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Degenerative Myelopathie - Appell an Züchter - Druckversion +- Das Leistungshundeforum (https://www.leistungshundeforum.de) +-- Forum: Ernährung / Gesundheit (https://www.leistungshundeforum.de/forum-23.html) +--- Forum: Gesundheit (https://www.leistungshundeforum.de/forum-25.html) +--- Thema: Degenerative Myelopathie - Appell an Züchter (/thread-12152.html) |
- Antje - 20-02-2014 Also sorry, ein Hund mit 5 oder 6 Jahren ist für mich noch nicht alt! Jeder, der einen Dienst- oder Sporthund führt, wird sich bedanken wenn er seinen Hund bereits in diesem Alter aufgrund einenr unheilbaren Erkrankung einschläfern lassen muss. Ich verstehe auch Euer Gejammer nicht so ganz: Um was geht es? Mit Euren Deckrüden möglichst viele Deckakte zu machen? Oder mit Euren Hündinnen möglichst uneingeschränkt zu populären Vererbern gehen zu können? Oder darum gesunde und leistungsfähige Hunde zu züchten? Für meinen nächsten Wurf habe ich einen N/DM-Rüden für meine N/N-Hündin in der engeren Auswahl. Sollte ich doch einen anderen Rüden wählen, dann liegt das garantiert nicht am DM-Befund dieses Rüden, sondern am etwas eingewilligen Läufigkeitsverhalten meiner Hündin, und der evtl. notwendigen ganz kurzfristigen Erreichbarkeit des Rüden. Und ich bin wirklich froh über die Möglichkeit, später mit einem Welpen aus so einem Wurf durch diesen Gen-Test verantwortungsvoll weiter züchten zu können. Und nicht irgendwann einem oder mehreren Welpenkäufern sagen zu müssen "Sorry, der Hund, den Ihr von mir habt, ist jetzt leider unheilbar krank, kannste machen nix, musste gucken zu...". Übrigens hat der Eigentümer des besagten Rüden das DM-Ergebnis seines Hundes heute schon bei working-dog veröffentlicht. Hut ab! Es gibt wirklich noch Züchter und Deckrüdenhalter, denen die Gesundheit der Rasse wichtig ist, und die durch eine entsprechende Transparenz verhindern wollen dass ihre Hunde kranke Nachkommen produzieren. - Bernhard Ratstanne - 20-02-2014 Ich kann nicht nachvollziehen, wie man als Züchter vor der hervorragenden Möglichkeit, den Genotyp seiner Zuchthunde immer besser kennenzulernen, die Augen verschließen möchte. Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß? Wenn diejenigen, die nach dieser Devise handeln, wegen zu großer Transparenz das Züchten aufgeben, ist es sicher kein Verlust für die Rasse auch wenn die Welpenzahlen dadurch tatsächlich zurückgehen sollten. Der sogenannte HD-Zuchtwert ist übrigens mit dem Gentest auf DM kaum vergleichbar. Es ist leider kein genomischer Zuchtwert, sondern basiert lediglich auf phänotypischen Werten der Nachkommen, die zu allem Übel massenhaft vorselektiert werden. Die Aussagekraft tendiert durch das regelmäßige Unterdrücken schlechter Aufnahmen gegen Null. - Andreas Bolz - 20-02-2014 Warum wird man als Züchter, der natürlich auch diesen DM-Test machen lässt, damit aber nicht hausieren geht, denn sofort als ignorant dargestellt, nur weil man das Ganze kritisch betrachtet? Es wird nirgends richtige Aufklärungsarbeit geleistet und nicht jeder kann gelesene Texte 1 zu 1 umsetzen, also wiedergeben. Es geht hier nicht um das Verständnis der Notwendigkeit des DM-Testes. Es geht ganz einfach darum, das Einige der Meinung sind, mit den Ergebnissen des Testes Werbung zu machen, andere wichtige Merkmale eines Gebrauchshundes aber als zweitrangig betrachten. Genau da liegen meine Bedenken. Ich kenne Züchter, die achten auf ZW nicht höher 75, ob das Wesen aber noch belastbar ist, ist denen völlig wurscht. Man muss nur gut reden können, dann ist das auch egal.
