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Degenerative Myelopathie - Appell an Züchter - Druckversion

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- lusna - 03-12-2013

Barbara,'index.php?page=Thread&postID=153021#post153021' schrieb:Das ist sicher richtig, die Frage bleibt aber dennoch bestehen, wer nimmt noch einen N/M-Hund?

ich denke, daß das eine frage des "gesamtpaketes" ist.
und natürlich eine frage der aufklärung.

auch wieder etwas, was ich nicht so negativ sehe. denn ... wenn es keinen sinn macht, diese verpaarung zu machen, aus der träger hervorgehen, dann sollte man sie doch wohl lassen, oder?

auf gut deutsch: wenn ich einen hund habe, der nichts besonderes hat (weder interessante, weil z. b. seltene linie, noch besondere qualitäten in der arbeit, noch besondere andere gesundheitsmerkmale), dann ist es vielleicht garnicht schlecht, daß der nicht weiter zur zucht verwendet wird. (ich weiss, ketzerisch ... aber ...)

eine bekannte von mir hat mit einer dilute-trägerin weitergezüchtet. sie hat keinen einbruch beim welpenkauf gehabt. sie hat aber aufgeklärt und ihre hunde haben eben gewisse vorteile (nervenstärke, typstärke etc. pp.), die sie für einen käufer interessant machen.
und natürlich hat sie nur freie rüden verwendet. denn sie wollte auf keinen fall einen phänotypisch dilute zeigenden hund (mit den damit ggfs. verbundenen gesundheitlichen problemen) erzeugen. sie konnte das, weil es den gentest gibt.


- Barbara - 03-12-2013

lusna,'index.php?page=Thread&postID=153022#post153022' schrieb:auf gut deutsch: wenn ich einen hund habe, der nichts besonderes hat (weder interessante, weil z. b. seltene linie, noch besondere qualitäten in der arbeit, noch besondere andere gesundheitsmerkmale), dann ist es vielleicht garnicht schlecht, daß der nicht weiter zur zucht verwendet wird. (ich weiss, ketzerisch ... aber ...)

Wieso ist das ketzerisch? :thumbup:


- Dumbledore - 03-12-2013

Hallo Barbara,

wenn meine Hündin N/N ist, warum soll ich dann keinen N/DM Rüden zum Decken nehmen, sofern der in den anderen mir wichtigen Punkten besser passt als ein N/N ?

Es decken doch auch nicht nur HD/ED normal Rüden.


- Silvana - 03-12-2013

Genauso ist es. Wichtig ist, dass einem jeden Züchter so viele Informationen wie möglich zur Verfügung stehen und dann kann jeder für sich entscheiden, wo er Abstriche machen kann, weil der eigene Hund keine Anlagen dafür hat.


- Cristine - 13-12-2013

In der Praxis sieht es doch wohl so aus: ich hab einen Wurf, wo der Vater N/N ist und die Mutter N/ DM. Da weiß ich schon mal (neben den anderen wichtigen Eigenschaften!), dass in punkto DM keine kranken Tiere im Wurf sind. Wahrscheinlich fifty-fifty reinerbig gesunde und Träger. Der einzige Vorteil, den ich sehe, ist: mit dem N/N Hund bin ich auf der Suche nach einem künftigen Zuchtpartner nicht eingeschränkt! Mein zweiter Hund mit N / DM ist nicht schlechter aber ich würde sehen, dass ich bei einem Zuchteinsatz nur N/N - Partner nehme.



VG

Cristine


- Trine - 13-12-2013

@ Cristine,

sehe ich genauso !


- Andreas Bolz - 13-12-2013

Was ist denn mit den DM/DM Hunden? Wenn ich mit denen zum N/N Rüden gehe, werden die Hunde auch nicht krank, da alle Nachkommen N/DM sind. Man sollte schon darauf achten, aber man muss keinen Hund ausschließen.



- salvya - 13-12-2013

Und DM/N x N/DM geben dann ein Drittel N/N, ein Drittel DM/N und ein Drittel DM/DM?


- lusna - 13-12-2013

25%

DM(v) / N(v) x DM(m) / N(m)

mögliche kombinationen:

DM(v) / DM(m)
DM(v) / N(m)
N(v) / DM(m)
N(v) / N(m)

statistisches resultat:
25% DM / DM
50% DM / N
25% N / N

(siehe auch mendelsche regeln)

lg l.


- Cristine - 14-12-2013

Mal eine Frage "über den Tellerrand": wie handhaben denn die Züchter von Belgischen SH dieses Thema? Ich habe gestern ein Gespräch gehabt, wo behauptet wurde, das Markergen wäre nicht genau lokalisiert. WER hat eigentlich das Markergen beim DSH gefunden? Und warum ist das nicht beim BSH das selbe?



VG

Cristine