10-06-2012, 23:06
Hallo zusammen
Ich bin neu hier und habe gleich eine Frage. Aufgrund unseres Problems bei der Fußübung habe ich googel angeschmissen und bin so über Umwege auf dieses Forum gestoßen. Hier gibt es in jedem Falle interessante Threads, die ich mir noch mal in Ruhe durchlesen werde. Ich möchte trotzdem schonmal meine Frage loswerden, wenn auch das hier sicher bereits in etwas anderer Form schon einmal - oder mehrmals - diskutiert wurde.
Vielleicht zunächst zu uns. Wir, das sind mein Border Collie-Mix-Mädchen von 4 Jahren, mein Retriever-Mädchen (Arbeitslinie) von 2 Jahren und ich, 23. Unser Hobby ist u.a. (vorrangig) Obedience. Ab nächster Woche wird noch ein knapp einjähriger Malinois aus dem Tierschutz zu uns gehören. Evtl. werde ich mir dann auch mal den VPG-Sport ansehen.
Nun zum Problem. Ich habe die Fußarbeit erst über korrekte Grundstellung und dann das Laufen aufgebaut, beide Hunde sind auf Blickkontakt konditioniert. Bei meiner Retriever-Hündin ging das immer super und ich bin sehr zufrieden mit unserer Fußarbeit. Mit meinem Border-Mix-Mädchen arbeite ich seit nunmehr mehreren Monaten ohne nennenswerte Erfolge an der Fußarbeit was uns beide frustet, wenn auch ich das natürlich nicht am Hund auslasse.
Sie prellt immer wieder nach vorne und geht auch so schräg, dass sie mich ansatzweise bedrängt. Das Problem verstärkt sich und entstand erst mit der Zeit. Über Fehlerwort geht sie sofort nach hinten, also korrigiert sich selbst. Auch in der GS muss ich oft erst das Fehlerwort nutzen bis sie sich selbst korrigiert und nach hinten geht.
Problem ist aber vor allem das Angehen, da sie sofort bereits beim ersten Schritt vorprellt und bedrängt - dann geht sie mit der Zeit wieder etwas nach hinten. Als wir nur die GS trainiert haben ohne das Laufen hatten wir das Problem noch nicht.
Ich gehe mit dem linken Bein an und bereits bevor ich den ersten Schritt "bendet" habe drängt mein Hund mich nach rechts! Bleibe ich nach dem einen Schritt wieder stehen, setzt sie sich, rutscht dann mit dem Hintern nach hinten in eine zumeist korrekte Fußposition, ggf. brauche ich aber noch das Fehlerwort damit sie noch weiter nach hinten geht.
Ich weiß dass ich sie einfach auf Achsel oder (Hand)Target umkonditionieren könnte und denke auch darüber nach das zu tun, wenn sie mit dem geraden korrekten Laufen über Blickkontakt nicht zurecht kommt - bzw. wir als Team. Da ich aber den Blickkontakt beim Fußgehen weitaus schöner finde als ein extrem im Nacken getragender Kopf würde ich nur ungern auf Achsel oder (Hand)Target umkonditionieren.
Beim Konditionieren auf Achsel habe ich auch so das gefühl, ich kann schlecht sehen auf was sich mein Hund konzentriert, oder? Vielleicht ist das auch wieder nur mein "Kontrollwahn".
Daher meine Frage, ob ihr andere Möglichkeiten wisst, die zuverlässig das Vorprellen von vorn herein verhindern? :help:
Danke schonmal im Vorraus!
Ich bin neu hier und habe gleich eine Frage. Aufgrund unseres Problems bei der Fußübung habe ich googel angeschmissen und bin so über Umwege auf dieses Forum gestoßen. Hier gibt es in jedem Falle interessante Threads, die ich mir noch mal in Ruhe durchlesen werde. Ich möchte trotzdem schonmal meine Frage loswerden, wenn auch das hier sicher bereits in etwas anderer Form schon einmal - oder mehrmals - diskutiert wurde.
Vielleicht zunächst zu uns. Wir, das sind mein Border Collie-Mix-Mädchen von 4 Jahren, mein Retriever-Mädchen (Arbeitslinie) von 2 Jahren und ich, 23. Unser Hobby ist u.a. (vorrangig) Obedience. Ab nächster Woche wird noch ein knapp einjähriger Malinois aus dem Tierschutz zu uns gehören. Evtl. werde ich mir dann auch mal den VPG-Sport ansehen.
Nun zum Problem. Ich habe die Fußarbeit erst über korrekte Grundstellung und dann das Laufen aufgebaut, beide Hunde sind auf Blickkontakt konditioniert. Bei meiner Retriever-Hündin ging das immer super und ich bin sehr zufrieden mit unserer Fußarbeit. Mit meinem Border-Mix-Mädchen arbeite ich seit nunmehr mehreren Monaten ohne nennenswerte Erfolge an der Fußarbeit was uns beide frustet, wenn auch ich das natürlich nicht am Hund auslasse.
Sie prellt immer wieder nach vorne und geht auch so schräg, dass sie mich ansatzweise bedrängt. Das Problem verstärkt sich und entstand erst mit der Zeit. Über Fehlerwort geht sie sofort nach hinten, also korrigiert sich selbst. Auch in der GS muss ich oft erst das Fehlerwort nutzen bis sie sich selbst korrigiert und nach hinten geht.
Problem ist aber vor allem das Angehen, da sie sofort bereits beim ersten Schritt vorprellt und bedrängt - dann geht sie mit der Zeit wieder etwas nach hinten. Als wir nur die GS trainiert haben ohne das Laufen hatten wir das Problem noch nicht.
Ich gehe mit dem linken Bein an und bereits bevor ich den ersten Schritt "bendet" habe drängt mein Hund mich nach rechts! Bleibe ich nach dem einen Schritt wieder stehen, setzt sie sich, rutscht dann mit dem Hintern nach hinten in eine zumeist korrekte Fußposition, ggf. brauche ich aber noch das Fehlerwort damit sie noch weiter nach hinten geht.
Ich weiß dass ich sie einfach auf Achsel oder (Hand)Target umkonditionieren könnte und denke auch darüber nach das zu tun, wenn sie mit dem geraden korrekten Laufen über Blickkontakt nicht zurecht kommt - bzw. wir als Team. Da ich aber den Blickkontakt beim Fußgehen weitaus schöner finde als ein extrem im Nacken getragender Kopf würde ich nur ungern auf Achsel oder (Hand)Target umkonditionieren.
Beim Konditionieren auf Achsel habe ich auch so das gefühl, ich kann schlecht sehen auf was sich mein Hund konzentriert, oder? Vielleicht ist das auch wieder nur mein "Kontrollwahn".

Daher meine Frage, ob ihr andere Möglichkeiten wisst, die zuverlässig das Vorprellen von vorn herein verhindern? :help:
Danke schonmal im Vorraus!


