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ständiges Kratzen vom Futter??? - Druckversion +- Das Leistungshundeforum (https://www.leistungshundeforum.de) +-- Forum: Ernährung / Gesundheit (https://www.leistungshundeforum.de/forumdisplay.php?fid=23) +--- Forum: Ernährung (https://www.leistungshundeforum.de/forumdisplay.php?fid=24) +--- Thema: ständiges Kratzen vom Futter??? (/showthread.php?tid=3224) |
RE: ständiges Kratzen vom Futter??? - Highlander - 02-12-2007 Zitat:Original von dogsport , speziell das Hochleistungsfutter?Hast du schonmal überlegt, dass evtl nur das Futter zu hochwertig sein könnte und er es einfach nicht "abarbeitet"? RE: ständiges Kratzen vom Futter??? - dogsport - 03-12-2007 @Astrid: Ich habe bereits normales Futter versucht, also kein Hochleistungsfutter und dabei hat er so extrem abgenommen, das ich sehr sehr viel füttern musste um ihn einigermaßen Normalgewichtig zu haben! - Tim Nowak - 03-12-2007 Mein Kumpel vertreibt Josera Futter und ich Fütter es auch. Josera AGILO in der normalen Trainingszeit und bei grossen Vorbereitungen auf Veranstaltungen Fütter ich Josera High Energie. Lässt sich auch einfach umstellen. Und bei Welpen bis 12 Monate Josera Kids, nie Probleme gehabt!!! Kratzen durch Futter - priska - 05-12-2007 Hallo, ich bin auch überzeugt vom Barfen. Das klappt wunderbar. Ich ergänze es bei meinem jungen Rüden mit Josera und bei meinem Senior ergänze ich das Barfen mit Royal Canin German Shepard. Mein Senior hat sich vor dieser Kombination auch bis auf´s Fleisch gejuckt. Viel Glück RE: Kratzen durch Futter - Ute R. - 06-12-2007 schau mal hier: http://www.bestesfutter.de hier gibt es z.B. getreidefreies Futter, verschiedenste Fleischsorten in Lebensmittelqualität .... bis zu 80 % Fleischanteile ....etc.... Viele Grüße Ute R. RE: ständiges Kratzen vom Futter??? - Marko.S - 07-12-2007 Hallo Wir füttern Josera und zwar das Agilo damit kommen wir gut klar ,wir hatten vorher auch probleme mit unseren Hunden (Haarbruch, juckreiz usw.). Von unserem Bekannten die Hündin hatte sogar offene Stellen am Körper so hat die sich gejuckt der füttert seit kurzem von Josera das Balance und es ist wesentlich besser geworden. viele Grüße Wegborn RE: ständiges Kratzen vom Futter??? - Hajo - 10-12-2007 Bei meiner sechsjährigen Hündin begann das Kratzen, dadurch entstehende offene Wunden, Haarausfall an diesen Stellen u.ä. vor fast drei Jahren. Die Futterumstellung - hin und her - brachte nicht wirklich eine Veränderung. Die tierärztliche Diagnose war u.a. "Allergie, Hotspots (sei angeblich bei großen Hunden oft zu beobachten) und eventuell Milbenbefall!". Auf dem Rücken vor allem bildeten sich teilweise handtellergroße Stellen, die wie dunkelbrauner Schorf aussahen. Die Cortison - Spritzen brachten nur vorübergehend Besserung. Die Dosis hätte in diesem Jahr wahrscheinlich die hartnäckigste Schuppenflechte eines Menschen zum Abheilen gebracht. Trotzdem war ich bei meiner Hündin mit dem Heilungsprozess und der Nachhaltigkeit nicht zufrieden. Darüberhinaus war die medikamentöse Behandlung "sau-teuer". Jetzt habe ich auf alte "Hausmittel" zurückgegriffen. Das Ergebnis: Der Dauerjuckreiz ließ deutlich nach (nur noch selten - gar kein Vergleich), der Schorf ging deutlich zurück und ich habe das Gefühl, dass es besser wird. Therapie: In zwei Liter warmes Wasser tropfte ich 15 x Teebaumöl ein, wirbelte alles gut durcheinander und nässte die auffälligen Stellen mit einem Lappen bis auf die Haut gründlich ein. Letztendlich war das Tier fast vollkommen nass. Mit einem großen Handtuch eingepackt trocknete der Hund dann in der Wohnung. Am nächsten Tag, als das Fell toll trocken war, wurde dann die Hündin gründlich mit Penaten - Babypuder komplett eingestäubt (allerdings auf dem Hof) - die Staubwolke verdunkelte die Sonne). Die Puderpartikel sollen die Atemöffnungen