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Antijagdtraining - Druckversion +- Das Leistungshundeforum (https://www.leistungshundeforum.de) +-- Forum: Working Dogs (https://www.leistungshundeforum.de/forumdisplay.php?fid=6) +--- Forum: Ausbildung (https://www.leistungshundeforum.de/forumdisplay.php?fid=34) +--- Thema: Antijagdtraining (/showthread.php?tid=14469) |
- Uwe Junker - 07-03-2016 Pesch,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24122-Antijagdtraining/?postID=170949#post170949 schrieb:Wenn dann auch noch der Unterschied im Lernweg zwischen Unterlassen bzw. Abbruch eines unerwünschten Verhaltens und Ausführen eines erwünschten Verhaltens bekannt wäre, dann wäre das Lösungsprinzip verstanden. wenn Du "kimmy" helfen möchtest, dann solltest Du auch gleich die Erklärung mitliefern. Oder wartest Du darauf, dass die Frage nach der Lösung gestellt und Du dann glänzen könntest? Ich schreibe so, weil ich den Eindruck habe, dass Deine Anmeldung hier mit den nun zwei Beiträgen gerade in diesem Bereich, "bewusst" gewählt wurde. Wenn nicht, dann Entschuldigung. - Sassenach - 07-03-2016 Wenn jemand wirklich "Kimmy" helfen will, muss verstehen, dass sie nicht aus dem Leistungshundesport kommt. Sie kann möglicherweise nicht alle gutgemeinte Ratschlage verdauen. Wer in die Klaue von "Positive Erziehung" Menschen landet, wird niemals begreifen können, was ein Hund wirklich ist. Er ist ein Opportunist und Leistungshunde und Familienhunde haben eins gemeinsam "Zähne" was vom "Gutmenschen" oft vergessen wird. Ich bin froh, dass ich meine Ausbildung im Hundevereine erleben durfte. Da war kein Forum. Obwoh ichl das Forumleben gar nicht absprechen will. "Kimmy" hat gezeigt, dass sie zäh ist - sprich ausdauernd. Dumm ist sie wirklich nicht. Wenn jemand wirklich Interesse hat, sie zu helfen, meldet sich bitte mit PM und vielleicht gibt es eine Möglichkeit ihr ein Verein zu vermitteln, oder selber zu unterrichten. - Pesch - 07-03-2016 „Auf dem Platz wurde ausschließlich über Leckerchen gearbeitet. So habe ich zwar das, was ich wollte, eingefordert, aber grundsätzlich mit Leckerchen belohnt. Nachdem ich den Verein gewechselt hatte, habe ich im Sport auf Leckerchen verzichtet“ „nein ist nein....wenn der Hund weiss, dass Ungehorsam unangenehm ist und Gehorsam angenehm,“ Nein ist wohl das HZ, welches am häufigsten falsch verwendet wird und Gehorsam der Begriff, der am häufigsten falsch verstanden wird. Nein, wenn der Hund knautscht. Nein, wenn er steht statt sitzt. Nein, wenn er in der Freifolge den Blick abwendet, zu weit vorne läuft, zu weiten Abstand hält oder bedrängt usw.usw. Da wird Ungehorsam unterstellt, der Hund wisse schon, was gemeint ist. Manche rucken auch nur ohne vorheriges Nein. Der Hund darf dann raten, wofür der Ruck gerade ist. Aber der weiss ja angeblich genau, was gemeint ist. Statt dem Hund mit einem vorher gelernten HZ zu helfen (z.B. fest, wenn er knautscht; guck, wenn er den Blick abwendet; zurück, wenn er zu weit vorne ist; ran, wenn er zu weiten seitlichen Abstand hat; weg, wenn er bedrängt), das man dann bei Befolgen belohnen kann (auch mit Leckerchen), wird stur immer wieder Nein gesagt. Soll er also das Holz fallen lassen, die Freifolge abbrechen? Wäre doch logisch. Wenn aber das Lösungsprinzip