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Hilfe!!!!
#11
Zitat:Original von Daniela1988
Ich habe sowieso vor ihn zu kastrieren!!!

Ohne Worte -w- -w- -w-

Habt ihr Erfahrung damit gemacht das es dadurch besser wurde???

Kastration ist ohne medizinische Indikation verboten !!!
Kastration ist KEINE Medizin gegen falsches Verhalten

Den der kleine ist nicht nur gegen über Hunden dominant sondern auch gegen über uns, was heißt das er auch schon mal nach schnabbt und unterordnen will er sich schon mal garnicht!!!.

Dann knall ihm eine,PUNKT
Wenn wir endlich begreifen, dass in der Reise und nicht im Ziel die Erfüllung liegt, dann sind wir auf dem besten Weg die Geduld zu lernen.

Grüßle Sissy ehemals Cheyenn, jetzt endgültig crazy Big Grin
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#12
Ich versteh schon was du damit meinst aber ich denke auch wenn ich die Chef rolle nicht übernommen hätte dann würde er nicht hören muss auch dazu sagen ich hatte immer Schäferhunde und er ist ein Schäfer/Jagdhund Mix und hat leider vom Verhalten garnix vom Schäfer stur ohne Ende und um Aufmerksamkeit zu bekommen brauch ich mindestens nen Ring Stadtwurst den ich mir um den Hals hänge aber gut wie könnt ich ihn den dominieren soll ich ihn besteigen??? xD :?:
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#13
Also, wieso das nicht unter Anfängerprobleme gelandet ist, weiß ich echt nicht.

Für mich ist das eigentlich kein Problem und schon garkeins, um an eine Kastration im Alter von 6 Monaten zu denken -w-

Wenn Du Hundesport betreiben willst, wirst Du lernen müssen, Deinen Hunden zu zeigen, daß Du das Sagen hast.

Zitat:aber ich denke auch wenn ich die Chef rolle nicht übernommen hätte dann würde er nicht hören

Und!!
Zitat:was heißt das er auch schon mal nach schnabbt und unterordnen will er sich schon mal garnicht!!!

Wie jetzt??!! Was ist denn nun richtig?

VG Sabine
Das Leben besteht aus vielen Höhen und Tiefen - man darf nur nicht im Tief steckenbleiben!
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#14
Daniela- wer hat dir denn erzählt, das man einen Hund, um ihn zu dominieren, auch " besteigen " kann ? :ls:

:i: Ich hätte gern eine Beschreibung, wie es funktioniert.

Ansonsten kann ich mich den anderen nur anschließen : dulde so ein Verhalten nicht und unterbinde seine Frechheiten.
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#15
Hi Daniela,

auch dominante Hunde "hören". Der Unterschied liegt darin, dass der dominante Hunde entscheidet ob es sich für ihn lohnt zu hören (z. B.: ist das Leckerchen gross genug?).

Wenn der kleine das nächste Mal auf die Hündin losgeht (oder ein anderes unerwünschtes Verhalten zeigt), leg in mal an die Leine und lass ihm wenig Freiraum. Achte dann mal auf seine Reaktion. Wenn er rebelliert weisst du wen er für den Boss hält.

Dieter
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#16
Zitat:Ich habe sowieso vor ihn zu kastrieren!!!

Es gibt immer wieder selbsternannte Fachleute, die behaupten, eine Kastration würde solche Probleme lösen, aber: DAS IST SCHWACHSINN!
Genauso wie Welpenschutz. :ls:
Manchmal verschlimmert sich dadurch nur das Problem.

Das Problem liegt immer beim Hundeführer. Entscheide Dich dafür, klar die Rolle des Rudelführers zu übernehmen und dulde keine Aggression, konsequent und unter gar keinen Umständen, ohne dabei in die Rangordnung einzugreifen. Du bist der Chef. Versuche diese Haltung beiden Tieren gegenüber in dominantester Art und Weise auszustrahlen, wie es Dir nur irgend möglich ist. Und vergiß das mit der Kastration ...

Viel Erfolg!

Aida:
Zitat:Daniela- wer hat dir denn erzählt, das man einen Hund, um ihn zu dominieren, auch " besteigen " kann ?

Das funktioniert! Ist aber überflüssig, wenn man ausreichend Dominanz ausstrahlt und ist in der Öffentlichkeit wenig empfehlenswert. Könnte darauf hinauslaufen, dass man auf einer Polizeiwache oder in der Psychiatrie endet. :pf:

Helmut Dillmann
http://www.schaeferhunde-von-mordor.de
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#17
Ich möchte aus meiner eigenen Erfahrung berichten:

Ich hatte einen Dackelmischling aus einer nicht so tollen Behausung mit nach Hause gebracht......

....meine Familie war einverstanden, so blieb er bei uns und unseren Schäferhunden. Kaum eingelebt, hat er seine Schüchternheit abgelegt und hielt uns auf Trab. Immer wenn eine Hündin von uns in seine Nähe kam - ob in der Hitze oder nicht - bestieg er sie und wenn die Hündin weglief (nicht gleich abbiss weil sie ihn kannte) hoppelte er im Gleichschritt auf den Hinterbeinen hinterher - Vorderbeine um die Hündin gekrallt.