der Milben verstopfen und ihre Anzahl deutlich verringern. Nach zwei Tagen mit weicher Bürste und Feinkamm alle sich ablösenden Partikel entfernen - aber liebevoll Eine Woche später wird die Behandlung wiederholt. Wie gesagt, mein Eindruck ist, dass es deutlich besser hilft als die bisherige tierärztliche Behandlung. Ich bin zuversichtlich und werde in den nächsten Wochen an dieser Stelle noch einmal berichten, wie es läuft. Beste Grüße ! Deutliche Verbesserung - Hajo - 05-01-2008 Wie versprochen eine weitere Info zur "Hausmittel - Therapie": Alle Kratzwunden sind abgeheilt; die Hündin kratzt sich so gut wie gar nicht (zumindest nicht häufiger, als ich mich selbst kratze). Damit (Teebaumöl und Babypuder) sind die Symtome der Erkrankung verschwunden - also erst einmal unterdrückt. Jetzt geht es an die gründliche Diagnose und dann eine dauerhaft wirkende Therapie. Zur Diagnose: Zwei unabhängig voneinander arbeitende Tierärzte (Berlin und Wandlitz) haben eine umfassende Blutuntersuchung, Haut- und Hautauflagerungenanalyse von sehr guten Labors erstellen lassen. Übereinstimmend wurde eine Futteralergie ausgeschlossen , jedoch eine Zecken- und Flohalergie diagnostiziert. Auf der geschwächten Haut siedelten sich dann schmarotzende Bakterien an und bewirkten Haarausfall und intensives Kratzen. Die gesunde Haut wird damit leicht fertig. Die Umwelteinflüsse und vielfältige andere Faktoren haben die Selbstheilungskräfte der Hündin offenbar so sehr geschwächt, dass neue Wege in der Therapie gegangen werden müssen. Deshalb habeich mich bei der Therapiebstimmung , enttäuscht von der Schulmedizin, für die "Bioresonanztherapie" entschieden. Sie gehört ebenso, wie die Homöopathie, die Akkupunktur und anderer Naturheilverfahren in den Bereich der Erfahrungsheilkunde. Seit über 25 Jahren in der Humanmedizin eingesetzt, begannen vor ca. 10 Jahren Veterinärmediziner mit der Anwendung in der Tierheilkunde. Über die Therapie und ihre Ergebnisse werde ich wieder informieren. Interessenten können sich mit Fragen gern über PN an mich wenden. Alles Gute Euch allen für 2008! - Antje - 06-01-2008 Hallo Hajo, in solch einem Fall würde ich vielleicht doch einmal über eine zumindest teilweise Umstellung auf Frischfutter nachdenken. Nicht nur beim Menschen, auch beim Hund fördert eine abwechslungsreiche Ernährung das Immunsystem positv. Ein FeFutter kann so gut sein wie es will, abwechslungsreich ist es nicht (= der Hund erhält tagtäglich die gleichen Futterkomponenten). Zudem kann man nicht jeden lebensnotwendigen Stoff (Enzyme etc.) trocknen oder erhitzen. Grüße Antje Abwechslungsreiches Futter - Hajo - 06-01-2008 Grüß Dich, Antje! Vielen Dank für Deine Hinweise. Ich stimme Dir zu - zur Völle und zur Gänze. Das Fertigfutter (BewiDog) nehme ich als Grundnahrung; 2 x wöchentlich füttere ich Frischfleisch (Rinderfleisch, Kehlkopf, Pansen als Misch bzw. wenigstens 1 x 1,3 kg Rind im Stück als Tagesration) und um eine Abwechslung tatsächlich zu gewährleisten gibt es auch 2 x wöchentlich Büchsenfleisch (Rinti) ; morgens 1/2 Büchse mit BewiDog und das noch einmal abends. Ich habe ständig 6 Sorten Rinti vorrätig und je Sorte 3 - 4 Büchsen als Minimum. Auch abgekochte Hühnerherzen und Mägen mit Gemüse leicht gekocht, kombiniert mit Reis, gehört dazu. Aber so mache ich das schon lange und trotzdem kam es zu den Symtomen wie oben beschrieben. Inzwischen wächst bei mir die Erkenntnis/die Meinung, dass wie beim Menschen auch beim Hund die Ursachen für Erkrankungen wohl doch auch anders begründet sind. Denke nur daran, dass psychosomatische Erkrankungen von der Schulmedizin noch vor 20 Jahren mehr als mißtrauisch beäugt wurden - wie alles, was sich nicht wägen, sehen oder anders messen lässt. Na, was soll´s. Ich bin kein Veterinär und will es auch nicht mehr werden. Nochmals vielen Dank für die Anregungen. Liebe Grüße! |