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Championat -B- Besprechung den einzelnen Übungen zugeordnet
#31
Trine,'index.php?page=Thread&postID=151230#post151230' schrieb:@ Uwe

sehe ich genauso



@ Sören,

wenn wir schon so schön rechnen, dann sind es maximal 1,8 P bei 3 Bringübungen.

Hallo Trine,

nööö... wir reden über 20% der Gesamtübung. Dafür musst Du berücksichtigen, dass die Bringübungen über die Geräte 15 statt 10 Punkte geben. Also: Anfangsgrundstellung bzw. Weg dahin mit 20% der Gesamtwertung: 10er Übung 2 Punkte, 15er Übung 3 Punkte, insgesamt also 8 Punkte, die für die Anfangsgrundstellungen bzw. die Wege dorthin zu vergeben sind. Davon 30% (Übung ins Befriedigend) sind -2.4 Punkte.

Beste Grüße

Sören
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#32
@ Sören,

stimmt, rechnerisch hast du recht.



Allerdings würde ich niemals 20% rechnen für den Weg zur Anfangsgrundstellung der Bringübungen (und hier ging es bisher ausschließlich um die Freifolge / Entwicklung - NICHT um die AnfangsGS - das wäre ein anderes Thema).Bei den Apportierübungen gibt es ja nun wirklich wichtigeres als den Weg zur AnfangsGS. Der Weg fällt für mich noch nicht mal unter Sekundärübung. Wie Uwe schon schrieb.....
Die größte Leistung besteht darin, nicht andere, sondern sich selbst zu übertreffen
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#33
Wobei bei den 2 Sprung-Bringübungen jeweils 10 Punkte für die Sprünge gelten, und nur je 5 für den Rest bleiben....
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#34
Zitat:es gibt da eine Regelung (die es leider nicht nachzulesen gibt bzw. in irgendeinem Rundschreiben stand), dass Unkorrektheiten zwischen den Übungen in die Bewertung der folgenden Übungen mit einfließen.

Ich kenne diese Regelung, aber würde dieses nie so rigoros einsetzen wie von dir beschrieben. Denn mit dieser Richtweise machen wir den Hundesport kaputt und ein SG würde hiermit nur noch für eine "kleine" Gruppe von Profis machbar sein.
Beispiel nach deiner Bewertung
Hund drängt in der FF zum Bringen, prellt vor. Sitzt ruhig und gerade in der Grdst / super hinweg / excellente Aufnahme / ruhiges halten des Holzes / zurück in sensationellem Speed / sitzt ruhig und gerade vor und präsentiert ruhig haltend das Holz 3 sekunden / auf Hz sauber aus und nach weiteren 3 ruhigen sekunden explodiert er in eine hervorragende Egrdst = 8 G ??? _w_ _w_ _w_ _w_


Leben und leben lassen und es muss auch noch mit normalen Methoden ausbildbar sein!
Gerade zwischen den Übungen stelle ich dem Hund und auch dem HF eine "kleine" Freiheit zur Verfügung, um die Konzentration minimal zu mindern und mal durch zu schnaufen. Heißt natürlich nicht, dass er nicht am Fuss bleiben muss.
PS: Ich gelte bestimmt nicht als Weihnachtsmann Confusedanta: , wenn ich zum richten gehe (ganz besonders auf überregionalen Prüfungen) aber die Kirche muss immer im Dorf bleiben.
beste Grüße

Uwe
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#35
Sören,'index.php?page=Thread&postID=151231#post151231' schrieb:Hallo Uwe,

es gibt da eine Regelung (die es leider nicht nachzulesen gibt bzw. in irgendeinem Rundschreiben stand), dass Unkorrektheiten zwischen den Übungen in die Bewertung der folgenden Übungen mit einfließen.

Bin mir sicher, dass das geregelt ist, da diese Regelungen aber weder allgemein zugänglich irgendwo abgespeichert sind bzw. für den "einfachen Hundeführer" verfügbar sind, kann ich es Dir leider nicht zeigen. Das ist aber ein generelles Problem mit den Beschlüssen des VDH-Fachausschusses.

