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Ball in Achselhöhle
#1
Guten Tag,
wie ist eure Erfahrung beim ausbilden mit dem Ball unter Achselhöhle?
danke viele Grüße
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#2
Ich gehe jetzt mal davon aus dass Du anstatt eines Balles auch jeden anderen Motivationsgegenstand meinst. Meine persönlichen Erfahrungen damit sind gut. Allerdings erst ab eines gewissen Ausbildungstandes des Hundes. Vorher arbeite ich mit Futter, weil sich der Hund in der Ausrichtung damit besser positionieren lässt.

Ob allerdings die Blickrichtung Deines Hundes dann dahin geht, wo Du sie haben willst, kannst nur Du selbst beurteilen. Das hängt von mehreren Faktoren ab (vom Ausbildungsstand, von Deiner Grösse, von der Deines Hundes usw.).

Wie bei allem ist "Ball unter'm Arm" weder "gut" noch "schlecht". Man kann's richtig machen, aber auch falsch. Und ob es einem persönlich liegt auf diese Weise seinen Hund zu bestätigen kann jeder nur für sich selbst beurteilen.
"Ich kann mir die Welt ohne Idioten und Gauner nicht vorstellen."

Mark Twain
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#3
ich kann mich Antjes Meinung nur anschließen.
Motivationsgegenstand ​(Ball) in Achselhöhle kann auch dazu führen, daß der Hund ,durch den Trieb darauf, hinten öffnet, d.h. schräg läuft.
Ich habe erst Position mit Futter gefestigt , und als MO dazu kam, ist genau Dieses passiert.
Erst jetzt (Hund 16 Monate) geht es sehr gut.
allerdings beim Training auch immer im Wechsel mit Futter, die Hündin dreht mir sonst zu hoch, wenn sie den Ball sieht und länger nicht bekommt.

Also, es ist wirklich ganz individuell auf den Hund abzustimmen, leider.
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#4
Hallo,
Antje hats gesagt, man kann es gut oder schlecht machen, oder zu lange,...all das zu lange zu viel, führt dazu das der Hund seine Position dahingehend optimierl, das Beuteojekt am effetivsten zu bekommen. Das Resultat ist meist offen, schräg oder zu weit vor.

Solange der Hund auf Futter 1. Prio hat würde ich keine Beute mit reinbringen, in de Technischen Arbeit, in der Triebarbeit auf Distanz ist das kein Problem, wenn der Hund altersentspechend von Futter rauf Beute wechselt, immer beides bei behalten (sonst nimmt er später kein Futter mehr)

Dann wäre mein Objekt so klein wie möglich und kein Ball, der macht beim Freigeben oder Runterfallen mehr Trieb als ein Bringsel (Meine Resouren sind begrenzt, den Ball nehme ich als Hightlight zu Beispiel) Mit Ball läuft man wie ein einarmiger Preisboxer,...;-))

Ja und dann hab ich von den Beuteojekten später mindestens drei, an verschiedenen Positionen an mir, so kann ich den Hund auf verschiedene Art freigeben und ich kann variieren und kontrollieren ob er die Fußposition verstanden hat. Spiegel ist hilfreif;-))

viel Spaß
[Bild: Zwinger-von-der-schwarzen-B.jpg]
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#5
Also ich finde es kommt auf den Hund drauf an. Haste du einen der ein Beutegeier wie sonst was würde ich das in der Fußarbeit weglassen.
Meiner ist ein Beutegeier. Er macht beispielweise vom Kopf her sofort dicht wenn ich sein Bringsel ( ca. 5 x 5 cm ) unterm Arm habe. Dann verkrampft er in der hinterhand und läuft fast im sitzen , gehe ich schneller fängt er an zu hüpfen vorne. Und zuhörn, was ich von ihm will kommt auch nicht an.
Da ist der Satze " Trieb macht doof" sehr passend.
Mit Futter unterm Arm funktioniert das bei ihm sehr gut.

Wie gesagt ich finde es kommt auf den Hund und seine Triebveranlagung an, ob es sich " gut " oder " schlecht " auswirkt.
LG Jenny
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#6
ich mache das überhaupt nicht. Denn meine haben grundsätzlich beim Bestätigen (also fallen lassen) den Ball oder Bringsel/Beißwurst von OBEN geholt und meine größere Oberweite wohl damit verwechselt ;-). Wenn Du da mal gezwickt worden bist, weil Dein Hund vor "Gier" an den Ball will, verkneifst Du Dir zukünftig so was. Habe es immer wieder versucht, mit verschiedenen Hunde, war bei ALLEN so!

Angelika
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#7
Ich kann dich nachfühlen. Ich hatte immer grosse Hunde. Big Grin Ich selber klein.

Es gibt die Bälle mit einem loch darin und eine Schnur. Ronny van den Bergh umwandelte diese und steckte eine Schnapsflasche Stöpsel in das Loch. Man hatte den Ball um den Hals, und wann den Hund aufachaute, zog mann schnell am Schnur.
Life, z.B. Hundesport, is really simple but we insist on making it complicated
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#8
Zuerst sollte rein nur ueber das Futtertreiben gearbeitet werden. Ist der Futtertrieb nicht so da, kann man auch ein oder zwei Tage mal weniger fuettern. In dem Moment wo die Hunde lernen fuer das Futter zu arbeiten und man eine "Work Ethic" (Arbeitsmoral) aufgebaut hat, gehts schon einfacher.

Unser Mali laeuft rein nur fuers Futter. Sein Futtertrieb ist fast schon so hoch wie sein Beutetrieb, da braucht man gar keinen Ball, da reichts wenn man ihn mit Trockenfutter arbeitet. Bei anderen Hunden brauchts da schon was besseres.

Bei meinem Schaeferhund Rueden hab ich rund eineinhalb Jahre mit Futter gearbeitet bevor wir auf Ball umgestellt haben und selbst jetzt geh ich immer mal wieder zum Futter zurueck. Mit dem Futter laesst es sich einfach sehr viel besser konditionieren wie mit dem Ball.

Wenn du nen Possessiven Hund hast der den Ball nimmer hergeben will und sich dir staendig versucht zu entziehen dann stehst du mit dem Hund im staendigen Konflikt. Dazu kommt noch das "Aus" und und und... von daher, bauen wir grundsaetzlich nur ueber das Futter auf. Smile
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