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Gibt es für die Links-Kehrtwendung "Ausführungsbestimmungen" ? In der PO steht ja nichts weiter darüber. Was spricht für welche Version, also ich meine: Hund außen oder Hund innen? Ich frage vor dem Hintergrund, dass mir geraten wurde den Hund nicht mehr außen herum zu führen, da bei der anderen Variante der Hund beim Weitergehen weniger bedrängt. Hat jemand da ähnliche Erfahrungen?
(Ich wollte diesen "blöden" Bedankomat deaktiveren, geht irgendwie nicht.)
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Wenn der Wind des Wandels weht, bauen manche Windräder, andere hingegen errichten Mauern.
(Chinesisches Sprichwort)
Generell kannst du es dir aussuchen, ob der Hund innen oder aussen die Kehtwendung macht. Aber die innere Kehrtwendung ist schwerer und es können mehr Fehler passieren... Musst du halt selber wissen.
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Wenn Du eine Linkskehrtwendung machst, dann mußt Du auf der Stelle drehen und der Hund auf der Hinterhand. Alles andere führt zu Punktabzug. Es gibt nicht viele Schäferhunde, die diese Drehung auf der Hinterhand gut hinkriegen, es sei denn, sie sind kurz, kompakt und wendig. Wenn Du einen großrahmigen Hund hast, der womöglich noch "eine Rippe zuviel" hat, dann würde ich Dir die herkömmliche Kehrtwendung raten.
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also bei meinem Lago klappt das wirklich gut, wichtig ist nur, dass der Hund sich nicht absetzt und das ganze schnell ausführt. Ansonsten sieht das ziemlich scheiße aus.
Gruß
tim
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Hallo Christiane,da ich euch beide ja kenne,ich denke,mach die "alte KW".
Wir sehen uns ja vllt am WE? Dann können wir ja mal nen kleinen Probelauf machen.
LG Heinz
Das Hirn ist keine Seife - es wird nicht weniger, wenn man es benutzt!
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Danke, Heinz, für das Angebot. Dass uns da bloß keiner bei sieht ... Aber "ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert".
Grüße
Christiane
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ich denke, die doppellinks als kehrtwendung bietet sich nur bei hunden an, die über eine große mobilität verfügen, wissen, daß sie auch einen hintern haben und diesen auch gezielt einzusetzen vermögen. auch ein großrahmiger hund kann dies schnell und elegant ausführen.
spätestens beim umwechseln vom vorsitz in die grundstellung zeigt sich, ob der hund mehr über die vorderhand arbeitet und die hinterhand nur folgt, oder aber ob er gezielt aktiv sich über die hinterhand positioniert. sicher gibt es hunde, die dies mehr mitbringen, aber ich denke, dies kann man auch bis zum bestimmten grad fördern und trainieren, z.b. schon in der welpenphase über die futterhand so führen, daß er hindernissen oder aufgaben, die nur die hinterhand betreffen, bewältigen muß. läßt sich aber sicher auch über targetarbeiten, wo er gezielt nur über berührungen nur rein über seine keulen oder hinterfüße zum erfolg kommt, fördern. später z.b durch rückwärts bei fuß gehen, oder auch, daß der hund seine rechtwinklige position zur schulterebene des hundeführes hält, auch wenn man sich in ihn eindreht. hat er probleme damit, diese positionen oder bewegungsabläufe zu halten bzw. technisch zu eigenständig zu verbessern, dann würde ich die traditionelle form anwenden.
ich persönlich bevorzuge auch die doppellinks als kehrtwendung. trotzdem oder grade deswegen sehe ich dann aber lieber eine schnelle traditionelle kehrtwendung als eine doppellinks-kehrt, die nicht von einer guten dynamic des hundes unterstützt ist.
gruß reinhard
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...
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Hallo an alle, die die Doppellinks-Kehrtwendung mit ihrem Hund praktizieren,
könntet ihr vielleicht (noch genauer) posten, wie ihr die Übung mit eurem Hund genau aufgebaut haben? Das wäre super.
Reinhard, deine Vorübungen für eine von Anfang an technisch saubere Doppellinks-Kehrtwendung hören sich sehr sinnvoll an, insbesondere der Einsatz des Targets... :i:
LG
Nina
All great dogs, like all great men work because they have to, but because they want to action is their chief medium of happiness.
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ich denke, die doppellinks als kehrt ist nicht eigenständig zu sehen, eher in zusammenhang mit der grundsätzlichen ausführung der linkswendung, der grundstellung und dem umwechseln vom vorsitz in die grundstellung. allerdings sind hier auch die technischen ausführungen von sitz-platz-steh mit einzubeziehen, auch hier sollte der hund das kommando dann aktiver über die hinterhand ausführen, damit er nicht nachzieht.
grade z.b. im rückentransport sieht man schon deutlich unterschiede alleine in dem linkswinkel. einige hunde laufen hier einen ganz kleinen bogen und kürzen damit ab, andere bleiben auf der vorhand stehen und drehen nur die hinterhand auf die neue laufrichtung ein, was ich total klasse finde.
im aufbau würde ich dem hund ersteinmal die aktive grundstellung beibringen, voraussetzung natürlich die richtige triebstimmung. und beginnen hier über zuhilfenahme der futterhand. wenn der hund nur tendentiell den gewünschten weg geht, also technisch noch total unkorrekt ist, dann würde ich sofort die futterhand ausbauen und den rest der technik clickern, später dann den hund aus bewußt fehlerhaften eingeleiteten positionen über kommando in die richtige arbeiten lassen, dies aber gezielt über die hinterhand ( allerdings nicht aus solchen technischen feinarbeiten unbewußt eine verbesserungshandlungskette entstehen lassen, nur der erste versuch gilt). beispiel: der hund sitzt rechts neben mir mit dem rücken in laufrichtung und auf kommando fuß geht er rückwärts vorne rum und positioniert sich dann links in die richtige grundstellung. kann er das, dann kann er auch vorne rum umwechseln, kann auch einen korrekten linkswinkel. die doppellinkskehrt ist dann nur noch die logische konsequenz daraus, vor allen dingen lernt er, daß der stehende hundeführer nicht immer gleichzusetzen mit einer grundstellung ist und bei plötzlichen er richtungswechsel auf der stelle sitzen bleibt.
und, ich persönlich fasse den hund bei diesen arbeiten nicht an, habe auch nichts an hilfen drauf, weder leinen noch sonstiges.
gruß reinhard
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