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kommt jetzt der Schutzhund raus??? - Druckversion

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- Bine DSH - 28-11-2006

Hallo Maik und Michel,

bitte tragt Eure persönlichen Differenzen woanders aus. Es ist dem Fragensteller nicht damit geholfen, wenn Ihr hier rumstreitet - und dann schon noch in dem Tonfall! .g: .g:

LG

Bine


- Fadrin - 28-11-2006

hallo Hogan

wie die letzten beiträge sehr schön veranschaulichen, kann das angedeutete umsichbeissen zeichen von dominanzverhalten oder von unsicherheit sein. Wink

ist nicht böse gemeint! (dies wiederum nennt man ein beschwichtigungs-signal)


- M. Lorenz - 28-11-2006

Bine,
ich kann keine Differenzen mit jemandem haben, den ich nicht kenne und vermutlich (teilweise auch hoffentlich) nie kennenlernen werde. Schon gar nicht möchte ich mich auf eine solch kommunikative Ebene hinab begeben, wie sie hier von manchen "Spezies" betrieben wird. Also soll´s nicht an mir liegen...
Aber: Gassenjargon und Beleidigungen gehören genau so wenig in dieses Forum wie Scheinwissen ala "Ich will auch mal etwas sagen... egal was".
Wenn gar keiner mehr diesem Schwachsinn entgegentritt, dieser also unreflektiert stehen bleibt, haben wir bald nur noch solche Beiträge (obwohl... Rolleyes )
Dass es nicht zum Thema gehört, weiß ich selbst. Mir ist es aber zu blöd (und nicht wichtig genug), dafür einen extra Thread zu starten.


- Giuseppe - 28-11-2006

Ich bin auch der Auffassung, daß es sich um ein Dominanzverhalten (der Hund ist mittlerweile ja geschlechtsreif) und evtl. damit im Zusammenhang mit Unsicherheit handelt.
Aufgefallen ist mir aber schon, daß der Hund bei allen Vorfällen schon einer gewissen Belastung ausgesetzt wird.
Da kommt jemand für ihn fremdes in seinen Bereich und "dominiert" über ihn, indem er sich über ihn beugt, vermutl. mit Blickkontakt, bzw. ihn am Kopf anfaßt, sogar drückt.Sehen wir mal analog Dominanspiele von Hunden, die sich auch zum Teil kennen. Da geht es über die Maske bzw. über den Rücken, wobei es zwischen zwei gleich dominanten Hunden es dann auch oftmals knallt.
Tip:
Der Hund entscheidet selbst, ob er Kontakt mit einer fremden Person haben will. Kommt er hinzugelaufen und zeigt, daß er gestreichelt werden will, dann läßt man dies auch zu. Will er dies nicht, wird er ganz einfach vom Besuch ignoriert.
So handhabe ich das mit meinem dominanten Rüden. Will er nicht angefaßt werden, dreht er sich um und trottelt davon. Dann läßt man ihn einfach in Ruhe. Dies funktioniert sehr gut.


- Chandor - 28-11-2006

Hallo Hogan

ich bin zwar nicht der "erfahrene" Hundehalter, auch wenn Chandor mein 2. Schäfi ist.

Er ist auch so ein Sensibelchen und ich musste sozusagen wieder von vorn beginnen. Mit meinem Wissen kam ich hier nicht sehr weit, also musste ich mir wieder was anderes einfallen lassen um ihn aufzubauen. Weil er so ist wie er ist, kann ich mit ihm auch kein SD machen.

Bei Fremden überlasse ich ihm die Entscheidung ob er sich anfassen lassen möchte oder nicht. Meist ist es kein Problem, wenn das Gegenüber auch einen Hund dabei hat. Ohne Hund hält er einen Sicherheitsabstand von 2 m. Das Schöne dabei ist aber, das er grundsätzlich von Fremden keine Leckerlis annimmt. :dh:

Allerdings ist er bei Besuch immer sehr neugierig. Er hat noch nie versucht Leute zu beissen, die ICH in MEIN Haus lasse. Wenn er kein Bock auf Besuch hat, verschwindet er . Er schaut sich die Leute dann halt später an.

