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unruhe im schutzarm
redtool,'index.php?page=Thread&postID=154262#post154262' schrieb:
tinka,'index.php?page=Thread&postID=154261#post154261' schrieb:bist du dir sicher, daß sie zuordnen konnte, daß der unruhige griff damals der auslöser für die "hilfe" von dir gewesen ist? heißt, daß sie eine korrektur, die dem hund das ruhige halten vermitteln sollte bei dem hund als solches eben nicht so angekommen ist?! das würde zumindest erklären, warum sie dich immer abfragt...

die korrektur des griffes meine ich nicht. viel früher, der hund sollte ohne einwirkungen da zur ruhe gebracht werden. sprich neben mir, ich unterstützte mit ruhigem loben wenn sie ruhig wurde... das ging voll in die hose. vlt. hier nochmal ansetzen, jetzt ist sie älter und vlt. empfänglicher dafür ?

das kann ich dir nicht sagen. meine erfahrung ist, daß grade diese feinsensiblen hunde auch sehr empathisch für deine eigenen stimmungen sind. heißt, daß sie dir das lob nicht glauben, wenn es auch nicht wirklich so gemeint ist. als mensch sich selbst zu kontrollieren ist das eine, trotzdem seine stimmung verbergen können das andere. und auch da gibt es dann nonverbale interaktionen...

überlege dir das mal mit dem clicker... der hund merkt zwar auch, wenn du nicht so gut drauf bist, aber der fokus liegt hier auf den akustischen immer gleich und von dir emotionsunabhängigen reiz. der hört sich immer gleich an, ist klassisch positiv besetzt, egal wie zart oder aggressiv du den drückst.


tinka,'index.php?page=Thread&postID=154261#post154261' schrieb:peter scherk hat auf einem seminar gesagt, das es ihn wenig scherrt, was der hund mit dem arm macht, wenn er ihn hat. ist er dort unruhig, dann läßt er das. er begründet es damit, daß wenn er hier griffruhe einfordern würde, dann würde der hund sich das dort holen, wo er nichts mehr machen kann: am figuranten.

ich halte das für überlegenswert.

ist ne idee, vlt. sollte man das mal probieren....

du bist ja ein freund vom fehlerfreien lernen. manche hunde brauchen aber mehr freiheiten um sich zu entwickeln als andere... vielleicht solltest du mal ein seminar besuchen, wo gänzlich auf leinen außer evtl. zu räumlichen eingrenzung im lernverhalten verzichtet wird. es ist erstaunlich, wie schnell sich hunde selbst in erwünschte verhaltensweisen konditionieren, selbst, wenn sie mal vom erwünschten weg abkommen. dieses "mitdenken" können schafft schon übersicht und ruhe beim hund.

und eines darfst du auch nicht vergessen: variable bestätigungen verstärken verhalten. das heißt, daß, wenn du etwas verändern willst, daß der hund dann nie, aber auch nie wieder im unerwünschten verhalten irgendwie zum erfolg kommt. passiert das doch, so erzeugst du eben selbst die verfestigung dieses verhaltens. ich bin da auch so ein inkonsequenter typ. mein hund kommt damit allerdings klar.
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...
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moin giuseppe,

danke für den link. das war mir für den mali unbekannt, allerdings habe ich tatsächlcih auch schon dsh mit dem arm im fang einfach umfallen sehen, und nach 5 sec waren die wieder da...

aber auch hier ja der tip aufs geschirr.

den eindruck hier macht die hündin aber nicht. bei dem zug wäre die nach spätestens einer minute schon weg gewesen.

gruß reinhard
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...
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also mit dem beute schenken und sie machen lassen werde ich mal probieren...

und auch das ignorieren der unruhe im arm, bestätigen wenn sie ruhig ist...

tinka,'index.php?page=Thread&postID=154265#post154265' schrieb:du bist ja ein freund vom fehlerfreien lernen. manche hunde brauchen aber mehr freiheiten um sich zu entwickeln als andere... vielleicht solltest du mal ein seminar besuchen, wo gänzlich auf leinen außer evtl. zu räumlichen eingrenzung im lernverhalten verzichtet wird. es ist erstaunlich, wie schnell sich hunde selbst in erwünschte verhaltensweisen konditionieren, selbst, wenn sie mal vom erwünschten weg abkommen. dieses "mitdenken" können schafft schon übersicht und ruhe beim hund.

reinhardt,

die allermeisten seminare, ja selbst der hardliner, sind doch sowieso meist ohne korrekturen. und wenn nur mini-mini-korrekturchen / hilfen :whistling:

wenn man sehen will wie diese leute mit leinen ARBEITEN muß man auserhalb eines seminares hin, weißt ja selbst bestimmt.......

aber als anregung ein tip klar. vlt. besuch ich wirklich irgendwann mal ein seminar bei hummel, bzw. dieser ausrichtung des sportes. wer weiß.....
Wenn dein Hund dein Flüstern respektiert DANN hat er verstanden !!!
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ich würd zu uta bindels gehen...
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...
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reinhard das möchte thommy nicht.

das ist schon in einem anderen thread sehr genau von ihm formuliert worden.
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zu hummel kann sören ja was sagen, die kenn ich nicht. ist aber lindt orientiert.
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tinka,'index.php?page=Thread&postID=154274#post154274' schrieb:zu hummel kann sören ja was sagen, die kenn ich nicht. ist aber lindt orientiert.

