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Warum werden Hunde nicht gesundheitlich verbessert?
#21
Anders Rassig,index.php?page=Thread&postID=40273#post40273' schrieb:Hi,
" Warum werden krankheitsanfällige Hunderassen ( z.B. Schäferhund-Hd/Ed usw.) nicht durch rückzüchtung bzw. Kreuzung mit gesünderen,ähnlichen Hunderassen stabilisiert"

Als erstes der Deutsche Schäferhund wird schlechter geredet als er ist. Zum zweiten HD und ED sind keine Erkrankungen sondern lediglich die Symptome unterschiedlicher Grunderkrankungen. Beim Deutschen Schäferhund benötigt man gar keine Einkreuzung von Fremdrassen, um die Probleme massiv zu verbessern, sondern es benötigt lediglich strengere Selektionskriterien. Das wichtigste Selektionskriterium wäre die Grösse, die meisten Schäferhunde sind an der oberen Grössengrenze. Ein Gewehr das ungenau schiesst, schiesst auf 300 m ungenauer als auf 150 m . Genau so ist es beim Schäferhund, ein Hund der Mittelgross ist neigt weniger zu HD als einer der 66 cm Gross ist. Die Grösse ist ein Parameter den ich über einen Zuchtwert schneller in den Griff bekomme als den HD Status, da sein Erbanteil höher ist als der des HD und ED Status.
Innerhalb des Rassestandarts, des Deutschen Scäferhundes hat sich nur ein Punkt geändert ; die Grösse. Nach der ersten Fassung hätte die Widerristhöhe bei Rüden 55-60cm , und Hündinnen 50-55cm betragen dürfen.

Bei all dem Gerede um Gesundheit, darf man einen Faktor nie vergessen, unsere eigene Unbefangenheit im Umgang mit Haustieren. Da holt man sich nur z.B. ein Meerschweinchen ins Haus, doch man weiss von diesem Tier gar nichts. Wer weiss schon wie der natürliche Lebensraum dieses Tiers aussieht,wer weiss von was es sich dort ernährt?

(Früher war alles besser) Diese Aussage stimmt sicher nicht, früher waren einfach die Informationen weniger greifbar. Früher gab es mehr Hunde mit mittlerer bis schwerer HD als heute. Dies kann man auch darauf zurückführen, das seit den 70er immer Jahren mehr auf Gebrauchshundelinien gezüchtet wird, die eher den kleineren und agileren Typ bevorzugen.
"Wer das tut, was jeder tut,bekommt auch nur das,was jeder bekommt. -und dass ist das, was keiner will."
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#22
zum Thema "Mops" > http://www.mops-on.de
Die größte Leistung besteht darin, nicht andere, sondern sich selbst zu übertreffen
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#23
Ich habe Hovawarte, eine sehr junge, unter den großen, schweren Lagerhunden sicherlich die gesündeste Rasse. Zucht ist nur mit a 1,2 erlaubt, in einem Verein auch mit B, wobei es beim Hovawart eine Zählung von A, B,C etc. gibt, jeweils 1 und 2 Abstufungen. Das heißt, daß nur mit freien Hunden gezüchtet werden darf. Der HD-Grad ist trotzdem bei manchen Hunden extrem. Seit es HD-Untersuchungen gibt, wird der Hovawart auch untersucht und hat die höchsten Auflagen bzgl. HD und Zucht aller Gebrauchshunderassen. Da frag ich dich, wieso immer wieder mal Hunde auftauchen mit HD mittel oder schwer? Also HD D, E und F? Man kann bestimmte Dinge züchterisch nicht in den Griff kriegen. Übrigens hatte ich einen der wenigen Windhunde, die HD-C hatten:-D
Hunde, die rein auf Arbeit gezogen werden, sind meist sehr gesund - mit kranken Hunden kann man nicht arbeiten.
Maggie und die 6:-)))
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#24
hallo!