Jetzt mal ein Nebenkriegsschauplatz:
Wie kann es sein, dass es wohl VDH-weit eine Regelung zu geben scheint, die den HF nicht kommuniziert wird? Woher soll man das dann wissen? Der normale OG-LR zieht das nicht, also hat man als HF das erste Mal überregional überraschend diese Erfahrung...? Der eine früher, der andere später?
Ich habe bis dato die Hunde in der UO zwischen den Übungen nicht unbedingt perfekt im Fuss laufen lassen, bzw. auch mal angelangt, kurz gestreichelt o.ä. Nicht immer war zwischen der Steh-Übung zum Apport oder zwischen Apport und Voraus das Fuss perfekt, manchmal auch nicht ganz zwischen Voraus und Ablage. Ist das alles nun in der Bewertung? Keiner streichelt seinen Hund mal nach der Ablage, wenn er wartet bis der 2. Hund sein Voraus fertig hat? Jeder wartet in perfekter Grundstellung?
Also ganz ehrlich - das ist für mich jetzt dann irgendwann die Grenze, wir arbeiten mit einem Individuum. Am Fuss führen und nicht rumkaspern ist das eine, aber wenn in der PO steht, dass die Übung endet und beginnt in Grundstellung muss ich mich auch draufverlassen können....oder finden die LR nicht mehr genügend zum Abziehen, dass sie nun hier auch noch ein Fass aufmachen müssen?
Nachdenkliche Grüsse
Anja
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#36
Anja,'index.php?page=Thread&postID=151238#post151238' schrieb:Wie kann es sein, dass es wohl VDH-weit eine Regelung zu geben scheint, die den HF nicht kommuniziert wird? Woher soll man das dann wissen? Der normale OG-LR zieht das nicht, also hat man als HF das erste Mal überregional überraschend diese Erfahrung...? Der eine früher, der andere später?

Anja,'index.php?page=Thread&postID=151238#post151238' schrieb:.oder finden die LR nicht mehr genügend zum Abziehen, dass sie nun hier auch noch ein Fass aufmachen müssen?
Nachdenkliche Grüsse
Anja

denkst du es ist reiner zufall das die wm-teams über jahre aus dem selben, kleinen pool an hundeführern besteht Huh
mal ist der eine drin, mal nicht, aber es sind ein dutzend hf aus denen sich das wm-team immer wieder formiert, den ein oder anderen newcomer dazu...

die leute die an der spitze führen sind etweder selber funktionär oder richter. oder tophelfer bzw. lehrhelfer. oder mit seminaren deutschlandweit unterwegs, bzw. sehr erfolgreiche züchter. oder die frau von einem der aufgezählten positionen.
und wenn das alles nicht dann doch zumindestens im intensiven training bei solchen leuten...

nicht das ich neidisch darauf bin, ich habe auch die gelegenheit bei einem trainer ab und an updates zu machen der diesem pool angehört. aber genau wie du schreibst anja, der normale og-sportler, der mit leuten zusammen trainiert die vlt. mal auf einer ka oder lga waren, vlt. noch vor etlichen jahren KANN GARNICHT von solchen trainern / helfern auf dem stand der dinge sein was auf einem championat gefragt ist. und das obwohl die po in der og genauso wie auf dem championnat gilt. aber die auslegung, die schwerpunktarbeit bleibt solchen leuten verschlossen. die erfahren sie dann erst wenn sie sich auf entsprechendem turnier eine "blutige nase" holen.
NUR BIS DAHIN sind 3 bis 5 jahre harte arbeit vergangen, hat sich der hund und hf an dinge gewöhnt die auf der ka vlt. vorzüglich bewertet wurden und plötzlich nur noch befriedigent "sein sollen" .
da kann ich den frust des ein oder anderen hf schon verstehen ehrlich gesagt :lachschlapp:

das soll jetzt nicht heißen daß die wm-teilnehmer nur aufgrund ihrer kontakte dort landen. sie sind sicherlich von den besten der besten. aber sich z.b. mit einem helfer vorbereiten zu können der schon championat oder quali dorthin gehetzt hat, oder mit einem funktionär oder richter vom dmc zusammen zu trainieren bringt vlt. das i-tüpfelchen am ende was dem fleißigen outsider mit richtig tollem hund verwehrt bleibt :whistling:
Wenn dein Hund dein Flüstern respektiert DANN hat er verstanden !!!
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#37
Hallo Uwe,
hallo Trine,

ihr habt ja Recht... ich bin auch der Meinung, dass man solche Dinge nicht unbedingt entwerten MUSS. Ich selber würde das ehrlich gesagt auch nicht tun.