Hallo,

ich habe Renate Hummel nur einmal in "Kurzform" vor ein paar Wochen bei der LG-Sportwartetagung gesehen, bei einem reinen Basis-Seminar für ein paar Stunden. Da ging es um Unterordnung. Was da vermittelt wurde hatte Hand und Fuß und entspricht, was die Einstellung zur Arbeit und die grundsätzliche Philosophie angeht, ebenfalls meinem Ansatz. Das war aber kein "Lind-Art"-Seminar, sondern hatte eher den Schwerpunkt allgemein zum Thema Grundstimmung und Lernverhalten.

Zu den Inhalten ihrer normalen Seminare kann ich wenig sagen, ebenfalls nicht ob sie etwas zum Thema "Schutzdienst" macht. Zur Vermittlung einer grundsätzlichen Philosophie zum Thema "positive Grundstimmung" und "Arbeitsfreude" kann ich das aber auf jeden Fall empfehlen.

Viele Grüße

Sören
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lusna,'index.php?page=Thread&postID=154273#post154273' schrieb:reinhard das möchte thommy nicht.

das ist schon in einem anderen thread sehr genau von ihm formuliert worden.

Hi Claudia,

das scheint mir auch das Problem der Diskussion zu sein.
Was sind denn genau die Ziele, die man mit der Hündin erreichen will?
Es gibt ja nun einige Ansätze aber bei der Bewertung nach Erfolgsaussichten muss sich das ja an den Zielen messen lassen.
Was Reinhardt vorschlägt ist ein längerfristiges Umkonditionieren, was sicherlich greift auch Detlefs Vorschlag ist längerfristig angelegt
und wird nicht in 2 Trainingseinheiten abzustellen sein. Ob das aber ausreicht (höhere Ziele zu erreichen) wird sich erst in der Zukunft zeigen.
Ein weiteres Probieren scheint auch eher problematisch zu sein, weil das Verhalten sich schon sehr gefestigt hat.
Ein komplettes herauslösen aus den alten Schemata scheint sinnvoll zu sein.
Ich würde jetzt realistische Ziele mir setzen und mich für einen der Wege entscheiden.

Gruß Uwe

P.S. es leben ja mehrere Hunde dort zusammen, die Beutesicherung kann auch aus Konflikten mit den anderen Hunden resultieren.
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Big Ben,'index.php?page=Thread&postID=154290#post154290' schrieb:
lusna,'index.php?page=Thread&postID=154273#post154273' schrieb:reinhard das möchte thommy nicht.

das ist schon in einem anderen thread sehr genau von ihm formuliert worden.

Hi Claudia,

das scheint mir auch das Problem der Diskussion zu sein.
Was sind denn genau die Ziele, die man mit der Hündin erreichen will?
Es gibt ja nun einige Ansätze aber bei der Bewertung nach Erfolgsaussichten muss sich das ja an den Zielen messen lassen.
Was Reinhardt vorschlägt ist ein längerfristiges Umkonditionieren, was sicherlich greift auch Detlefs Vorschlag ist längerfristig angelegt
und wird nicht in 2 Trainingseinheiten abzustellen sein. Ob das aber ausreicht (höhere Ziele zu erreichen) wird sich erst in der Zukunft zeigen.
Ein weiteres Probieren scheint auch eher problematisch zu sein, weil das Verhalten sich schon sehr gefestigt hat.
Ein komplettes herauslösen aus den alten Schemata scheint sinnvoll zu sein.
Ich würde jetzt realistische Ziele mir setzen und mich für einen der Wege entscheiden.

Gruß Uwe

P.S. es leben ja mehrere Hunde dort zusammen, die Beutesicherung kann auch aus Konflikten mit den anderen Hunden resultieren.

Oha, trotz dieser scheinbar gelassen ausgesprochenen Wahrheit glaube ich kaum, daß diese Benachrichtigung auf fruchtbaren Boden fällt.
Wenn man dann noch bedenkt, wer der Verfasser dieser Zeilen ist, könnte man glatt annehmen, die Zeichen stehen auf Sturm, ( zumindest aber ein laues Lüftchen, aber heiße Luft hat der Empfänger ja nun schon des öfteren verbreitet) :klo

Recht hast Du aber, Big Ben
Zwei Worte, die mir im Leben alle Türen öffnen:

Drücken und Ziehen.
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ich sehe nur den hund und der rest interessiert mich nicht wirklich. mir geht es immer darum zu vermitteln, daß der hund keine biologische maschine ist. und es hilft nun mal nichts, da kann man nur was erreichen, wenn man für seinen ansatz wirbt um auch den hf mit ins boot zu bekommen. und vielleicht erreicht man dann auch, daß zuerst der hund gesehen wird, und dann die zu erreichenden ziele, wo auch immer die liegen.

negative gedanken schwächen die energie für das wesentliche.

in dem sinne: vertragt euch.

gruß reinhard
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...
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