hatte ne nette weihnachtslektüre.
wenn ich lese, was im fertigfutter so drin ist und gefunden wurde, bin ich der meinung, dass das nicht gesund sein kann. wenn bestandteile mit künstlichem geschmack versehen werden müssen, damit der geplante verbraucher es zu sich nimmt. wenn im futter euthanasiemedikamente sowie giftstoffe nachgewiesen werden, sowie klärschlamm und hormonbelastetes material verwendung findet, so ist das äußerst seltsam.
warum sollte nicht auch das alles einfluss auf die gesundheit der hunde nehmen? wie beeinflusst der hormongehalt das wachstum der knochen? das ganze wachstum wird durch hormone gesteuert. was passiert wenn von außen etwas zugeführt wird?
bin mir gar nicht mehr so sicher, wie hoch nun der erbliche anteil wirklich ist. sagen kanns mir auch keiner.

das war nur mal zum nachdenken ....

gruß yvonne
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#25
Andoro,index.php?page=Thread&postID=40420#post40420' schrieb:wobei es beim Hovawart eine Zählung von A, B,C etc. gibt, jeweils 1 und 2 Abstufungen. Das heißt, daß nur mit freien Hunden gezüchtet werden darf. Der HD-Grad ist trotzdem bei manchen Hunden extrem. Seit es HD-Untersuchungen gibt, wird der Hovawart auch untersucht und hat die höchsten Auflagen bzgl. HD und Zucht aller Gebrauchshunderassen. Da frag ich dich, wieso immer wieder mal Hunde auftauchen mit HD mittel oder schwer? Also HD D, E und F? Man kann bestimmte Dinge züchterisch nicht in den Griff kriegen. Übrigens hatte ich einen der wenigen Windhunde, die HD-C hatten:-D
Hunde, die rein auf Arbeit gezogen werden, sind meist sehr gesund - mit kranken Hunden kann man nicht arbeiten.

A,B,C sind die HD-Grade nach FCI. Der Hovawarth hat das strengste Zuchtreglement diesbezüglich , seit es die DDR nicht mehr gibt, den dies hat als erstes Werner Dalm in der DDR eingeführt. Das Zuchtreglemt der DDR war wesentlich strenger, da eine Nachzuchtkontrolle Bedingung war. Man konnte dort von jeder Linie sagen was sie vererbt.

Bei den Windhunden würde ich mich hüten Prognosen zu machen. Es ist lediglich bekannt das es bei den Rennsportlinien des Greyhound kaum HD gibt, dies führen die Fachleute auf die Beckenmuskulatur zurück. Diese beträgt beim Greyhound aus Rennsportlinien im Durchschnitt 13% des Beckengewicht, bei den anderen Linien 11%. Beim Deutschen Schäferhund hat man wiederum festgestellt das Hunde , bei denen dieser Bereich der Muskulatur 11% zum Gewicht des Beckens ausmacht, weniger zu HD neigen.
Das würde heissen das man auf die Muskulatur achten müsste. Kräftige Muskulatur setzt jedoch auch immer hormonelle Vorgänge im Körper des jeweiligen Tieres voraus. Das heisst auch das durch eine Selektion auf diesen Bereich hin die Aggression der Population zunimmt. Erklär die bitte mal in der Öffentlichkeit, weshalb der Tierschutz hier dem echten Tierschutz im Weg steht. Zudem werden viele mit solchen Hunden dann in der Ausbildung Probleme bekommen, weil sie kaum mehr als führig bezeichnet werden können.
"Wer das tut, was jeder tut,bekommt auch nur das,was jeder bekommt. -und dass ist das, was keiner will."
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#26
roland,index.php?page=Thread&postID=40506#post40506' schrieb:Kräftige Muskulatur setzt jedoch auch immer hormonelle Vorgänge im Körper des jeweiligen Tieres voraus. Das heisst auch das durch eine Selektion auf diesen Bereich hin die Aggression der Population zunimmt.
Kräftige Bemuskelung = erhöhtes Aggressionspotential??