Wichtig ist auf jeden Fall, dass der Hund zu Dir absolutes Vertrauen aufbaut. Was bei so einem Sensibelchen auch nicht einfach ist, weil sie ständig mistrauisch sind. Rolleyes


- Hogan - 28-11-2006

Hallo Leute,

ich glaube nicht das mein Hund so ein sensibelchen ist.
Vielleicht kam das Verhalten meines Hundes in den Beiträgen falsch rüber, aber in der Vergangenheit haben viele Fremde (ich weiß jetzt das das falsch war) meinen Hund gestreichelt.
Also bitte nicht mit einem bissigen Hund verwechseln. Hatte nur Angst das es überhand nehmen könnte.
Beim ersten Mal war es doch nur eine Schutzreaktion, oder???
Ich werde nun versuchen dem Hund ein sicheres Gefühl zu vermitteln, und nicht nur darauf warten das wieder was passiert, wenn Jemand sich dem Hund nähert. Mit der Blutlinie ist so eine Sache, werde mal mit meinem Bekannten reden, der kennt einige Vorfahren von meinem Hund.
Also bitte keinen Streit...

Ach ja, einen Schäferhundverein habe ich auch schon in der nähe gefunden.

Gruß Hogan


- Mayu84 - 28-11-2006

Ich denke ebenfalls, das dein Hund einfach nur sehr dominant ist, gepaart mit Unsicherheit.

In Situationen, in denen du dich nicht klar und deutlich wie ein "Chef" oder "Rudelführer" verhältst, hilft er dir mal "eben bei deinem Job!"
MUSS NICHT SEIN, kann aber ein möglicher Grund sein.
bei meiner Hündin merke ich es hin und wieder.
Wenn sie etwas hört und dann meldet, und ich bin dann so "dreist" und reagiere nicht auf "die mögliche gefahr", dann dreht sie richtig durch.
Sag ich allerdings: "is okay, ich pass auf", oder "ist vorbei", dann herrscht wieder Ruhe.
Aber sie will schon "bestätigung" haben. Rolleyes

Das habe viele Hunde, die dominant wirken, aber in wirklichkeit vieles unsicher machen, einfach bestätigung und Rückendeckung suchen!

Das zeigt sich oft darin, das Hunde bestimmen wollen, wer ins Revier darf und diese einer ordentlichen Inspektion unterziehen.

Bei einigen Schnappversuchen, war es definitiv, wie Vorgänger bereits geschrieben haben, einfach die "respektlose" Annäherung, das Missachten der Individualdistanz!

Würde auch vorschlagen...Hund am Anfang stets ignorieren, erst wenn er von sich aus Kontakt sucht...dann darauf eingehen und Fremde sollten stets darauf achten, das sie keine "Dominanzgesten" ausführen, wie "Kopf tätscheln", drüberbeugen oder gar fixieren.


Ihr packt das, viel Glück meinerseits! :dh:


- Kathy87 - 28-11-2006

Hallo Hogan!

Auch ich möchte meine eigene Erfahrung zu diesem Thema hier reinsetzen, auch wenn es bei dir vielleicht nicht zutrifft. Mir kommt die ganze Geschichte aber sehr bekannt vor. Habe auch eine mittlerweile 8 jährige Langstockhaar-Schäferhündin, mit der ich auch versucht hatte Sport zu machen. Durch einen blöden Helfer ist dann alles kaputt gegangen, aber egal, sehr lange Geschichte....!

Also hab ich nach mehrmaligen Wecheseln des Helfers mit dem Sport aufgehört und meine Hündin hat auch auf einmal aggressiv auf ihre Umwelt (teilweise) reagiert. Uns ist dann klar geworden, dass sie ihre natürliche Aggression, die sie immer im Schutzdienst abgebaut hat, nirgendwo anders, außer in ihrer Umwelt rauslassen kann. Ich habe sie dann anders beschäftigt und auspowern lassen. Von da an, war sei wieder ganz ausgeglichen und ruhig.

Vielleicht kannst du mit meinem Erlebnis etwas anfangen.

Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Glück für eure Zukunft


- Akido - 29-11-2006

Ein recht sakrisches Dankeschön an alle, die das Thema wieder auf den Punkt gebracht haben. So macht Forum Spaß.


- LeikaCindy - 16-12-2006

Das Thema ist zwar nicht mehr so ganz aktuell, aber ich hoffe ich darf trotzdem noch was schreiben?

Mein letzter Rüde war ein ähnlicher Kandidat. Wir haben das aber gut in den Griff bekommen indem wir

a) Besuchern verboten haben den Hund zu bedrängen bzw. sie gebeten haben ihn zu ignorieren (je nachdem wie einsichtig die waren *lol*

b) mit dem Hund daran gearbeitet haben sich zurück zu nehmen und einschränken zu lassen (d.h. WIR kontrollierten die Situation, Hund durfte nicht mit an die Tür, musste auf dem Platz bleiben wenn es klingelt usw.)

Bei DEM Hund war es eindeutig ein Dominanzproblem und indem wir ihn eingeschränkt haben und ihm die Entscheidungen/Kontrolle abgenommen haben gab´s keine Probleme mehr.