verstanden wird, ist nicht das Nein entscheidend, sondern die Konsequenz, d.h. die Folge des Verhaltens. Die Begriffe Gehorsam und Ungehorsam sind dem Hund fremd und verwirren dabei nur. Eine konkurrierende Bestechung verhindert richtiges und nachhaltiges Lernen weitgehend. Das Belohnen eines gelernten Alternativverhaltens bringt dagegen bessere Fortschritte als das Bestehen auf ein schon vielfach falsch verwendetes Nein, das mal den reinen Abbruch des Gesamtverhaltens einfordert und mal den Wechsel in ein erwünschtes Verhalten. Und das Ganze Wirrwarr dann auch noch unter dem unscharfen Oberbegriff Gehorsam. Ob kimmy damit jetzt mehr anfangen kann? - Sassenach - 07-03-2016 Wollen wir hoffen - ach Du meine Gute!! - Uwe Junker - 07-03-2016 Pesch,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24122-Antijagdtraining/?postID=170953#post170953 schrieb:...Ob kimmy damit jetzt mehr anfangen kann? das kann ich leider nicht beantworten. Sicherlich jedoch m.E. mehr als mit einem Satz, der nicht viel sagt; eher fragt. Danke. - Nadin - 07-03-2016 Pesch, meines Erachtens nach ist bei einem gut motiviert aufgebauten Hund auf dem Platz nicht ganz so oft von Ungehorsam auszugehen, sondern sehr oft von Unverständnis, dementsprechend sieht auch der Umgang damit aus und ich persönlich denke auch, dass die Dressur und motivierte Arbeit auf dem Platz meine Bindung zum Hund stärkt und seine zu mir, die Erziehung im Alltag aber eben doch auch noch ein bisschen was anderes ist, wenn mein Hund draussen nicht hört, obwohl er weiss, was ein Rückruf ist, hat das andere Konsequenzen, als wenn er statt sitz steh macht.... Kimmy macht mir einfach immer den Eindruck, als wenn sie zig verschiedene Ratschläge durchprobiert, ohne wirklich mal selber zu ihrem Hund, seinem Lernen durchzudringen, für mich ist es schwer zu verstehen, dass man nach jahrelanger Hundehaltung nicht einfach ein Gefühl dafür entwickelt, wie es miteinander funktioniert und wie nicht. So wirds halt schwer.... LG-Nadin - Sassenach - 07-03-2016 Ich begreife Dich, aber wie lange Erfahrung mit Hunden mutest Du "Kimmy" zu? - Nadin - 07-03-2016 Ich will ihr überhaupt nichts böses aber es ist nicht ihr erster Hund und es zieht sich wie ein roter Faden durch, den Ratschlag von irgendwem umgesetzt, den Ratschlag von irgendwem umgesetzt, man muss nicht zehn Hunde gehabt haben, um rauszufinden, wie ein Hund so funktioniert, man sollte eben nur nicht alles durchprobieren, sondern irgendwann mal anfangen, sich selber mit seinem Hund, seinem Wesen und seinem Lernen auseinandersetzen, dann kommt man schon auf viele Dinge. LG-Nadin - Pesch - 07-03-2016 Die Überheblichkeit der einen ist für die anderen eine Erniedrigung. (E.Ferstl) - AchimL - 08-03-2016 Leckerchen .. den Begriff ersetzen durch "Fressen" Durch Fressen kann ich Belohnen .... natürlich auch Bestechen und .... und das ziehen wohl die wenigsten hier in Betracht ... massiven Zwang ausüben. Das gleiche gilt auch für das spielen. Zwang kann ich körperlich oder phsychisch einsetzen. Sobald der Hund an der Leine ist .... hab ich .... ob ich will oder nicht .... immer körperlichen Zwang (was nicht gleichzusetzen ist mit Schmerzen oder bestrafen). Vieleicht sollte man erstmal den Unterschied zwischen Zwang und Bestrafen erläutern! |