Verstehe nicht ganz, warum diese Eigenschaften zusammenhängen sollen... ?(



LG

Nina
All great dogs, like all great men work because they have to, but because they want to action is their chief medium of happiness.
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#27
Testosteron?

Aber was ist denn mit den Windhundrassen? Warum sind sie dann nicht aggressiv?
Liebe Grüsse,
Chris Stump
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#28
Meine Greyhounds waren nicht ohne Aggression. Umsonst sitzen die nicht in Einzelhaft mit Maulkorb, die Jungs in den Rennkennels. Hab grad bei den Greys einige Morde im Rudel erlebt - nicht nur bei mir:-D
Aber Rolands Ausführungen find ich voll spannend, schad daß man nicht an einem Tisch sitzend das diskutieren kann:-))) Das mit der Bemuskelung/Aggression/Gesundheit wußte ich noch gar nicht und hab ich so auch noch nie gehört - gibt es da noch Literatur darüber? Find ich voll spannend, grad weil es auch Rasse-übergreifend ist:-))
Wobei ich auch sagen muß, daß ich dem Märchen vom kranken DSH lange aufgesessen bin, bis ich auch in meiner Umgebung vom Gegenteil überzeugt wurde - es sind fast alle Hunde agil bis ins hohe Alter sportlich, werden über 10 Jahre alt und sind vor Allem robust und kernig. Montagsmodelle gibt es ja wohl überall:-)))
Maggie und die 6:-)))
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#29
Yvonne,index.php?page=Thread&postID=40426#post40426' schrieb:hallo!

hatte ne nette weihnachtslektüre.
wenn ich lese, was im fertigfutter so drin ist und gefunden wurde, bin ich der meinung, dass das nicht gesund sein kann. wenn bestandteile mit künstlichem geschmack versehen werden müssen, damit der geplante verbraucher es zu sich nimmt. wenn im futter euthanasiemedikamente sowie giftstoffe nachgewiesen werden, sowie klärschlamm und hormonbelastetes material verwendung findet, so ist das äußerst seltsam.
warum sollte nicht auch das alles einfluss auf die gesundheit der hunde nehmen? wie beeinflusst der hormongehalt das wachstum der knochen? das ganze wachstum wird durch hormone gesteuert. was passiert wenn von außen etwas zugeführt wird?
bin mir gar nicht mehr so sicher, wie hoch nun der erbliche anteil wirklich ist. sagen kanns mir auch keiner.

das war nur mal zum nachdenken ....

gruß yvonne

Hallo,

lass mich raten - Katzen würden Mäuse kaufen -?

Meine Liebste hat dieses Buch auch und hat mir erstaunliche Sachen erzählt. Leider habe ich es noch nicht gelesen. Werde es aber noch tun. Nachdem sie es gelesen hatte, habe ich erstmal die Fütterung meiner Hunde umgestellt, obwohl mein Futter nicht aufgeführt wurde.

Gruß

Micha
Wenn ein Hund dabei ist, werden die Menschen gleich menschlicher. (Hubert Ries)
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#30



Hallo Anders Rassig,


hier ein Beispiel für die gesünderen AmStaffs, man achte auf die Zähne Big Grin Big Grin Big Grin


"Candy vom Polterberg", SchH I, HD-frei

[size=14]Zuchtauglichkeitsprüfung:

Gewicht: 24kg

WRH: 49cm

Gebäude: Kleine Hündin, typvoll, sehr schöner Hündinnenkopf, komplettes Gebiß, leichter Vorbiß, korrekte Front, fester Rücken, tiefe Brust perfekte Winkelung, flüssiges , raumgreifendes Gangwerk

ZTP-Bericht: Unbekümmert und frei in der Gruppe, schußfest, harte, volle Griffe, unerschrocken, blitzschnelles, rasantes Einholen, nach dem Aus gelassen und ruhig.

Zuchtempfehlung: Für alle Rüden mit korrektem Gebiß geeignet
[/size]
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