Ich kenne genügend Hundeführer die mindestens schon genauso lange Hundesport machen....... die wenigsten davon haben wirklich Ahnung ... und die können noch 100 Jahre, das wird nie besser. Allgemein mal zu Kimmy. Wer damit ein "Problem" hat .. muß es weder lesen noch darauf antworten. Oder bei Pesch .... ich kann mich auch nicht mit allem identifizieren ... aber Anregungen kann ich mir eventuell holen .... - Steffi Broderius - 17-03-2016 Stimmt Achim da hast du recht, die Wortwahl war auch nicht die beste... Thema ist halt, das man mit vielen Möglichkeiten den Hund konditionieren kann, davon wurden hier einige gute aufgezeigt (ich hab mir für mich auch positives herausgezogen) ..auch dein Ansatz ist gut, nur muß man eben auch den einzelnen Hund kennen und eventuell auch wie er veranlagt/gezüchtet wurde. Ich bin einfach davon überzeugt, das man bestimmte genetische Anlagen auch mit dem bestem Training nicht dauerhaft umkonditionieren kann, und sich als HF ggf. auch mal mit einer Situation arrangieren muß.. - Pesch - 17-03-2016 Walter Schmidt,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24122-Antijagdtraining/?postID=171229#post171229 schrieb:Das rechtfertig jedoch nicht, diese User in die "Steinzeit" der Hundeausbildung zurückzustufen, selbst wenn sie der Ansicht sind, dass in diesem spziellen Fall halt nur einmal durch ein "saftig" beigebrachtes Meideverhalten Erfolg erzielt werden könnte. User werden sowieso nicht zurückgestuft. Es geht ja nicht um Personen. „Steinzeit“ ist nicht eine saftige Einwirkung, sondern im erfolgreichen Fall das einfache Belassen im Meideverhalten. Sich damit zu begnügen, dass er das Unerwünschte jetzt erst mal nicht mehr tut. Das Superlernen dagegen nutzt den Ungehorsam im Alltag bei Junghunden z.B. so: Nein und Abbruchverhalten erzwingen durch deutlich unangenehme Einwirkung, nahtloser Übergang mit Formel (z.B. Willst du wieder lieb sein?) und durch gleichzeitiges Locken mit Futter in der Hand ins Wunschverhalten Fußlaufen (Futterfußlaufen kennt er natürlich schon), drei, vier Schritte Futterlaufen mit viel verbalem Lob bei jedem Schritt und dann stehen bleiben und Futtergabe mit Superlob, dann neutral (kein Lob mehr, keine Ermunterung oder sonstige Kommunikation, keine formelle Freigabe). Das Leben geht einfach so weiter. Hölle und Himmel sind vorbei. Nach einigen solcher Trainings bietet der Hund von selbst schon während der Einwirkung, bald schon im Beginn, wenn er merkt, dass das Donnerwetter fällig ist, das Versöhnungsverhalten an (was man natürlich sofort annimmt), d.h. er kennt den Weg vom schlechten Gefühl zum guten Gefühl. Fußlaufen ist damit grundsätzlich emotional sehr positiv besetzt (über Futter und Ball hinaus) und auf keinen Fall in irgendeiner Form ein „Faustschlag ins Gesicht des Hundes“, wie es in der „Steinzeit“ üblich war. Der Ungehorsam im Alltag ist also für eine bestimmte Anlernzeit durchaus willkommen, damit man das aktive Versöhnungsverhalten nicht im Sport einüben muss. - Oswald Stanka - 17-03-2016 Pesch,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24122-Antijagdtraining/?postID=171270#post171270 schrieb:Das Superlernen dagegen nutzt den Ungehorsam im Alltag bei Junghunden z.B. so: meine Erfahrungen diesbezüglich sind. Das (Jung) Hunde die gelernt haben das sie durch einen negativen Touch in den positiven Teil wechseln können/dürfen hier schon etwas reaktiv werden. Sie also bei neutraler bzw. positiver Ausgangssituation nicht so ganz gut ins Laufen kommen, als wenn sie gut Wetter machen dürfen. - Pesch - 17-03-2016 Kann ich mir auf jeden Fall vorstellen, wenn man die anderen Komponenten des Superlernens nicht nutzt. Aber natürlich gibt es viele Möglichkeiten, den Hund unabsichtlich reaktiv zu machen. - Pesch - 17-03-2016 Oswald Stanka,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24122-Antijagdtraining/?postID=171273#post171273 schrieb:durch einen negativen Touch in den positiven Teil wechseln Hört sich an wie nepopo und hat mit Superlernen gar nichts zu tun. - MMW79 - 17-03-2016 Jetzt sag doch bitte mal, wer von den Top 10 superlernen anwendet? - Pesch - 17-03-2016 Es geht um die 10% mehr an Ausstrahlung und Dynamik, die man mit Superlernen aus dem Hund rauskitzeln kann. Nadin und Uwe haben so in etwa geschrieben, wenn ich das richtig verstanden habe, dass sie meinen, dass Heuwinkl in die Richtung geht. Auf jeden Fall gehören die ja schon mal zu den Top 10. - MMW79 - 17-03-2016 Naja: heuwinkel verkauft diese Richtung. - Nadin - 17-03-2016 Was denkst Du denn, was sie wirklich machen? Genau das ist ja ein offener Umgang auch mit Zwängen und wie der Hund dann in der Arbeit gute Emotionen empfinden kann. |