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- Andi - 21-01-2007 Hallo, ich würde es auch machen wie Sabine geschrieben hat. Geh noch mal zum Anfang zurück und lege konsequent in jeden Tritt Futter. Trete auch die Winkel normal aus. Lasse den Hund möglichst selbstständig suchen und verzweifele nicht wenn es beim Üben mal nicht so gut ausschaut.Ständiges helfen und korrigieren macht ihn nur unsicher. Ein Hund ,der mit vielen Hilfen aufgebaut wurde, wird später wenn die Hilfen fehlen ins schwimmen kommen. Und 3-5 Fährten die Woche, dass seit 7 Monaten ist ein strammes Arbeitspensum.Vieleicht lässt auch die Lust ein wenig nach. Gruss, Andreas - Bettina Balters - 21-01-2007 Wenn der Hund den Winkel überläuft, hat das nur einen Grund, nämlich: Da hat er geschlampt mit der geruchlichen Ausarbeitung. Z. B. weil er eher den Wurstgeruch sucht und der Fährtengeruch eher nebensächlich ist und (noch) nicht gründlich genug gesucht wird. Oder weil der Hund generell die Nase nicht vernünftig einsetzt. So oder so - ich würde beim Hund bleiben, Leinenlänge also 1 Meter, und so viele Schritte zurückgehen wie nötig um dem Hund das GRÜNDLICHE Suchen beizubringen. - Olaf Wittek - 22-01-2007 vor allem würde ich die Winkel nicht "auschleifen" sondern in normaler Gangart legen (keinen rechten Winkel, sondern einen ganz engen ausgelaufenen Bogen) ... und natürlich achtgeben, dass in der Ausbildungsphase und bei dem Ausbildungsstand des Hundes mit Beginn des Winkels keine Fährteunterbrechung kommt Gruss Olaf - Bine DSH - 22-01-2007 Hallo Neli, es ist ganz normal, dass ein Hund anfangs etwas über den Winkel läuft - er hat ja keine Routine! Ich suche sehr lange mit viel Futter, auch in den Winkeln. Wenn ich das Futter abbaue, dann mal so mal so - das heißt, ich lege Futter mal auf die Grade, mal am Anfang des Winkels, mal am Ende, mal gar nicht. Wenn der Hund über den Winkel läuft, bleibe ich ruhig stehen und warte, dass er sich selbst wieder einreviert. Ich kann als Mensch nicht beurteilen, ob es sich vielleicht um eine kleine Verwirbelung handelt o.ä. Hat der Hund die Fährte wieder aufgenommen, lobe ich (allerdings sehr zurückhaltend!), meist findet er ja auch bald wieder Futter. Helfe ich dem Hund durch Leinenruck oder was auch immer, wird er immer darauf warten und im Suchen völlig unselbständig. Wenn dann in der Prüfung der HF weit weg ist und nicht mehr helfen kann, steht der Hund völlig auf dem Schlauch, wird verunsichert und gibt auf. Suchen ist eine Arbeit, die der Hund selbständig machen muss! Spätestens, wenn ich einmal nichts sehe, kann ich nicht mehr helfen! Such noch eine Weile mit viel Futter! Wenn der Hund von der Fährte geht - stehen bleiben, warten, bis er wieder einreviert. Du wirst sehen, mit wachsender Routine geht das immer schneller! Ausnahme ist, wenn der Hund offensichtlich NICHT sucht (in der Gegend rumguckt oä), dann gebe ich ein weiteres Kommando wie "Such". LG Bine RE: Fährtenarbeit - Neli - 22-01-2007 Hallo zusammen, danke euch estmal für euere guten Tips, werde wahrscheinlich weiter mit viel Futter suchen so wie Bine beschrieben, so habe ich es bisher auch gemacht. Vielleicht bin ich wieder einmal zu ungeduldig, wie halt immer .Gruß Neli - mockl2001 - 23-01-2007 Hallo Neli, Mein "Alter" nahm die WInkel auch immer recht locker. HEißt, er marschierte schon Mal nen 1/2 m drüber und bog dann aber zielsicher richtig ab. Mir hat dann die Methode von Bernd mit den Döschen enorm weitergeholfen. Anfangs hab ich dann kurz nach jedem Winkel eine Dose versteckt, später dann unregelmäßig. Er hatte relativ schnell kapiert, daß er jeden Winkel exakt nehmen muß, um nicht eine Dose zu übersehen.. Ich hab ihm aber dabei Anfangs mit der Leine geholfen, damit er überhaupt die ersten Dosen sicher findet. Gruß Wolfi P.S. So lange ich Futter legte, nahm er die Winkel korrekt. DAs Problem kam erst, als kein Futter mehr am Winkel war. Mein GEdanke dabei ist, daß eben der extreme Futtergeruch den HUnd "in den Winkel zieht", nicht das konzentrierte Suchen. Mit den Döschen riecht er das Futter ja nicht mehr so stark, so daß er sich auf den Fährtengeruch konzentrieren muß :i: Fährtenarbeit - Neli - 23-01-2007 Hi mockl2001, sicher auch eine gute Idee Danke Neli RE: Fährtenarbeit - Birgit Hahn - 26-01-2007 Vielleicht auch noch ein Tip von mir? Beim Fährtenlegen für einen jungen Hund achte ich darauf, dass er sich das kreisen erstmal gar nicht angewöhnt. Dazu halte ich vor dem Winkel an der kurzen Leine an und warte, bis er mit dem Kopf in die richtige Richtung sieht; erst dann lass ich ihn weitersuchen (das ist eine "Wartezeit" von nicht mal 1 - 2 sec.) Außerdem achte ich darauf, wie ich die Winkel gehe. Ich schlurfe nicht, o.ä., aber ich beginne den Winkel nach links mit dem linken Fuß, und rechts herum dann mit rechts. So haben bisher alle meine Hunde eine gute Winkelarbeit gelernt. Trotzdem kann dann später gerade ein Junghund, der sich noch stark vom Wind verleiten lässt, mal mit dem Wind über den Winkel rübergehen, und dann lass ich ihn -wie alle meine Vorposter- alleine wieder hereinsuchen. - Heinz.S - 29-01-2007 Was bei einem so jungen Hund auch gut funktioniert,mach 2 Leinen ans Halsband,rechts und links,wenn er an den Winkel kommt,mit dem passenden Halsband in die richtige Richtung steuern und kräftig loben,wenn er reingeht,Bröckchen 5 Schritte nach dem Winkel. Wichtig ist,den Hund nicht reinziehen,sondern leicht lenken. Andernfalls machst du den Hund abhängig von deinen Hilfen. - Andi - 29-01-2007 Hallo Heinz.S, was ist denn jetzt der Unterschied zwischen rein steuern und leicht lenken? :?: Sind doch eigentlich beides Hilfen, die den Hund später abhängig machen. Gruss, Andreas |