Immer wenn er Hunde sah, rannte er zu ihnen - ob er sie kannte oder nicht - ob sie fletschten oder sozialisiert waren und den Kleinen nicht als Konkurrenz ansahen - schwänzelte um sie herum, den Pinsel senkrecht in die Höhe. Eigentlich freundlich gestimmt, aber sehr domonant auftretend....
....Alle "Ausbildung" fruchtete nicht wirklich!

Wir sahen keinen Ausweg, - da er züchterisch nicht eingesetzt werden sollte -
als hormonell etwas zu ändern.
- Bestes Beispiel waren unsere Kaltbluthengste, die nach Kastration - hormonell geregelt - lammfromm und in allen Belangen ausgeglichen waren.

So nahmen wir den Weg zum Tierarzt und ließen ihn kastrieren.
Hinterher, - nachdem sich nach einigen Tagen die Hormone abgebaut hatten - war unser "Seppi"
in allen Bereichen ausgeglichen und auch für ihn war die Welt nicht mehr voller "Anstrengung und Gefahren".

So kann ich die Äußerungen zur Kastration in diesem Vorum nicht verstehen, wahrscheinlich sind es keine Erfahrungen, sondern nur "Hörensagen"?

Zur Info:

Es gibt Länder, da ist es durchaus üblich, sogenannte "Arbeitshunde" - meistens männlich - zu kastrieren.


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#18
@ mkeller,

eine Kastration bringt aber nicht immer was. Also bevor ich meinem kleinen die E... abschneide passiert einiges.

@ Daniela,

versuchs mal mit Erziehung, also wenn mein Hund nach mir schnappen würde oder sich nicht Unterordnen wollte, würde das rappeln im Karton und das richtig. Das zwischen deinen Hunden das regelt die alte schon alleine, der Hund sollte sich allerdings auch mal abstellen lassen, wenn das nicht geht siehe Kommentar Crazy.

MfG Christian
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#19
Michael:

Eine Kastration bringt nur dann etwas, wenn die Ursachen für ein Fehlverhalten überwiegend hormonell bedingt sind. Das ist sehr selten und in diesem Fall, bei einem 6 Monate alten Hund, völlig ausgeschlossen.

Probleme dieser Art treten fast immer dann auf, wenn sich Hundeführer noch nicht dazu entschlossen haben, die konsequente Führung des Rudels zu übernehmen (dann muss ja jemand anderes diesen Job erledigen!)

Im Humanbereich hat man z.T. bei sexuellen Gewalttätern ebenfalls versucht, mit der chemischen Kastration (mit Androcur) Täter von ihren Gewalttaten abzubringen. Das funktioniert recht gut, aber nur dann, wenn ein kausaler Zusammenhang zwischen Hormonen und der Motiavtion für die Taten besteht. Spielen andere Faktoren nur zusätzlich mit rein, wird die Sache hinfällig.

Eine Bekannte von mir hat gegen meinen Rat ihren Berner Senner Rüden, ein absoluter Stinkstiefel, kastrieren lassen. Die Probleme haben sich anschließend verschlimmert. Ich habe ihr dan den Adlington; Was tu ich nur mit diesem Hund? empfohlen. Ergebnis: Dies war kostengünstiger und hilfreicher.
Ich empfehle der Daniela: Cesar Millan: Tipps vom Hundeflüsterer

Helmut Dillmann
http://www.schaeferhunde-von-mordor.de
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#20
Zitat:Original von Daniela1988
(...) ich hatte immer Schäferhunde und er ist ein Schäfer/Jagdhund Mix und hat leider vom Verhalten garnix vom Schäfer stur ohne Ende und um Aufmerksamkeit zu bekommen brauch ich mindestens nen Ring Stadtwurst den ich mir um den Hals hänge aber gut wie könnt ich ihn den dominieren soll ich ihn besteigen??? xD :?:

Hi Daniela1988,

man muß auch manchmal abwägen zwischen der sportlichen "Dressur" und der Erziehung / dem Gehorsam, die im Alltag zählen. Aufmerksamkeit ist wichtig, ganz klare Sache. Aber manchmal, je nach Hundetyp, ist es auch so, daß man diese nicht nur durch positive Bestätigung beim Hund erreicht.

Es wird außerdem immer der Tag kommen, an dem der Hund ein lohnenderes Ziel sieht und dieses verfolgen wird, und dann kann ich mich zuvor noch so interessant gemacht haben für den Hund, ich werde verlieren. Und nicht selten sind Hunde aus genau solchen Gründen beispielsweise schon unter Autos gelandet. Habe einfach ein bißchen Mut und gebe ihm mal ein echtes "schwarz", Hunde brauchen nun mal klare Bilder, durchaus im Sinne von "schwarz / weiß". Mach Dir nicht zu viele Gedanken, wie der Hund eine Maßregelung von Dir aufnehmen könnte, sondern ziehe sie einfach konsequent und auch überzeugend durch. Denn so kann es ja auch nicht weitergehen.

Und das Schnappen ist nun mal ein körperlicher Angriff, den ich auch körperlich beantworten würde.

Ich wünsche Dir jedenfalls, daß Du ihn in den Griff bekommst, möglichst ohne Kastration :pf:

LG Kerstin
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