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FH-Training: Suchverhalten auf Raps - hoher Kopf
#11
Mal eine ganz blöde Frage über die wir uns vorhin beim Rad fahren Gedanken gemacht haben...bei welchen Prüfungen wird bitte unter solchen Bedingungen gesucht??? Ich bin ja erst seit 2009 dabei und habe da vielleich nicht die Erfahrung. Ich suche ja wirklich viel mit meinen Hunden aber kniehohe Saat habe ich bisher noch nicht als notwendig gesehen.
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#12
voodoo09,'index.php?page=Thread&postID=153554#post153554' schrieb:Mal eine ganz blöde Frage über die wir uns vorhin beim Rad fahren Gedanken gemacht haben...bei welchen Prüfungen wird bitte unter solchen Bedingungen gesucht??? Ich bin ja erst seit 2009 dabei und habe da vielleich nicht die Erfahrung. Ich suche ja wirklich viel mit meinen Hunden aber kniehohe Saat habe ich bisher noch nicht als notwendig gesehen.

Frage ich mich auch. Wir fahrten viel aber auf so hoches saat nicht. Die Bauern werden uns abschiessen. Ob mann wass kaputt macht oder nicht, die möchten dass nicht und ich kann die nur recht geben. Aus respekt für die Ernte. Aber dass ist wieder ein andere diskusion.
Tur mir leid für schreibfehler komme aus Holland. Confusedorry:
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#13
Also ich habe einige Male im FH-Bereich hohe Rüben gehabt. So kniehoch und dann im Regen...da lief den Hunden das Wasser von den Blättern direkt in die Ohren.
Daher brauchen meine Hunde dabei den Kopf nicht tief nehmen; ich lebe dann ggf. mit Punktabzug.

In der RH-Fährte ist solch ein Gelände nicht ungewöhnlich. Auf der DM dieses Jahr gab es gut kniehohen Raps und auf der DM 2012 suchte ein Hund in so hohem Getreide, dass der Hund (DSH) komplett unsichtbar war!
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#14
Wir haben leider in vielen Prüfungen und auch Meisterschaften Gelände, wie man es normalerweise in keinem Training bekommt.
Wunderschöne Saat, auch frisch angesäter Mais usw. ist vollkommen normal (also Gelände wie ich es privat im Training nie betreten würde, denn da schlagen mich die Bauern raus).
Und auch richtig hohe Wiese (oberschenkelhoch) ist im späten Frühjahr vollkommen normal.

Auf auf vielen Meisterschaften FH im Osten D ist Raps mit waden-bis oberschenkelhoch auch vollkommen normal und üblich. Hat den Vorteil, dass es hier ja hektarweise gleichartiges Gelände für zig Fährten gibt...ist aber auch was, was wir hier nie zum trainieren haben.
Von dem her bin ich inzwischen schon der Meinung, dass es nicht schadet, wenn man auch so "unübliches" Gelände mal im Training nutzen kann, denn in den Prüfungen kommt ja wirklich vieles vor.

VG
Anja
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#15
Anja welche Meisterschaften "im Osten" meinst du denn genau??? Ich habe es irgendwie noch nie gesehen.
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#16
@ Vodoo
dhv IPO-FH Meisterschaften z.B.

vG
Anja
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#17
Man sollte nicht VPG-Prüfungen mit FH vergleichen. Auf FH gibt es Raps und Senf in Kniehöhe und sogar noch höher gar nicht so selten.

Übrigens ist jede meiner Fährten mit den Bauern UND Jägern hier abgesprochen. Da Winterraps nicht geerntet wird, sondern im Frühjahr untergepflügt, ist es denen wurscht ob ich da drauf suchen gehe. Ich darf hier bei einigen auch auf Saat, da sie wissen daß ich dort keine Löcher reintrampele sondern grundsätzlich unsichtbare Fährten ohne Beschädigung der Vegetaton lege. Die Treibjagden hinterlassen hier mehr Schäden als ich...

@ Nickel: Raps bindet Stickstoff, richtig aber in Form von Knollen an den Wurzeln, und nicht etwa in gasförmiger Form in Bodennähe. Diesbezüglich besteht also keine Gesundheitsgefahr.
Gruß Bettina

"Wer etwas erreichen will, sucht Wege. Wer entschuldigen will, sucht Gründe."
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#18
Ich war heute nochmal im gleichen Gelände. Suchverhalten war gleich.

Ab einer gewissen Wuchshöhe geht der Kopf aus jedem Tritt heraus, hoch und in den nächsten wieder runter.

Allerdings habe ich bei näherem Hinsehen zwei Dinge entdeckt:

Erstens, die Stengel sind ab der Höhe wo sie nicht mehr durchpflügt, wirklich sehr starr und teilweise miteinander verflochten. Da müßt sie ja mit Gewalt durch. Beim besten Willen und Ehrgeiz - das werde ich von meinem Hund nicht verlangen. Es ist ja nicht nur Unnannehmlichkeit, sondern da besteht auch eine reelle Verletzungsgefahr im Gesicht und an den Augen.

Zweitens: Ihr ist der hohe Raps sichtlich unangenehm, ab einer gewissen Fährtenlänge da drin wird sie hektisch und fahrig. Es ist nicht schwierig in dem Sinne daß sie Probleme hat der Fährte zu folgen - im Gegenteil, das scheint sehr einfach zu sein. Sie fährt einfach emotional hoch. Ich kann mir das nur mit einem intensiven und für den Hund sehr unangenehmen Geruch erklären. Ihr Trieb läßt sie weiter suchen, sie findet da die vergrabenen Döschen problemlos - aber sie ist sichtlich froh und wird sofort ruhiger, wenn sie aus dem Raps wieder raus kommt.

Aus diesen beiden Gründen werde ich das Experiment "hoher Raps" wohl beenden. Ich werde bei Gelegenheit immer mal wieder eine Strecke dort hinein legen, aber nicht forciert trainieren und mich mit dem "Picken" abfinden. Das Suchverhalten auf hohem Gelände wie hohem Gras werde ich mal zusätzlich im Auge behalten. Ich glaube aber jetzt, daß sie in hohem Gras das Problem nicht zeigen wird. Zumindest in 15-20 cm hohem Gras ist es nicht der Fall, in höherem war ich noch nie suchen
Gruß Bettina

"Wer etwas erreichen will, sucht Wege. Wer entschuldigen will, sucht Gründe."
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