Fühlt euch nicht immer persönlich angegriffen, wenn euer Name nicht genannt wird. Nur sollten andere Meinungen vielleicht auch mal zugelassen werden. Und glaubt mir, ich persönlich würde nie wissentlich mit einem kranken Hund züchten. - Martin-K9 - 20-02-2014 DANKE Andreas !!! :appl: :appl: :appl: - Dietmar - 20-02-2014 Andreas Bolz ich habe mich mit DM befasst und auch mehrfach mit dem Labor in Bad Kissingen gesprochen. Der Gendefekt kann nicht behandelt werden. Deshalb ist die Aussage von Quoll in der SV-Zeitung nur oberflächlich. Habe auch schon einige LG-Zuchtwarte aufgeklärt. Wir können nur durch Richtige Verpaarung die Träger reduzieren. Auf meiner HP kannst nachlesen. http://oldgermanshepherddog.de/html/krankheiten.html - tux - 20-02-2014 Ich denke Andreas weiß schon ganz gut um was es da geht und wie man damit umgeht, nur sieht er es eben mit einer anderen Priorität und bei mir würde das auch nicht ganz oben auf der Liste stehen. Schön wenn beide Elterntiere getestet sind und A/A vermieden wird! - Andreas Bolz - 20-02-2014 Dietmar, ich habe das begriffen, bestreite die Notwendigkeit doch überhaupt nicht. Nur besteht halt die Gefahr der Verblendung, der Ablenkung von anderen wichtigen Voraussetzungen für die gesunde Gebrauchshundezucht.
Der Hauptverein sollte die Untersuchung zum MUSS machen, womit man vielen Schnackern schon den Wind aus den Segeln nehmen könnte. Bis dahin besteht halt die Möglichkeit und glaube mir, es wird genutzt, mit einer für Züchter normalen Untersuchung zu werben, weil es ja nicht jeder muss. Da heißt es dann mal schnell " DER HUND KNALLT ZWAR RICHTIG; ABER DAFÜR HAT MEINER DIE UND DIE EXTRA UNTERSUCHUNG" . Wenn selbst in den eigenen Reihen nicht ehrlich damit umgegangen wird, die Untersuchung als etwas Besonderes verkauft wird, wie willst du das dann erst glaubwürdig nach aussen transportieren? Ich betone hier noch mal, es geht mir nicht um die Notwendigkeit des DM-Testes, es geht mir um den Umgang mit den Ergebnissen. - Dietmar - 20-02-2014 Ich habe den Antrag in unserer OG gestellt. Kam die Frage,"warum ich nur für diese Krankheit" einen Antrag stelle und nicht für ALLE die es gibt. Meine Antwort: geht nicht, da es nicht für alle einen Test gibt. Deswegen können wir nur diese Krankheiten angehen, die auch mit wenig Aufwand abgeklärt werden können. - Oswald Stanka - 20-02-2014 Andreas Bolz,'index.php?page=Thread&postID=155647#post155647' schrieb:Warum wird man als Züchter, der natürlich auch diesen DM-Test machen lässt, damit aber nicht hausieren geht, denn sofort als ignorant dargestellt,ich persönlich würde diesen Züchter oder Deckrüdenbesitzer nicht als ignorant bezeichen, sondern als jemand der gezielt Informationen zurückhält. Informationen die mir als Welpenkäufer oder Hündinnenbesitzer helfen eine selektivere Auswahl zu treffen. Ich habe z.B bei meinen letzten Wurf einen Rüden mit DM/N genommen ich sehe da überhaupt kein Problem, nur möchte ich halt zu den Informationen die ich von meiner Hündin habe die passenden Ergänzungen bekommen, und um so mehr Informationen ich da bekomme (z.B Rückenröntgen) um so interessanter wird der Rüde. Oder halt der Welpe, wenn mir der Züchter nicht gewisse Informationen über die Eltern geben kann steige ich nicht mal ins Auto, und da gehört der DM-Test mit Sicherheit dazu. - Andreas Bolz - 20-02-2014 Oswald, wenn das Ergebnis vorliegt und bei WD eingetragen wird, oder auf der HP, ist das doch ok. Aber wenn ich Wurfankündigungen lese, deren erster Satz DM-frei bedeutet, ich aber auf Nachfrage nach den Eltern nur ganz verwaschene Informationen bekommen kann, auch auf direkte Nachfrage, dann läuft da etwas falsch.
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