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Neue PO 2018 - Druckversion

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- Antje - 11-11-2016

Kruemeline,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25582-Neue-PO-2018/?postID=176234#post176234 schrieb:Wenn man für ältere Hunde die Sprunghöhe reduziert, gibt man dem HF und seinem Hund die Möglichkeit, den Sport in eingeschränkter Form auch weiter zu betreiben. So eine auch so benannte beschränkte Prüfung wäre sehr gut, denn sie ändert ja nichts an der vollen normalen Prüfung für alle anderen Hunde. Besser als ältere Hunde, die alles noch können ausser die volle Höhe zu springen, ganz aus dem Sport zu nehmen, ist so eine ausgewiesen beschränkte OG-Prüfung allemal. Für den Hund, den HF und die OG.

FPr 1-3, SPr 1-3, BGH 1-3, FH1, FH2, IPO-FH... Fällt mir jetzt alles spontan ein für einen Hund, den ich altersbedingt nicht mehr die volle Höhe in der UO springen lassen möchte, er aber "noch alles andere" kann. Z.B. in BGH 3 hast Du alle Komponenten aus der IPO2-Unterordnung. Nur ohne Sprung über die Meterhürde, und die Kletterwand ist nur 1,40 m hoch. Allerdings ist so mancher HF mit dem Umstand überfordert dass die Reihenfolge der Übungen ausgelost wird... :geist:


- Uwe Junker - 11-11-2016

nun ja, das sind ja alles Neuigkeiten für..... :geist:


- Th. M. - 11-11-2016

Kruemeline,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25582-Neue-PO-2018/?postID=176243#post176243 schrieb:Tote Beute (Holz ausgelegt), lebende Beute (Holz geworfen)

Danke für die Erklärung, wäre ich sonst nicht drauf gekommen. Gut daß du allein der/die Erleuchtete bist. Und noch was, ein Hund der das Holz als Mittel zum Zweck sieht hat in der Regel gelernt das Holz vom Boden aufzunehmen, bevor es mal geworfen wird, von daher also kein Problem. Wenn du aber den Trieb auf tote Beute beurteilen willst, wird es schon einen Unterschied machen ob du ein Beißkissen oder ein Holz auslegst.

mfG Thomas

PS. mit lebenden Hasen hab ich auch regelmäßig auf dem Hundeplatz zu tun.


- Kruemeline - 12-11-2016

Wie ein Apport von beutetriebschwachen Hunden aussieht, bei dem der Beutebewegungsreiz des wegfliegenden Holzes fehlt, kann man in Obedience sehen. Das Holz als reines Mittel zum Zweck löst dabei sehr oft nur einen langsamen Hinweg des Hundes aus. Es ist also besser, nach dem Prinzip der zwei Beuten auszubilden, damit schon der Hinweg einen intrinsischen Beutefaktor hat, der beschleunigend wirkt.

Dass es noch bessere Arten geben kann, den Trieb auf tote Beute zu überprüfen, ist ja klar. Aber es muss ja auch in den Rahmen einer Unterordnung nach PO passen und sollte keine völlig neue Übung mit Beißkissen erfordern.


- Trine - 12-11-2016

Auch das Begehren des ausgelegten Apportierholzes kann man trainieren.
Von dem Auslegen des Holzes profitieren (was das körperliche betrifft) die antrittstarken Hunde, die auf kurze Entfernung relativ schnell werden können.
Davon ganz abgesehen, muss doch ein Hund zB bei der neuen IPO1 gar nicht Apportieren können, um diese locker in B zu bestehen.


- deralex1979 - 12-11-2016

Kruemeline,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25582-Neue-PO-2018/?postID=176234#post176234 schrieb:Wenn man für ältere Hunde die Sprunghöhe reduziert, gibt man dem HF und seinem Hund die Möglichkeit, den Sport in eingeschränkter Form auch weiter zu betreiben. So eine auch so benannte beschränkte Prüfung wäre sehr gut, denn sie ändert ja nichts an der vollen normalen Prüfung für alle anderen Hunde. Besser als ältere Hunde, die alles noch können ausser die volle Höhe zu springen, ganz aus dem Sport zu nehmen, ist so eine ausgewiesen beschränkte OG-Prüfung allemal. Für den Hund, den HF und die OG.

Nasenarbeit und gerades Verweisen schliessen sich nicht aus. Eine gute Nasenarbeit und ein gerades Verweisen ist besser als eine gute Nasenarbeit mit schrägem Verweisen. Das sollte so bleiben.

Die Forderung des RSV nur noch den Kern einer Übung zu bewerten läuft auf eine Nivellierung der tatsächlichen Unterschiede in den Randbereichen einer Übung hinaus. Indem man wie der RSV ständig alles leichter und undifferenzierter macht, senkt man das Niveau und nimmt den HF, die Wert auf korrekte Ausbildung bis ins Detail legen, auch den Spaß am Sport. Ein nivellierter Sport wird nicht attraktiver sondern langweiliger.

Weder FCI, noch VDH und auch nicht SV wollen den SD abschaffen. Das kann man u.a. am Entwurf der neuen PO ja sehen. Verschwörungstheorien sind auch hier nicht angebracht.

Ansonsten ist durch das Auslegen des Bringholzes auch eine Überprüfung des Triebs auf tote Beute möglich, also eine Bereicherung. Gleichzeitig sind die Bedingungen nicht so ungleich wie beim Werfen. Eine Überprüfung, ob ein HF auch gut werfen kann, ist wirklich überflüssig in unserem Sport.