Es geht mir nur darum, dass sich jetzt alle Welt auf den amtierenden Leistungsrichter einschiesst. Er hat nach PO gerichtet, zwar sehr streng und sehr eng ausgelegt, aber einen Regelverstoß hat er m. M. nach nicht begangen. Und wenn die Reihung stimmt, also die beste Leistung die meisten Punkte bekommt und die Relation zu den anderen Leistungen stimmt, dann sehe ich das auch nicht kritisch. Es ist egal, ob die beste Leistung 94 oder 98 bekommt, so lange es die beste Leistung ist und die Abstände zu den anderen Leistungen stimmen.

Dennoch die Frage: Wo hättet ihr die Leistung gesehen? Angenommen, ihr bekommt so eine Leistung auf einer Meisterschaft präsentiert, wo siedelt ihr die an? Im SG? Im V? Im hohen oder mittleren G?

Ich habe es schon gesagt: Für OG-Ebene sehe ich diese Leistung im unteren SG, für eine Meisterschaft im oberen G. Daher bin ich wahrscheinlich in Punkten ausgedrückt gar nicht so weit von den 85 weg. Die Frage ist nur, über wieviele Punkte Differenz reden wir denn nun in euren Augen?

An Anja:
Da sprichst Du was Wahres an. Es geht ja nicht nur um die Hundeführer, es ist auch für einen Richter nicht angenehm, wenn bei einer Prüfung Dinge entwertet werden müssen, die seitens Fachausschuss klar geregelt sind aber in der PO nicht auftauchen und oftmals auch nicht zum Hundeführer durchsickern. Dieses Richten nach "Hörensagen" (übertrieben ausgedrückt) nervt mich auch. Ich habe schon lange angeregt, dass es zumindest für die OG-Vorsitzenden eine Art Infosammlung geben soll, wo diese Regelungen gebündelt abgelegt werden. Oder eine Homepage bzw. einen Extra-Bereich, wo diese Dinge nachzulesen sind.

Zumindest im DVG soll sowas kommen... ich hoffe noch. Aber Du hast Recht: Die gegenwärtige Situation, dass aufgrund der "löcherigen" PO Dinge konkretisiert werden, die an den einfachen Hundeführer nicht durchdringen, ist für alle Beteiligten sehr unbefriedigend.

Viele Grüße

Sören
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#38
doghunter,'index.php?page=Thread&postID=151235#post151235' schrieb:Leben und leben lassen und es muss auch noch mit normalen Methoden ausbildbar sein!
Gerade zwischen den Übungen stelle ich dem Hund und auch dem HF eine "kleine" Freiheit zur Verfügung, um die Konzentration minimal zu mindern und mal durch zu schnaufen. Heißt natürlich nicht, dass er nicht am Fuss bleiben muss.
PS: Ich gelte bestimmt nicht als Weihnachtsmann Confusedanta: , wenn ich zum richten gehe (ganz besonders auf überregionalen Prüfungen) aber die Kirche muss immer im Dorf bleiben.

Danke, hört sich gut an!
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#39
@ Anja,

ich persönlich habe noch nie erlebt, weder als Hf noch als Zuschauer, dass ein LR die Freifolge zwischen den Übungen bewertet hat. Weder auf OG-Ebene, noch bei einer LGA oder BSP.
Die größte Leistung besteht darin, nicht andere, sondern sich selbst zu übertreffen
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#40
Ich habe nun schon vermehrt gelesen und gehört, dass es s.g. Richteranweisungen oder Regelungen gibt, die weder in der PO noch sonstwo nachzulesen sind, und dadurch ja dann leider wohl auch nur einem kleinen erlauchten Kreis von Hundesportlern zur Verfügung stehen.
Für mich ist das schlichtweg gesagt eine Sauerei.
In jeder OG wird doch normalerweise nach der PO und den bekannten Richtlinien ausgebildet. Jeder denkt, dass er nach bestehenden und für alle gleichen Regeln ausbildet und jeder erwartet doch auch automatisch dass er genau nach diesen festgeschriebenen und nachvollziehbaren Vorgaben bewertet werden muss.
Hier kommt es einem leider so vor, dass die Vorgaben zur Bewertung aber nur einem kleinen Kreis bekannt oder zugänglich zu sein scheint.
Warum kann man das nicht öffentlich kommunizieren??
Oder ist das dann bewusst eine Hintertür???

Grüsse
Ralf
Überheblichkeit ist die erste Leitersprosse auf dem Weg nach unten.
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