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- Ivanhoe - 05-10-2007 [quote]Original von Bettina Balters Wenn er's nicht freiwillig tut dann kriegt er eben Zwang. Kriegt er doch sonst im Zusammenleben mit uns auch. _______________ :?: :?:...eine sehr einseitige, altmodische und negative Ansicht heutiger Hundeerziehung - die uns bessere, für den Hund positivere Wege offenhält!! - sabess - 05-10-2007 @Ivanhoe Hilft das Zitat:...eine sehr einseitige, altmodische und negative Ansicht heutiger Hundeerziehung - die uns bessere, für den Hund positivere Wege offenhält!!denn der Jenny?? Gib doch mal einen besseren positiveren Weg vor, wenn Dein Hund nicht am Ball oder Futter interessiert ist! Und Zwänge benutzt jeder Hundebesitzer, wobei dann halt jeder etwas anderes unter Zwang versteht. Sabine - bordy - 05-10-2007 @Jenny Versuch doch den Apport nochmal ganz langsam, Schritt für Schritt aufzubauen. Das heist erst halten, dann immer weiter runter, etc. Kein großer Streß, aber auch keine Inkonsequenz! Lob sie wenn sie das Holz hat und zeige ihr was du von ihr willst! Ich glaube es gibt irgendwo einen Punkt in der Übung, an dem sie nicht genau weiss was du von ihr willst. Erstmal muss sie das aber verstanden haben, dann kann es weiter gehen! Wenn sie die Grundzüge aber schon kennt, wirst du dafür nicht so viel Zwang anwenden müssen, denke ich. Mach ihr bewusst das es gut ist wenn sie das Holz hat.. Allerdings vertrete ich da schon Bettinas Meinung, dass die Methode wie sie es anscheinend gelernt hat nicht wirklich schlimm ist - das ist gegen wirklichen Zwangsapport noch erträglich. Meine Hündin hat das Apportieren über Gehorsam gelernt. Ohne Stachel, aber auch ohne großen Trieb (Sie gehört auch zu der Fraktion die nicht unbedingt Triebbeständig ist, da hilft auch der Retriever nix). Sie meidet das Holz weder, noch knautscht sie, noch hat sie Streß. Führt sie irgendetwas nicht so aus wie ich mir das vorstelle gibt es von mir ein klares Signal, dann ist es aber auch gleich wieder ok, weil sie genau weiss was sie tun muss und ich ihr genügend Zeit gegeben habe es zu lernen Ich persönlich finde es viel schlimmer, wenn bei triebigen Hunden Spielapport (werfen wir doch mal, wird schon vorsitzen..) oder ähnliches durchgeführt, sich dann Fehler einschleichen und dann Druck ohne Ende gemacht hätte, ohne das es irgendetwas nutzen würde, weil der Hund garnicht weiss was man von ihm will. Klassisches Beispiel Knautschen: Hund sieht das Holz als Spielzeug, sitzt vor einem und knautscht munter vor sich hin. Dann wird dem Hund der Fang zugedrückt, auf den Nasenrücken/die Nase gehaun/geklatscht und dadurch Streß ohne Ende gemacht. Ergebnis ist dann meist, das alles noch viel schlimmer wird, weil der Hund nur weiter in Konflikt kommt, ohne einen wirklichen Ausweg zu kennen. Aber man hat ja (eigentlich) keinen Zwangsapport gemacht :w: Zitat:Ich halte von der ganzen modernen Verteufelung von Zwängen auch nichts.:dh: Ich stimme dir da voll zu. Meine Hündin ist sehr sensibel und würde unberechtigte Zwänge schlecht verkraften, aber wir sollten uns alle mal vor Augen halten, wie viele (grundsätzliche) Zwänge wir eigentlich im alltäglichen Zusammenleben setzen. Allein schon indem wir Dinge fordern die der Hund eigentlich nicht will. @Ivanhoe Na dann lass doch mal deine Lösung für einen Hund hören, der nicht spielt und auch schlecht über Futter zu motivieren ist. Ich bin gespannt und lerne immer gerne dazu. - dberensmann - 05-10-2007 @bordy & @ sabess .... wenn ein hund an futter und/oder ball nicht interessiert ist, wenn er also ueber keine fuer die schh-sport ausbildung wichtigen triebanlagen verfuegt, warum um gottes willen soll er dann eine bringuebung ausueben oder erlernen. es geht nicht darum "NICHT" zwang anzuwenden, ... es geht darum ob es ueberhaupt sinnvoll sein kann wenn ein hund trieblich keine erforderlichen qualitaeten besitzt. alleine in der UO gibt es 10 teiluebungen ganz zu schweigen von den beiden anderen abteilungen. wie soll es diesem typ hund moeglich sein auch nur anaehernd eine schh prfg zu bestehen? manchmal muss man einen hund und seine (fehlenden) moeglichkeiten akzeptieren und das macht ihn dann auch nicht zu einem schlechten hund, denn...... nobody is perfect, ..... und das gilt auch fuer uns menschen. - bordy - 05-10-2007 @berensmann Es soll ja auch Hunde geben, die kein großes Interesse am Beutespiel haben aber trotzdem z.B. im Schutzdienst aufblühen. Wobei