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Da es ja hier um eine BH geht, gehe ich davon aus, dass es sich um eine Prüfung in einem dem VHD angeschlossenen Verein geht.
Nur dort kann ja eine volle BH abgenommen werden, du selbst mußt dafür Mitglied sein. Ansonsten ist die Ableistung der UO und des Verkehrsteils mit Prüfungsabnahme durch einen anerkannten VDH Richters nur etwas,was zum Beispiel für eine Leinenbefreiung sorgen kann.
Mir ist schleierhaft, warum hier nach einem Stachelhalsband gefragt wird.
Wer nicht weiß, wie man es umlegt, der weiß schon gar nicht, wie man es einsetzt.
Wenn das HH Hamburg bedeutet, so gibt es hier diverse Vereine, die einem helfen eine Leinenbefreiung zu erreichen oder Einsteigern in den Hunde-Sparten-Sport eine vollwertige
BH.
Entweder ist das hier ein Selbstversuch oder ein Fake...
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...
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Moin,
es ist nett, wenn das erste Posting mit dem Ergebnis endet, ich wäre ein Fake.
Ich kann sagen, ja ich bin noch ein Einsteiger, deswegen schreibe ich in das BeginnerBoard. Ja, ich mache mir einen Kopf um meinen Hund, sonst würde ich nicht fragen, sondern einfach machen.
Ich merke auf jeden Fall, dass ich mit meinem ersten Posting ein sennsibles Thema getroffen habe. Sorry, das tut mir leid.
Mein Hund ist ein großer, wilder pupetierender Rüde, der derzeit nicht gut zu erreichen ist. Und hier geht es mir im Entferntesten um Schmerz, sondern vorsichtiges kontrolliertes einwirken.
Ob und wann ich das im Verein anwende, weiß ich noch nicht. Ich wollte mich vorbereiten ubd habe deshalb andere Gleichgesinnte fragen wollen.
War das ein Fehler?
Viele Grüße
Jörg
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Wollte noch mal nachtragen.
Ich habe lange Zeit in den USA gelebt, dort keinen eigenen Hund gehabt, aber viele in der Nachbarschaft. Der Stachler ist dort weitestgehend normal gewesen. Ich habe vielleicht deshalb ein etwas entspannteres Verhältnis zu dem Teil. Aber ich weiß um die Bedenken und habe deshalb bei Euch um Ratschlag gebeten.
Aber vielleicht werde ich jetzt noch mehr getreten. Dann mal los...
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Joerg,
keiner tritt Dich. Ich selbst bin desöfteren in den USA gewesen, und somit etwas vertraut mit der dortigen Mentalität.
Ist Dein Rüde intakt? Kastriert (wie in den USA üblich), damit der Hund immer der 'brave Junge' ist und bleibt? Die beste Beruhigung ist eine sinnvolle Beschäftigung.
Ein Retriever ist ein Jagdhund. Jagdhunde benötigen einen gewissen Charakter, um ihre Arbeit verrichten zu können. Eine gewisse Festigkeit, damit diese Hunde nicht sogleich 'aufgeben'. Die heutige Gesellschaft hat aus einem Retriever einen *dumm-treuen* Begleiter geformt. Ist er aber nicht. Retriever benötigen eine angemessene Beschäftigung, womit ich nicht die üblichen *Gassi-Runden* meine. Ich spreche von Kopfarbeit.
Du würdest es uns hier erleichtern, wenn Du eine oder zwei Situationen schilderst, damit gezielt geantwortet werden kann. Ein Stachelhalsband ist, aus meiner Sicht, kontraproduktiv, da es vielleicht *schnell hilft*, aber den Lernprozess übergeht, dem Hund die Möglichkeit wegnimmt, zu lernen, selbst zu entscheiden, ob er gehorcht oder doch lieber den Ärger heraus provoziert, mit den nachfolgenden Konsequenzen.
MfG,
Kimmy
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Hi Kimmy,
mein erster war noch aus den USA und (natürlich) kastriert. Der neue ist es noch nicht und wird erstmal auch so bleiben.
Kopfarbeit biete ich auch, er bekommt Dummytraining und Mantrailing. Das fordert ihn und lastet ihn aus. Zusammen mit der BH Ausbildung hat er damit derzeit genug zu tun (Überlastung ist ja sonst auch ein Thema).