Insgesamt ist der Entwurf ein guter Wurf. Er kann jetzt in der Vereinen diskutiert werden. Die Verfasser verfolgen die Diskussion und sollten Anregungen bedenken. Gegen mehr Transparenz im Vorfeld wäre nichts einzuwenden. Eine Alternative zur Entscheidung durch gewählte Funktionäre wäre eine allgemeine Abstimmung durch alle Vereinsmitglieder. Aber ob das praktikabel ist und zu besseren Veränderungen führt ist zweifelhaft, deshalb wird es auch in keiner anderen Sportart praktiziert. Den entscheidenden Funktionären grundsätzlich die Kompetenz abzusprechen und diese allein bei einer Person im RSV zu verorten, ist lächerlich.

Du schreibst einen Scheiss daher, da bekomme ich Kopfweh. Nicht für ungut.
Unwahrheiten als Weisheiten verkaufen und negative Neuerungen als innovativ darstellen. Das ist nix.


- Kruemeline - 12-11-2016

Trine,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25582-Neue-PO-2018/?postID=176253#post176253 schrieb:Auch das Begehren des ausgelegten Apportierholzes kann man trainieren.

Von mir aus nennen wir es jetzt mal Begehren statt Trieb. Ist aber egal, weil beides lässt sich durch Training steigern oder hemmen. Das ist übrigens der Sinn von Sport: Training zur Verbesserung und Wettkampf. Wenn man nur die Anlagen eines Hundes beurteilen wollte, müsste man andere Methoden, die wenig trainingsaffin sind, wählen. Am besten ab ins Genlabor.

Der Entwurf versucht mit dem ausgelegten Apport einen Kompromiss (wie es ja die ganze PO ist, beides zu zeigen: Ausbildung und Veranlagung), um den Trieb auf tote Beute etwas mehr ins Spiel zu bringen, indem auf den Beutebewegungreiz verzichtet wird. Gute Sache!


- Heinz.S - 12-11-2016

Kruemeline,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25582-Neue-PO-2018/?postID=176252#post176252 schrieb:Wie ein Apport von beutetriebschwachen Hunden aussieht, bei dem der Beutebewegungsreiz des wegfliegenden Holzes fehlt, kann man in Obedience sehen. Das Holz als reines Mittel zum Zweck löst dabei sehr oft nur einen langsamen Hinweg des Hundes aus. Es ist also besser, nach dem Prinzip der zwei Beuten auszubilden, damit schon der Hinweg einen intrinsischen Beutefaktor hat, der beschleunigend wirkt.


Entgegen meines Prinzips,anonymen nicht zu antworten,.....ich kann deinen selbstgefälligen Mist nicht mehr lesen,sprichst du dich eigentlich selbst mit "sie" an?
Wenn du wirklich so schlau und im Geschäft bist,wie du hier vor gibst,dann solltest du wissen,das man seit geraumer Zeit den Apport nicht mehr über direkte Beutebefriedigung aufbaut.Insbesondere,wie letzten diskutiert,um die Probleme beim springen zu minimieren.
Die HF,die ich kenne,bringen ihren Hunde bei,das das Bringen der Auslöser für Belohnung ist.Nicht das Holz ist die Belohnung,sonder ein anderes,höheres Objekt.
Die Schnelligkeit der Ausführung ist einzig der Beweis,wie gut du es als Ausbilder geschafft hast,Erwartungshaltung zu sperren und Freigabe zu kontrollieren.
Dann ist es Schittegal,was da liegt,der Hund machts schnell,weil er sein Ziel/ Belohnung erreichen will.
So einfach geht das,


Dass es noch bessere Arten geben kann, den Trieb auf tote Beute zu überprüfen, ist ja klar. Aber es muss ja auch in den Rahmen einer Unterordnung nach PO passen und sollte keine völlig neue Übung mit Beißkissen erfordern.
Seit wann hat "Unterordnung" etwas mit "überprüfung auf tote Beute" zu tun,das sind Ausbildungwege,du schmeißt zwar mit tollen Ausdrücken um dich,was "Unterordnung" heißt,solltest du mal Googlen,ist wohl zu simpel für ein Genie wie dich.



- deralex1979 - 12-11-2016

Heinz, nicht aufregen, ist auch mein Fehler. "Es" hat noch nie einen Hund ausgebildet. Vielleicht ist "Es" ein Funktionär, und "Es" weiß grade mal, wo bellt ist vorne und wo wedelt ist hinten. Vielleicht auch umgekehrt.


- Uwe Junker - 12-11-2016

Kruemeline,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25582-Neue-PO-2018/?postID=176256#post176256 schrieb:Der Entwurf versucht mit dem ausgelegten Apport einen Kompromiss (wie es ja die ganze PO ist, beides zu zeigen: Ausbildung und Veranlagung), um den Trieb auf tote Beute etwas mehr ins Spiel zu bringen, indem auf den Beutebewegungreiz verzichtet wird. Gute Sache!

so so, das ist also der Versuch......ist doch absoluter Blödsinn, die Neuerung so zu bezeichnen.
Es wird lediglich einigen Hunden erleichtert und anderen erschwert. Insofern kehrt es nur um und bringt m. E. keinen wirklichen Mehrgewinn.