man das in diesem Fall ja nicht weiss.. Ob ein Hund die trieblichen Qualitäten besitzt ist auch immer Definitionssache. Es gibt Leute die führen einen Hund und finden ihn überragend, mit dem andere nichtmal eine BH gemacht hätten. Gibt übrigens auch noch andere Sparten als SCHH in denen das Apportieren gefordert wird. Trotzdem verstehe ich deinen Gedankengang.. - Pooka - 05-10-2007 hallo, genauso würde ich es auch sagen. bring deinen hund dazu, dass ruhges halten (noch nicht aufnehmen - ein schritt zuviel) das beste/größte ist, was sie machen kann. geduld ist hier gefragt. immer mal (3-4 mal am tag oder auch alle paar tage - hauptsache der hund ist nicht überfordert) an der leine sitzen lassen, kommando bring und holz in die schnauze- falls nicht freiwillig sanft nachhelfen (da deine hündin ja sensibel ist). wenn sie ruhig hält kannst du sie so überschwänglich loben, wie es gerade noch geht, dass sie das holz noch hält. sonst korrektur. aber hauptaugenmerk bei solch einem hund sollte das lob sein. und zum schluss belohnung durch spiel, spaß, futter, keine ahnung was dein hund mag. ich selbst habe bei meiner absolut vor beutetrieb überschäumenden hündin den ball vor die nase gelegt und mit nachdruck von ihr ruhe und die aufnahme des holzes gefordert. und ruhiges halten. zur belohnung gabs jeweils den ball. nach wochen nahm sie das holz freiwillig uf und hielt es und nur das kann der weg sein beim "zwangs"apport mit einem sensiblen hund. hat sich schon mal jemand gefragt, dass ein hund der unter dem zwangsapport zusammenbricht, überfordert ist in seiner lernleistung? ich denke schon. die wenigsten hunde sind für den zwangsapport (im eigentlchen sinne) geeignet. und ich finde es absolut verwerflich diese methode unangepasst an den hund anzuwenden. der zwang bei meiner hündin bestand lediglich im kommando sitz und verhindern des ausweichens bei eingabe des bringholzes. und natürlich in dem bestehen auf halten des holzes. und meine hündin ist bei weitem kein weichei. was den schutzdienst betriefft. aber ich habe eine so intensive bindung zu ihr aufgebaut, dass ich es nie übers herz bringen würde, diese durch zwangsapport (stachel) zu zerstören. zumal ich vehementer gegner bin, einem hund etwas mit dem stachel beizubringen, was er noch gar nicht kennt. er soll aus der motivation lernen und ansonsten natürlich über dosierte zwänge abgesichert werden. das ist meine meinung. und beim apport zahlt sich nichts mehr aus als geduld. tschüß kerstin, die auch schon ihrem rottweiler schadlos (für beide) per echtem zwangsapport das apportieren beibrachte. es funktionierte. aber im nachhinein bemerkt: das ist nicht das non plus ultra - dberensmann - 05-10-2007 Zitat:Original von bordyman oh man nun hoert doch bloss mal auf um den heissen brei zu reden. es wurde doch ganz eindeutig im anfangsbeitrag darauf hingewiesen das der hund weder spielt noch futter nimmt. wenn es denn so ist, dann spielt der hund an andere stelle auch nicht, dann nimmt er an anderer stelle auch kein futter, macht er es doch, dann ist es ja wohl mehr als deutlich das die angewandten zwangsmassnahmen nicht nur falsch, sonder sicher auch viel zu frueh eingesetzt wurden. und noch etwas: JENNY braucht gar keine hilfe denn sie hat, wie in einem ihrer beitraege zu lesen, fuer sich schon die richtige entscheidung getroffen, und darueber bin ich mehr als froh, ..... den ich mag hunde!! - Ivanhoe - 05-10-2007 Zitat:Original von Eule87________________ :dh: :dh:!! Ich wünsche Dir außerdem mit dieser (guten) Methode den erhofften Erfolg ! So wird es zwar etwas länger dauern, bringt aber durch das freudige Lernen und Ausführen auf Dauer mehr Erfolg. Hier ein sehr interessanter Link zu einem Fachbericht (Lind), von dem auch ich schon gelernt habe und den ich empfehlen kann. Viel Spaß!! http://ekard-lind.at/fachbericht_apportieren.php - Tim Nowak - 05-10-2007 Hallo, ist schon komisch was manche Leute hier schreiben. Mein Hund hat das apportieren über Spiel gelernt aber er hat sich dafür auch geeignet. Einen Gewissen Zwang muss man sowieso drauf machen! Ich habe aber jetzt auch bei einem Rotti den apport gemacht, da könnt ihr ja mal mit der Spielerei kommen dann gehts ab ins Krankenhaus. Das ist immer vom Hund abhängig und wenn er nicht spielt und kein Futter nimmt und das Holz sogar ausspuckt, ja dan drann aber vom feinsten. So und jetzt rupft mich!! - Ivanhoe - 05-10-2007 rupf,rupf!! Aber vom feinsten!! |