Generell ist mein kleiner derzeit ein großer Rüpel. Seine Impulskontrolle ist sehr ausbaufähig und er ist sehr leicht abgelenkt. Impulskontrolle wird immer wieder von mir geübt. Er muss ablegen und wir machen großes Programm ohne dass er aufstehen darf. Natürlich mit anschließendem Belohnungsprogramm. In definierten Situationen ist das schon recht gut. Aber wir haben auch echte Aussetzer, wo sein Gehirn offline schaltet und er nicht mehr bei der Sache ist. Im Training machen wir häufig mehrere kurze Einheiten und Pausen in der Box, damit er wieder seine Konzentration findet. Den Stachler habe ich für mich nur ins Spiel gebracht, weil ich weiß, dass man auch ohne Schmerz durch softes aber bestimmtes Einwirken ihn erreichen kann, wo die Leine an einfachen Kette nicht mehr ausreicht.
Viele Grüße
Jörg
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Hallo Jörg,
kann es sein, dass der junge Mann etwas überlastet ist? Überfordert mit all den zu bewältigenden Aufgaben?
Nicht, dass er nicht erzogen, beschäftigt sein sollte. Doch Alles zu seiner Zeit. Manches Mal ist *langsam* schnell.
MfG,
Kimmy
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kimmy,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/26738-Stachler-richtiges-Maß/?postID=187699#post187699 schrieb:Hallo Jörg,
kann es sein, dass der junge Mann etwas überlastet ist? Überfordert mit all den zu bewältigenden Aufgaben?
Nicht, dass er nicht erzogen, beschäftigt sein sollte. Doch Alles zu seiner Zeit. Manches Mal ist *langsam* schnell.
MfG,
Kimmy
Aus meiner Perspektive nicht. 5 von 7 Tage läuft er Gassi und macht kein Programm. Hin und wieder liegt sein Essen nicht im Napf, sondern hängt im Dummy auf dem Baum. Dann muss er es suchen und nach Hause tragen.
Die Aktivitäten laufen am Wochenende und finden auch immer nur abwechselnd statt.
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Hallo Jörg,
meine Erfahrung: pubertierende Hunde sind wie pubertierende Kinder.
Sie scheinen alles vergessen zu haben, was sie mal konnten. Aber es ist nicht so.
Ich denke nicht, dass mantrailing und Dummyarbeit dazu geeignet ist die Kooperationsbereitschaft zu festigen, da die Bestätigung immer extern ist.
Labradore kenne ich als sehr verfressen. Statt das Futter über den Dummy als Apportübung ( es sind ja Retriever) zu nutzen, würde ich eher damit die Kooperationsbereitschaft zu mir fördern.
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...
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Hallo Jörg,
ich habe Dich missverstanden. In dem Fall würde ich mich Claudia anschließen.
MfG,
Kimmy
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Hi Tinka,
Ich reflektiere den Status meines Hundes mit zwei Trainerinnen, die ihn seit Welpenzeiten kennen. Im Ergebnis empfehlen mir beide die Kombination aus der dem Hundesport als Gehorsamstraining und Denksport, in unserem Fall primär Mantrailing. Da schenke ich den beiden schon mein Vertrauen.
Das mein Hund aktuell der MonsterRüpel ist, der alles vergessen hat, ist nachvollziehbar. Dennoch kann ich sein Training nicht aussetzen, bis der Herr wieder mitmachen will. Nach den Erfahrungen der letzten 3 Monaten lief unsere Kommunikation Mensch-Hund um Dimensionen besser, seitdem ich im Hundesport gestartet habe und klare, vielleicht strengere, aber auch konsequentere Worte gefunden habe. Hier funktioniert er besser. Dennoch hat er da die größten Defizite, weshalb ich mit direkterer Einwirkung arbeiten will, natürlich mit aller gebotener Vorsicht. Ich habe ein erstes Probetraining damit gemacht und merke seine Aufmerksamkeit. Er ist bei mir - zu 100%. Es bedarf keiner Grobheit, alles läuft absolut feinfühlig. Wer keinen Stachler benutzt, aber jemals mal ein Halti getestet hat, kennt das auch, man führt den Hund direkt und unmittelbar. Wer hier Tierquälerei und Schmerz/Blut und sonstwas rausholt, macht da einfach die falschen Schubladen auf. Im Training ohne Stachler wird ziemlich derbe an der Kette gerissen, ich sehe nicht, dass das besser sein soll als der Stachler, den ich nur antippe. Vielleicht war ich zu lange in den USA. Aber ich sehe den positiven Effekt und weiß, dass in einem kontrollierten Rahmen viel damit erreicht werden kann.
Jörg
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